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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.02.1921
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- 1921-02-24
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- 24.02.1921
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Redaktioneller Teil. 46, 24. Februar 1921. ^L8i?8araia klaukovva, Lemberg sUvvöw). Buchh. Seit 2./I. 1921. Gegr. 1./I. 1866. Inh.: M. Arct, Warschau, u. Polnisch- Pädagogischer Verein, Lemberg. Leipziger Komm.: at. xv. Brock haus. sB. 37.) Kunz'sche Buchh., A., (Julius Hüller), Brüx, hat den Verkehr über Wien aufgegeben. (Dir.) K y f f h ä u s c r - V e r l a g , Berlin. Liitzow 6825, 6826, 9782. — MS> 77 158. sDir.) Latcndorf's Buchh. (Max Scheel), Pößneck, 237. sDir.) Laut Hs Buchh., Friedr., W. Etlich, Apolda. MS° Erfurt 13197. sDir.) Leon Hardt-Verlag, Wien. MS' Leipzig 90 129. (Dir.) *L t ch t k a m p f - V c r l a g Hanns A l t c r m a n n. — Ltcht- k a m p f - B n ch h a n d l n n g Hanns Altermann, Hcil- bronn (Neckar), Dammstr. 15. Verlags- u. Vcrsandbh. Gegr. 21./VI. 1920. (A Handels- u. Gewerbcbank A.-G., Heilbronn. — d' Stuttgart 21 248.) Prokur.: Ellen Altcrmann. Komm.: Stutt gart, a. Koch, Neff L Oetingcr. Leipziger Komm.: a. xv. Hörhold. (Dir.) *Lichtner, Franz, Berlin-Neukölln, Weichselstr. 69. Cortbh. Gegr. Fcbr. 1921. Leipziger Komm.: xv. Kochler. sB. 37.) Maasch ' sB n ch h., C a r l, (A. H. B a y e r), P i l s c n, hat den Ver kehr über Wien anfgcgcben. sDir.) Mcidinger's I u g e n d s ch r i f t e n - V e r l a g G. m. b. H., Berlin. Carl König ist nicht mehr Geschäftsf. fH. 11./II. 1921.) Meier, I. F., S e g e b e r g. Der Inh. Gerhard Meier ist am 13./II. 1921 im 72. Lebcnsj. verstorben. sB. 40.) Minden, Heinrich, Verlag, Dresden. Weiteres d' Dres den 7012. sDir.) »Neue Bücherei«, Lindau. Leipziger Kamm, jetzt: Kochler. IDir.I *Papasian, Jules, L Co., Alexandrien u. Kairo (Ägyp ten), Tonssoum Pasha St. 7. Musik.- u. Pianoh. Gegr. 1916. Leip ziger Komm.: xv. Breitkopf L Härtel. (Dir.) *Pfankuch, Karl, Braun schweig, Bcrtramstr. 66. Nntig.. Briesm.- u. Notgelds). Gegr. 1./II. 1919. (W Deutsche Bank, Fil. Brannschmeig. — M? Hannover 40 559.) Leipziger Komm.: N. Hoffmann. (Dir.) *»P r a g a« Zcitungscxpcdition u. Buchhandlung G. m. b. H., Prag I sUrssta), k^a Urilropö 33, Expedition: II, IlavUL- Irovo 10. Buch-, Kunst- u. Musikh., Zeitungs- u. Anzeigen-Annahmc. Seit Febr. 1921. Gegr. 1878. (e^ 1979. — A Böhmische Union- Bank. — M? Wien 33 865.) Geschäftsf.: Otto Dub. Komm.: Wien, Weis;, Stahler L Knorr. Leipziger Komm.: xv. Cnobloch. (Dir.) Plischels Verlag, E. W., Doberan, verlegte sein Hauptbureau nach Neudietendorf. (G jetzt: Geschäftsstelle der deutschen Bruder- unität, Neudietendorf, u. Dresdner Bank, Fil. Erfurt.) Das Bu reau in Doberan bleibt als Filiale bestehen. sB. 41 u. dir.) Nies, F., Hof-Musikalienhandlung, Dresden-A. M? 18 096. sDir.) *Saß, Eduard, Ncumtinster, Lütjcnstr. 7. Musikh. Gegr. 1./VIII. 1900. Leipziger Komm.: xv. Breitkopf L Härtel. sDir.) Schnelle, Ernst, Bad Pyrmont. verändern in Hannover 46 423. sDir.) *S ch n l b u ch h a n d l u n g Emil Sackersdorff, Leipzig, Ko- lonnadcnstr. 11. Sort. Gegr. 1./IX. 1920.' sDir.) Schweitzer, Ignaz, Antiquariat am Englischen Gar ten — Sortiment —, München, veränderte sich in Ignaz Schweitzer Buchhandlung am Englischen Garten. sDir.) Seehof. A., L C o., B e r l i n. Adresse für Sort. u. Verlag jetzt nur noch C. 54, Neue Schönhauserstr. 9. o---' jetzt: Norden 1695. d' fiir Sort. n. Verlag nur noch 88116. sB. 38.) S i m p l i c i s s i m u s - V e r l a g G. m. b. H. u. Co. Kommandit gesellschaft, München. TA. jetzt: Simplverlag München. sDir.) Springer. Heinrich, Landcshut (Schlesien), d Breslau 48 362. sDir.) Uhlands technischer Verlag Wilhelm Uhland G. m. b. H., Gera (Ncus;). Max Schulz ist nicht mehr Geschäftsf. Den Ferdinand Albert Otto Kaiser u. Johannes Karl Oswald wurde Ges.-Proknra erteilt. sH. 8./II. 1921.) Ullstein L C o.. A e r l i n, ging 1./II. 1921 an eine Aktiengesellschaft über. Die Firma veränderte sich in Ullstein Aktiengesellschaft. Vor stände sind: Or. Franz Ullstein, Hermann Ullstein, Georg Graven- stein. I)r. Emil Herz. Paul Knoll u. Richard A. Müller. Stellvertr. Direktoren: vr. Georg Sydow n. Gustav Willner, Neinhold Focr- ster, llr. Erich Magnus, Hermann Pietsch u. Engen Weibel. Hand- lnngsbevollm.: Direktor Arthur Heß. sDir.) 230 Urbünek, Fr. A., a synovü, Prag II. Der Inh. Fr. A. Urbünek sen. ist am 4./X1I. 1919, der Mitinh. Fr. A. Urbünek jr. am 5./II. 1920 verstorben. Die Prokura der Nosalie Urbünek ist erloschen. Dtspon. ist: Luisa Vcitovä. sDir.) Verlag Otto Beyer, Leipzig. Die Prokura des Adolph Mö bius ist erloschen. Dem Gustav Schräplcr wurde Prokura erteilt. sDir.) Verlag der S ch i l l e r b u ch h a n d l u n g Inh. Hcrmann Mi chel, Charlotten bürg, veränderte sich in Verlag der Schil lerbuchhandlung Inh.: Neufeld L Henius, Berlin SW. 11, Grvß- bcerenstr. 94. Leipziger Komm, jetzt: Fernau. sDir.) Vcrlagsanstalt »Pallas« Ed. Beyer, Wien. Tie Firma kst erloschen. sDir.) Weiß, K., L Söhne, Bergzabern. Leipziger Komm, jetzt: L. Naumann. sDir.) Wiener B o h ö m c - V e r l a g, Wien. (V Wiener Bankverein, Wien; Bank f. Handel u. Industrie, Stuttgart; Züricher Kantonal- Bank, Zürich. — Wien 188 076.) sDir.s *Z a n u t e l, A., Fiume. Buchh. Gegr. 1903. Leipziger Komm.: xv. N. Hoffmann. Adresse zunächst: Postamt Mattnglie (Italien). sB. 40.) Zeitungsvcrschleiß der Buchhandlung Prag M. L M. WltLek, Prag, ging ohne Akt. u. Pass, an eine G. m. b. H. über, die »Praga« Zeitungsexpedition u. Buchhandlung G. m. b. H. firmiert. sDir.) Kleine Mitteilungen. Urteil des Schöffengerichts München im Strafverfahren gegen C. S. wegen Preistreiberei. — C. S. wird von der Anklage eines Vergehen- gegen die Bundesratsvcrordnung vom 8. Mai 1918 unter Uberbürdung der Kosten auf die Staatskasse f r e i g e s p r o ch e n. Gründe: I Dem Angeklagten liegt zur Last, daß er am 4. August 1919 in seinem Laden eine im Jahre 1912 vom Verleger bezogene Handausgabe des kleinen Staudingcr mit einem ungerechtfertigten Preisausschlag von 25"/, um 9.05 verkaufen ließ, während ein Preis von ^ 7.15 ange messen gewesen wäre. i Er ließ durch seinen Verteidiger eine strafbare Handlung im Sinne dev Preistreiberei-Verordnung bestreiten. Durch die Beweisaufnahme steht für das Gericht fest, daß das an den Zeugen B. durch den Zeugen N. verkaufte Exemplar tatsächlich im Jahre 19i2 von dem Angeklagten in Kommission genommen worden war, und daß der im Jahre 1912 geltende Preis 6.50 betragen hat. Der Sachverständige des Kriegswucheramtes hält einen Teuerungs- zuschlag von 25"/, auf Bücher, die vor dem Kriege bereits gedruckt wur den, für unzulässig. Allein das Gericht kann dieses Gutachten nicht als durchschlagend anerkennen, tritt vielmehr der Auffassung des Neichswirtschaftsmini- stcriums bei, wonach gegen den Teuerungszuschlag des Verl'gers a'mnd- sätzlich nichts einzuwendcn ist. Der Verleger hat seine Ladenpreise für die im Frieden hergestellten Werke nach Friedenspreisen kalkuliert, und cs muß für zulässig erachtet werden, das; er die während und nach dem Kriege un'gehcuer gesteigerten Unkosten durch einen Aufschlag auf sämt liche in seinem Laden befindlichen Werke auszugleichen versucht. Daß die erhöhten Betriebsunkosten einen Aufschlag von 25"/, rechtfertigen, bedarf weiter keiner Ausführung. l Unter diesen Umständen rechtfertigt sich die Freisprechung des An geklagten, ohne das; weiter untersucht zu werden braucht, ob der Zeuge N. auf eigene Entscheidung oder auf eine Anweisung hin handelte, und ob der Verleger dem Sortimenter «inen Teucrungszuschlag mit binden der Wirkung vorschrciben kann. Kosten: 8 499 Str.-P.-O. München, den 21. Januar 1921. Der Amtsrichter: gcz. vr. Ulrich. Eine Berufung ist nicht erfolgt; das Urteil ist daher rechtskräftig. Vergehen gegen das Urheberrecht. — Der Schriftsteller Robert Kulka in Wien hatte sich kürzlich vor dem Landesgericht in Wien wegen eines Plagiats, begangen in den »Blättern des Wiener Burg- theaters«, zu verantworten. Er hatte dem Dramaturgen des Burg- thcatcrs I)r. Buschbeck einen Beitrag für die Zeitschrift übergeben, die ini Maihcft unter dem Titel »Der Gott des Lachens« erschien. Es stellte sich heraus, daß es sich hier um ein Plagiat handelte. Der Aufsatz war nä'vllch eine Zusammenstellung verschiedener Absätze aus Jean Pauls »Vorschule der Ästhetik«. In einer Wiener Zeitschrift wurde zuerst ein Angriff gegen die Veröffentlichung gerichtet und das Plagiat anfgedeckt. Das Burgtheatcr erstattete Anzeige, und die Staatsanwaltschaft er hob gegen Kulka die Anklage wegen Vergehend gegen das Urhcber- gesctz. Kulka erklärte in der gerichtlichen Verhandlung, daß er aus
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