4404 Börsenblatt f. b. Dtschn. Buchhandel. Fertige Bücher. ^ 96, 26. April 1921. L S I I s s > > V I i i Mgsr'.M pllllkizozirckier !clirikl- üeller kür llderü-reen. leiiket- iinil Ulirmimrii- reüiinni'e. Nttlluizegeüen vsn lUt. kr. könte!'. ML «MNIll tdre «inder lelul. Lin Vertuen, 6en Lünern ^"leitun^ ru tzeven, ilire Kinder selbst ru unterrickten. In ösieken von KeinNri! pk§l2löLr>. Im ^usruoe. not Lioleiio"^ und -Xnmenlcun^en von Öir^^loi vr 14. lNülIer-8iral5unä. Kl 8^. Omkän^ 200 Zeiten. Preis 5.— orüinär. ri'8 ist eine Lb enpfliebt eine? jeden padaxo^en, in , einer 2e,t, wo die k^ra^e de^ L^riekun^ ^vie kaum je ru-or im /Vfinelpu-Kl des allgemeinen Interesse, stent, immer wieder auf den /Vlinn b nruweisen, von dem die jetrtreit bedeutungsvolle um 80 til^ er bervorbelit. besonders lebbakt wird begrüüt werden, daü 6er Ausgabe eine kurre öiograpbie vo-angestellk ist. 6^r dann nocb eine besondere Linlüb ung >n das >Verk folgt. Knapp § ka6ce Anmerkungen geben am ZckluL die wünschenswerten Lrläuterungen. Oie 8ammlung wird korlgeselrt Vi^ir bitten um Vorige bei 6er kierfür inter essierten padagoger.Irundscbast u verweisen gleicbrenig aut 6ie bisber erschienen anderen bände nockmals bin: f.lenbsrd u. Oertrud Orosse vnlerrieblslöbre Kind und Welt ämeisendücbleln vle klenschenerrlekung Kred'dücblein Inkormstorium der kiutter- scbule Konrsd Kiefer pädagogische 8cbrikten H! HocbacktungsvoII Leipzig, im ^pril 1921. MSer'sklie VerlsssdulriüsniIIS. I„IIIIIII,I»II»»I»»»II!l Urteile der Presse über: !«!IWI»IILSi»I»I«M Bcn-r ksv §!.r.^'H>SL' T^rrruLLLzELU^c; LLrrH Kss Tr/eLLLriTSS ii er Lyriker Max Bruns, ein Meister auf dem Gebiete M künstlerisch verfeinerter Darstellung geistig vertieften Erlebens, hat schon einmal ein Buch in Prosa aus seiner mönchisch anmutenden, wiewohl von manchem bnnten L cht durchglühten Werkstatt hervorqehen lassen: „Feuer, die Geschichte eines Verbr chens", womit seinerzeit neben der chara tcristischen Zugehörigkeit des Dichters zu den deutschen Phantasten zugleich eine erhebliche Sprach- Meisterschaft auch in ungebundener Rede bezeugt worden ist. „Oie Arche" ist ein neuer, eindringlich wirkender Beweis dafür, daß Bruns zu jenen Dichtern der Gegen wart gerechnet werden muß. die unversehrt von den Wal lungen der Vergänglichkeit in strenger Selbstzucht einem strebenden Bemühen im Dienste der Kunst obliegen, das die Heiligkeit der Sprache vor allem achtet und im Wort nichts Geringeres erblickt als eine mystische Verkörperung des darzustellenden Wortes selbst. Sprachliche Sorgfalt und stoffliche Beschränkung vermochten allerdings mitnichten die quellende Einbildungskraft des Dichters irgendwie zu hemmen; so rankt sichre um die kargen Andeukuugen der Genesis vollblütig und weit verzweigt und atmet ein visionär geschautes Leben, das auf alle Sinne des Lesenden einzudringen berufen ist Die Herstellung der Arche, die Fahrt üb. r die Sintflut, die Landung am Ararat sind wohl bekannte Bilder, jedoch, wie Bruns ihnen Gestalt gibt, das macht sie auf ganz besondere Weise neu und staunens wert. Aus einem Requisit kindlicher Phantasie und frommen Glaubens wird die Arche zu einem Clement neuz blichen Erlebens. „DieArche" ist im übrigen als ein Werk von solcher Geschlossenheit anzu sehen, daß eine Aufrechnung seiner Vorzüge nicht nur demSchöpfer, sondern auch der geaenwärtigen deutschen Dichtkunst überhaupt zu höchster Ehre gereicht. Will Scheller „Literarisches Echo" Geheftet 10 M.; in Pappband 44 M. u. 7/6; In Ganzleinen (Einbandzeichnung von Prof. F. H Eymcke) 22 M. 4oA) und 11/10! L. C. C. Bruns' Vertag Minden in Wests.