Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 02.04.1921
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- 1921-04-02
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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B-rsmdlatl s, d. Dkichn. Buchhandel. RedaMoneller Teil. -l- 76, 2. April t92l Vorsitzender, Hosrat Or. A. Meiner (Leipzig): Meine Herren, es sind hier soviel Meinungen zutage getreten, daß es notwendig sein wird, aus allen Kreisen, die an dem Abkommen interessiert sind, möglichst viele zu Worte kommen zu lassen; aber wir sind auch einverstanden, wenn nur je vier Herren aus dem Verlegerverein, der Gilde, den Kreis- und Ortsvereinen ge nommen werden. Wilhelm Hermann (Bremen) <zur Geschäftsordnung): Herr Or. Ruprecht meint, für den Börsenverein wäre die Last von 200V0 ,T zuviel. Ich bin überzeugt: die Kreis- und Ortsvereine würden gern beisteuern. Also wenn das der Grund sein sollte, daß die Finanzen des Börsenvereins zu sehr angespannt werden, können die Kreis- und Ortsvereine hiuzuzahlcn. Vorsitzender, Hofrat Or. A. Meiner (Leipzig): Meine Herren, lassen Sie es so bestehen, wie ich von Anfang an gesagt habe: vier Gruppen ä sechs Mitglieder, und die Gruppen haben zu sorgen, daß alle Interessenten dabei auch vertreten sind, daß z. B. — was vorhin auch von der Rcdncrianzcl Herr Haas sagte — auch die Reise- und Versandbuchhändler einen Vertreter hincinschicken können. (Zustimmung. — Zuruf.) Die Kreis- und Ortsvereine haben das Recht, sechs zu entsenden. Da können die Sortimenter vertreten werden. Was die Kosten betrifft, so muß der Börsenverein eben bluten. Ich frage also: Sind Sie einverstanden, daß der Ausschuß so zusammengesetzt ist, wie ich vorgeschlagen habe: je sechs aus den vier Organisationen? (Zustimmung.) Hofrat Or. Erich Ehlermann (Dresden): Ich weise daraus hin, daß, wenn einerseits die Gilde sechs Delegierte schickt und andererseits die Kreis- und Ortsvcreine, dann kann das leicht eine Vertretung von zwölf Sortimentern gegen sechs Verleger bedeuten. Ich denke, daß die Kreis- und Ortsvereine, die ja eigentlich gleichmäßig Verlag und Sortiment vertreten sollen, ver pflichtet sind, die Sortimenter, welche sie in den Ausschuß entsenden, aus den Reihen derjenigen Sortimenter zu entnehmen, die nicht zur Gilde gehören (Sehr richtig!), und daß die Hälfte der Abgeordneten, also drei, aus dem Kreise der Sortimenter ge nommen werden, die andere Hälfte aus der Gruppe der reinen Verleger. (Zustimmung. — Zuruf: Dann dürfen die Verleger auch nicht Mitglieder des Berlegervereins sein.) Walther Jäh (Halle a. S.): Der Verbandsvorstand ist bereit, diesem Vorschläge des Hern» Or. Ehlermann nachzu kommen. Wir werden es also so cinrichten, daß drei Verleger und drei Sortimenter von uns in den Ausschuß delegiert werden Unter den Sortimentern wird sich Herr Lazarus und ein Herr aus den Kreisen der Reise- und Versandbuchhändler befinden (Zuruf.) Vorsitzender, Hofrat Or. A. Meiner (Leipzig): Herr Hosrat Or. Ehlermann ist befriedigt. Erhebt sich nunmehr Wider spruch gegen die Art und Weise der Zusammensetzung dieses Ausschusses? (Wird verneint.) — Rein. Es ist damit die Zusammen setzung angenommen. Der zweite Ausschuß wird nach der Zusammensetzung automatisch aus fünf vom Verlegerverein und fünf von der Gilde zu nominierenden Herren zusammeuzusetzcn sein. Damit ist nunmehr Punkt I der Tagesordnung erledigt. Wir gehen jetzt/'dem Anträge des Herrn Or. Ruprecht gemäß, zu Punkt 4 über: Antrag des Vorstandes des Deutschen Verlegervereins zur Valutaordnung. Wir habe» über drei Anträge abzustimmen. An erster Stelle käme der Antrag des Herrn Minden zur Abstimmung, der dahin geht, die gesamte Valutaordnung ohne Unterschied sofort aufzuheben oder eventuell, wenn sich keine Mehrheit dafür findet, für Europa einen schleunigen Abbau im Sinne des vom Verlegervcrein ursprünglich cingereichtcn Wortlauts unter Zuziehung auch der übrigen ain Export beteiligten .Kreise vorzunehmen und für die Gebiete jenseits des. Weltmeers eine unverzügliche gänz liche Außerkraftsetzung stattsinden zu lassen. Also wenn die Valutaordnuug nicht in ihrer Gesamtheit für alle Länder abgeschafst werden soll, soll sie wenigstens für Europa schleunigst abgcbaut und für die Gebiete jenseits des Weltmeers abgeschasst werde» Dann liegt der Antrag des Herrn Nitschmaun vor, keine Kommission einzusetze» und alles so zu lasse», wie es jetzt ist Endlich liegt der abgeänderte Antrag des Deutschen Verlegervereins vor. Ich glaube, der weitestgehende Antrag ist der des Herrn Minden, sowohl in seinem ersten wie in seinem zweiten Teil. Der Antrag des Herrn Nitschmanu, gar keine Kommission einzusctzen, kommt, glaube ich, an zweiter Stelle. Endlich würde, wenn der Antrag Nitschmaun angenommen sein sollte, cs sich ja erledigen, daß noch über die Einsetzung einer Kommission gesprochen wird Sind Sic einverstanden, daß in dieser Reihenfolge abgestimmt wird? (Zustimmung.) Ich frage Sie zunächst: Wollen Sie dem ersten Teil des Antrages des Herrn Minden beitrcten, die gesamte Valuta ordnung sofort ohne Unterschied aufzuheben? Ich bitte diejenigen, die dafür sind, sich zu erheben. (Geschieht.)—Ich zähle I7Stim men. Das ist in jedem Falle die Minderheit. Sollte sich hierfür keine Mehrheit finden heißt es im Anträge , dann soll wenigstens für Europa schleuniger Abbau und für die Gebiete jenseits des Weltmeers Außerkraftsetzung eintreten. Wer dafür ist, den bitte ich, sich zu erheben. (Geschieht.) - Die Zahl ist wohl noch kleiner. Die beiden Anträge Minden sind demnach abgelehnt. Herr Nitschmann hat seinen Antrag zurückgezogen. (Bravo!) Wir kommen nunmehr zu dein abgcänderten Anträge des Deutschen Berlegervereins, dessen Hauptinhalt die Einsetzung einer Kommission ist, und der in seinem zweiten Teile sagt, lvie die Kommission zusammengesetzt werde» soll. Zunächst über die Einsetzung des Ausschusses! Ich frage: Sind Sie für den Antrag des Verlegervereins in materieller Form, grundsätzlich? und werde zweitens fragen: Sind Sie für die Einsetzung des Ausschusses? Drittens werde ich fragen: Aus welchen Persönlichkeiten soll der Ausschuß zusammengesetzt sein? Wir stimmen ab über die erste Frage: Sind Sie für den Antrag des Vorstands des Berlegervereins seinem Inhalte nach? (Zustimmung.) Ich bitte diejenigen, die dagegen sind, sich zu erheben. — Der Antrag des Verlegervereins nach dieser Richtung hin ist einstimmig angenommen. Ich frage nunmehr weiter: Soll der Ausschuß aus zwei Mitgliedern des Vorstands des Börsenvereins und aus fünf sonstigen Mitgliedern bestehen? Es ist Ihnen ein Antrag vorgelegt worden von Herrn Or. Giesecke, daß es vier Mitglieder des Börsenversinsvorstands sein möchten, und von seiten des Berlegervereins ist demgegenüber gesagt worden, der Ausschuß würde dadurch zu schwerfällig werden. Ich muß Ihnen sagen: der Vorstand des Börsenvereins würde Wert darauf legen, wenn vier seiner Mitglieder in diesem Ausschuß sein könnten, und ich bitte Sie, zunächst über diesen Teil des Antrags abstimmen zu wollen, ob vier oder zwei Mitglieder des Vorstands des Börsenvereins darin sein sollen. (Zuruf.) Da vier die größere Zahl ist, stelle ich zunächst die Frage: Sind Sie dafür, baß vier hineinkommen? und bitte diejenigen, die dagegen find, die Hand zu erheben. (Ge schieht.) — ich sehe sechs Hände —, auf jeden Fall die Minderheit. Damit haben Sie beschlossen, daß vier Mitglieder des Börsenvcrcinsvorstandes in diesen Ausschuß kommen. Wegen der übrigen Mitglieder hatte Herr Or. Paetel seinen Antrag zugunsten des von Herrn Or. Giesecke gestellten An träges zurückgezogen und sich damit einverstanden erklärt, daß die von Herrn Or. Giesecke genannten Persönlichkeiten gewählt würden. Run hat aber Herr Weltbrecht gewünscht, daß an seiner Stelle Herr Bangert gewählt würde Herr Bopscn hat den-
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