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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 10.02.1921
- Strukturtyp
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- 1921-02-10
- Erscheinungsdatum
- 10.02.1921
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- Deutsch
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34, 10. Februar 1921. Redaktioneller Teil. Neiß, Erich, Verlag, Berlin: Berichte für das Sortiment. Nr. 1 vom Oktober 1920. Aus dem Inhalt: Der Zwist im Buch handel. — Neue grundlegende Vcrlagswerke. — Nr. 2 vom November 1920. Aus dem Inhalt: Die neue Notstands ordnung. — Nr. 3 vom Dezember 1920. Aus dem Inhalt: Die Prosperodrucke. V e r l c g e r z e i t u n g, Deutsche. Hcrausgcgeben vom Deutschen Berlegerverein. 2. Jahrg., Nr. 3 vom 1. Februar 1921. Leipzig, Geschäftsstelle des Deutschen Verlcgervereins. Aus dem Inhalt: 1)r. Wilhelm Frels: Bücherseltcnheiten der neuesten Zeit. Ein Gang durch die Sammlungen der Deutschen Bücherei. — Dr. Otto Biele feld: Die erforderlichen Änderungen der Satzungen des Börsen vereins. — Heinrich Minden: Oeterum eensoo. — Theodor Mar cus: Die Zukunft des oberschlesischen Buchhandels. — Fritz Eckardt: Schweizerische Absage an den deutschen Verlag. — Justizrat I)r. Hillig: Zeitpunkt des Erscheinens. — Georg Ernst: Die Valuta- Ordnung und ihre Folgeerscheinungen im Auslande. W a s s e r z i c h e r, Dr. E r n st: Bilderbuch der deutschen Sprache. Kl. 8°. 292 S. Berlin 1921, Ferd. Tümmlers Vcrlagsbuchh. La denpreis kart. etwa ^ 20.—, geb. 24.—. — Leben und Weben der Sprache. Dritte, verbesserte Auflage. Kl. 8". 280 S. Ebd. Ladenpreis kart. etwa ./i 17.—, geb. 20.—. — Schlechtes Deutsch. Der Kampf gegen das Falsche, Schwerfällige, Ge schmacklose und Undcutsche. Zweite, vermehrte und verbesserte Auf lage. 5kl. 8°. 58 S. Ladenpreis 5.—. VVirtschakt und Statistik. Dorausssosseben vom Statistischen lleietisalnt. 1. dahrss., Nr. 1 vom 20. danuar 1921. kerlin, Ver lass lieimar Dobbinss. ^us dem Inhalt: Deutschlands Din- und Der Zweck dieser Zeitschrift ist, die Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse unseres Wirtschaftslebens weitesten Kreisen zu ver mitteln und die meist mit erheblichen Mühen und Kosten gewon nenen Ergebnisse der Statistik wirklich nutzbar zu machen. Sie soll Aber alle Fragen unseres Volks- und Wirtschaftslebens auf Grund zahlenmäßiger Unterlagen rasch, übersichtlich und gemeinverständ lich berichten. Durch die Sammlung und übersichtliche Bereitstel lung des umfangreichen Tatsachenmaterials, das die in- und aus ländische Statistik regelmäßig zutage fördert, dürfte die Zeitschrift besonders auch den praktischen Bedürfnissen der Presse dienen. Zeitschrift des Verbandes der Fachpresse Deutsch lands E. V. Folge von Presse, Buch, Papier. 23. Jahrgang, Heft 3 vom 1. Februar 1921. Berlin W. 9, Schellingstr. 9, Ver lag des Verbandes der Fachpresse Deutschlands E. V. Aus dem Inhalt: Nachruf für Dr. Felix Pickardt. — Beschränkungen des Anzeigcnwcscns. — Wettbewerb im Neklameschutz. Zeitschriften- und Zeitungsaufsätze. Ebner, A.: Die Bezeichnung einer Zeitung als Amtsblatt. Der Zei tungs-Verlag Nr. 4 vom 28. Januar 1921. Expedition: Magde burg, Moltkestr. 4 a. Hirschfeld, Rechtsanwalt Dr. Erwin: Notopfer und Stundungs- antrag. Leipziger Neueste Nachrichten Nr. 31 vom 1. Februar 1921. Expedition: Leipzig. Karger, Dr. v.: Milderung der zwangsweisen Freimachung von Ar beitsstellen. Tägliche Rundschau Nr. 42 vom 26. Januar 1921. Ex pedition: Berlin. Kaulfuß, Walter: Der Journalist auf der Bühne. Der Zei tungs-Verlag Nr. 4 vom 28. Januar 1921. Expedition: Magde burg, Moltkestr. 4a. schrill kür Uandels-^Vissensehakt und Handels-Praxis Hell 1/3 vom ^pril/duni 1919. Stuttgart, Oarl Drnst poesehel Verlass. Literatur st reit, Der katholische. Freiburger Tagespost vom 29. Januar 1921. Expedition: Freiburg i. Br. Bericht über einen Vortrag, den Herr Hof- und Universitätsbuch händler Joseph Waibcl in Frciburg i. Br. aus Anlaß seiner 25jährigen Selbständigkeit in der neuen Universität daselbst über obiges Thema gehalten hat, und an dem außer zahlreichen ande ren Zuhörern auch ein Angehöriger des ehemaligen sächsischen Kö nigshauses tcilgcnommcn hat. Not, Von der, zur Tugend. Von Hs. Leipziger Neueste Nach richten Nr. 24 vom 25. Januar 1921. Expedition: Leipzig. Schildert die Not der Bücherkäufer, besonders der Studenten, Lehrer, Gelehrten und der künstlerisch und wissenschaftlich inter essierten Laien, sich die für ihr Studium nötigen Bücher zu ver schaffen. Desgleichen seien die Bibliotheken kaum mehr im Stande, ihren Büchervorrat auch nur einigermaßen auf der Höhe der Zeit zu erhalten. Das Ausland habe hier schon hilfreich eingcgriffen, besonders Amerika, dessen geistige Oberschicht das deutsche Buch nicht zu entbehren vermöge. Von der Mildtätigkeit des Auslandes allein könne die deutsche Bildung auf die Dauer nicht leben, sie müsse sich selbst zu helfen wissen. Der Verfasser weist auf folgenden Weg der Selbsthilfe: »Zusammenfassung, Zusammcndrängung auf den er reichbar engsten Raum heißt ein Gebot der Stunde, das zu erfüllen dem deutschen Gelehrten alter Schulung nicht leicht werden wird«. Er meint damit den Verzicht auf den gelehrten Ballast der »An merkungen« und »Quellen« usw. Der Verfasser belegt das an zwei Beispielen und fährt dann fort: »Die Lehre, die die Not der Zeit allen Gelehrten eindringlich predigt, lautet also : schreibt eure Bücher, wenn's irgend augcht, so, daß sie nicht nur für den engen Kreis der Fachgenosscn, sondern für den weiten Kreis aller nach Bildung und Erkenntnis Hungernden lesbar sind. Wie man das macht, hat unter anderen Theodor Birt zuletzt noch mit seinen ,Spätrömischen Charakterbildern' gezeigt. Der Hunger nach Gedankengut, das aus einer reineren und edleren Welt stammt als aus der, die uns all täglich umgibt, ist riesengroß im Volke. Aber der Mann, der tags über seiner nicht immer erfreulichen Arbeit nachgegangcn ist, will abends oder Sonntags von kundiger Hand gangbare Pfade ins Land deutscher Geistigkeit geführt werden. Er will und kann sich nicht als Schwerarbeiter noch einmal durch all das Gestrüpp und Geröll dnrcharbeiten, das zu durchdrungen Sache des Fachgelehrten gewesen ist.« Deutschlands wissenschaftliche Literatur habe dm Ausland immer noch Geltung wegen ihrer Tiefgründigkeit und Gewissenhaftigkeit, sic gelte aber auch als schwerfällig, dunkel und mühsam zu verstehen, und das sei gerade gegenwärtig nicht leicht zu nehmen, da wir zu sehr auf den guten Willen des Auslandes angewiesen seien. Osborn, Max: Das geistige Hannover. Vossische Zeitnng Nr. 37 vom 23. Januar 1921. Expedition: Berlin. .Schildert die jüngste Entwicklung des Geisteslebens in Hannover und erwähnt darin auch das Wirken für neue Dichtung dcS Ver legers Paul Steegcmann mit seiner Broschürcnrcihe »Sil bergäule«. Antiquartatskataloge. ^kadem. Antiquariat Heinrich kränker, Deipriss, Daussestr. 11: Oatalossus Nr. 1 (a. p. Nr. 30): Ihesaurus seriptio- num veterum academicarum: Mscellanea: Dissertationum, Dispu- nium rara et euriosa. 8". 42 8. 1128 Nrn. klüller, Driedriek, Antiquariat, München, ^malien- str. 61: ^ntiquariatskataloss Nr. 6: krieke berühmter Persönlich keiten. — Manuskripte, Stammbücher und Urkunden. — Naeh- trass. 8°. 33 8. 745 Nrn. Preis 2 Kleine Mitteilungen. Zweiter bibliophiler Abend der Hofbuchhandlung Staadt in Wies baden. — Am Sonnabend, den, 29. Januar 1921, sprach Herr CH. H. Kleukens, der frühere Leiter der brüst Ludwig-Presse in Darmstadt und jetzige Inhaber der Klcukens-Pressc zu Frankfurt a. M., vor gelade nem Publikum über »Das schöne Buch und dessen Herstellung«. Seine gediegenen und inhaltsreichen Ausführungen wurden von folgenden Leitsätzen getragen: Es gibt eine äußere und eine innere Schönheit des Buches, und wenn sich beide verbinden, d. h. wenn d i e Forderung erfüllt wird, daß die gesamte Gestaltung aus dem rechten Gefühl für Art und Wert des Buchinhaltcs fließt, so ist sie unermeßlich. Äußere Schönheit der Buchgestaltung an einem wertlosen Text angewandt ist Verschwendung. Der gute Text dagegen gelaugt erst dadurch zur voll kommenen Wirklichkeit, daß er auch buchtechnisch die Form findet, die seiner würdig ist. Der Buchinhalt ist der Kern. Nach diesem hat sich die gesamte Formgebung des Buches zu richten. Taugt der Kern nichts, so sollte sich kein Auchkünstler mit dessen Gestaltung als Druckwerk be fassen. Es gibt ein häßliches Wort für das gute, schöne Buch: »Luxus druck«. Die Anwendung der Buchkunst auf einen guten Text hat nicht den Charakter des Luxus, sondern denjenigen der vollendeten Gestaltung des Werkes des menschlichen Geistes. Die Darstellung des geistigen Produkts in schöner äußerer Form ist wichtige Knlturanfgabc. In den ersten Jahren, wo man wieder auf die Schönheit des Buches hin- strebte, zur Zeit des Naturalismus, und wo man die alte Verwilderung des Buchdrucks erkannte, da hat man allerdings einen ersten Schritt zum schönen Buch dahin getan, daß man reine, nüchterne Zweckmäßigkeit der Technik austrcbte. Erst dadurch kam man wieder zum geschlossenen Satzbild, und man ahnte die Wichtigkeit einer gut geschnittenen Type. Es war allerdings ein Irrglaube, reine Zweckmäßigkeit sei auch schon Schönheit. Und heute bahnt sich über diese Reinigung der Buchgestal tung hinaus eine Form an, in der sich ein neuer Zeitgeist, wie er sich 161
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