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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.10.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-10-30
- Erscheinungsdatum
- 30.10.1883
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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Hk 253, 30. October. Künftig erscheinende Bücher u. s. w. 4893 Dieser Tage habe ich folgendes Circular versandt: fS0743,f x. B. Mit besonderem Vergnügen kann ich heute von einem neuen Unternehmen Nachricht geben, das seiner ganzen Anlage nach das volle In teresse meiner geehrten Herren College» verdient. Es ist dies eine unter dem Titel Salon-DAiothek in meinem Verlage erscheinende neue Sammlung von vorzüglichen Werken renommirter Autoren. In vornehmer und stilgerechter Aus stattung wird die „Salon-Bibliothek" in einer Reihe selbständiger, in sich abgeschlossener, hand licher Bände überhaupt nur Neues und nicht allein alle Gattungen des rein belletristi schen Genres, wie Romane, Novellen, Gedichte, Aphorismen, sondern auch geistvoll behandelte und formvollendete Essays über das Natur leben, über Literatur, Kunst, Musik, Phi losophie, Geschichte u. s. w. (jeder Band aber das Werk nur Eines Autors) enthalten. Durch diese hier kurz angedeuteten besonde ren Eigenschaften soll diese neue „Bibliothek" sich auszeichnen und durch beharrliches Festhal ten an dem für die Einleitung des Unterneh mens maßgebend gewesenen Programme eine dauernde Existenz-Berechtigung erringen. Die dem Unternehmen bis heute beigetrete nen Autoren: Ernst Eckstein, Wilhelm Goldbaum, Robert Hamerling, Eduard Hanslick, Moriz Jokai, Hermann Lingg, Hieronymus Lorm, Alfred Meißner, Heinrich Nos, Johannes Nord mann, Friedrich Pecht, Joseph Rank, P. K. Rosegger, Ferdinand von Saar, Johannes Scherr, Friedrich Schlögl, Julian Schmidt, Carus Sterne, Karl von Thaler, Julius von der Traun, Hans Wachenhusen, Hugo Witt mann u. s. w., u. s. w. dürften Sie an und für sich schon überzeugen, daß Sie es hier mit einer bedeutungsvollen, besonderer Beachtung werthen Erscheinung zu thun haben. Die Vorzüge, welche die „Salon-Biblio thek" in sich vereinigt, daß sie nämlich nur Gutes, Neues und Abwechslungsreiches von renommirten Autoren in feinster Aus stattung und zu verhältnißmäßig billigen Prei sen bringt, sind zu vielseitig, als daß dieselbe im Publicum nicht eine beifällige Aufnahme finden sollte. Ihnen bietet die „Salon-Bibliothek" den Vortheil, daß das Renommöe, welches sich die selbe wohl bald errungen haben dürfte, den Einzelnverkauf jedes neuen Bandes beför dern wird, daß ferner dies nicht verfehlen kann, auch auf die früher erschienenen Bände seine Rückwirkung auszuüben und daß Sie endlich durch Abonnements eine Continuation er reichen können. Für Ihre Verwendung, um die ich Sie höf- lichst bitte, werde ich mich durch jedes mögliche Entgegenkommen erkenntlich zeigen. Sie erhal ten jeden neu erscheinenden Band in Commission, und ich werde durch größere Manipulationen die Aufmerksamkeit des Publicums zu erregen und damit zugleich Ihre Bemühungen zu unter stützen bestrebt sein. Die Anzeige des ersten in Kürze zur Aus gabe gelangenden Bandes, die Bezugsmodalitäten und alles Weitere finden Sie nachstehend. Fünfzigster Jahrgang. Der umgehenden Einsendung Ihrer Be stellung gewärtig, zeichne ich Hochachtungsvoll Teschen, 18. October 1883. Karl ProchaSka, k. k. Hosbuchhandlung, Verlags-Contv. Am 1. November gelangt solgender Band der „Salon-Bibliothek" zur Ausgabe: Die Zonen des Geistes. Aphorismen von Moris Jokai. Elegant drosch. 2 ^ 50 ^ I fl. 50 kr.; in Leinwand geb. 3 1 fl. 80 kr. ord. In Jokai's „Zonen des Geistes" hat der Autor aus allen seinen seither erschienenen Werken die originellsten und gedankentiefsten Sentenzen in 38 Abtheilungen nach ihrer inne ren Zusammengehörigkeit vereinigt. Das Buch gehört also in die Gattung der so beliebten „Lichtstrahlen" und birgt eine Fülle von schö nen Gedanken. Das eigenartige Wesen des Dichters, welches sich in allen Schöpfungen seiner reiche» Phantasie mit packender Wirkung geltend macht und dem er seine allgemeine Beliebtheit zu verdanken hat, kommt in dem Buche wie in einem Brennpunkte zur vollsten Geltung. Darum werden auch diese „Zonen des Geistes" nicht allein den zahlreichen Freun den der Romane und Novellen des Dichters eine willkommene Gabe sein, sondern auch allen denen, die der Lectüre von Romanen und Aehn- lichem abgeneigt sind, die literarische Bedeutung Jokai's aber dennoch aus eigener Ueberzeugung kennen lernen möchten. Ich glaube, daß dieser Band geeignet ist, die „Salon-Bibliothek" in bester Weise einzu führen. Demselben werden zunächst Werke von Johannes Scherr, Carus Sterne, Julius von der Traun, Hieronymus Lorm und Wilhelm Goldbaum folgen. — Nähere Mittheilung hierüber erhalten Sie in nächster Zeit. Erscheinungs- und Bezugs-Bedingungen der „Salon-Bibliothek". 1. Das Format der Salon-Bibliothek ist ein gefälliges Klein-Octav. Jeder Band ist broschirt und gebunden zu erhalten. Für den Einband mit Goldprcssung berechne ich 50 H — 30 kr. ord. 2. Das Erscheinen der Bände ist ein zwang loses und nicht an bestimmte Termine gebun den. Von einer fortlaufenden Numerirung der selben habe ich abgesehen. 3. Jedes in der „Salon-Bibliothek" erschei nende Werk ist einzeln verkäuflich; die Preise eines Bandes werden zwischen 2 50 L. — 1 fl. 50 kr. und 4 50 4 --- 2 fl. 50 kr. variiren. 4. Es werden auch Abonnements aus die „Salon-Bibliothek" angenommen. Ein Abonnement umsaßt eine Serie von 12 Bän den und kostet 30 ^ — 18 fl. ordinär, wofür der Abonnent Werke im Betrage von mindestens 36 ^ — 21 fl. erhält. — Die erste Serie be ginnt mit dem ersten Bande der „Salon- i Bibliothek" überhaupt, also mit Jokai's „Die Zonen des Geistes". 5. Rabatt: I» Rechnung 30YH, baar 35YH und aus 10: l Freiexemplar. Rabatt von Abonnements auf eine Serie von 12 Bän den 25ys, „. 11/10 Exemplare. Das Abonne- I ment wird mit dem ersten Bande vro complet berechnet und baar erhoben. Von Einbänden: 10 «j>. 6. Prospecte stelle ich Ihnen zu Manipu lations-Zwecken in mäßiger Anzahl gratis zur Verfügung, bitte aber, solche nur dann verlan gen zu wollen, wenn Sie eine gewissenhafte Verwendung derselben durch aparten Versand an Ihre Platzkunden, durch Beilegen in Ihre Continuation rc. beabsichtigen. 7. Originelle, in mehrfachem Farbendruck fein ausgeführte Placate liefere ich in jeder Firma in 1—2 Exemplaren gratis. Das For mat der Placate ist derartig gewählt, daß diese auch in der Auslage den Werken in Lexikon- Octav angereiht werden können. Dasselbe, was oben in Bezug auf gewissenhafte Ver wendung gesagt ist, gilt hier noch in höherem Maße. Hendschel's Telegraph betr. s50744Z Unvorhergesehene Hindernisse, welche die Redactionsarbeiten sür die October-Num- mer unserer großen Ausgabe verzögerten, sowie der Umstand, daß am 1. November o. neue Fahrplanänderungen in Kraft treten wer den, veranlassen uns, das für Mitte October angekündigte Heft von Hendschel's Telegraph, große Ausgabe Nr. 7 nunmehr erst mit Beginn des folgenden Monats erscheinen zu lassen. Wir bitten, hiervon gefälligst Notiz zn nehmen. Frankfurt a/M., 25. October 1883. Expedition von Hendschel's Telegraph. Al! 111 rrr! a. s50745.s l^ur Pier uuZBrisiZt! lu einigen ll'a^su erscbeint in meinem Verlags: LmtlltzillHIK unä 8tanä^uarti6i6 dk8 Vtzul86ll6U Ktzii;ll8ll66r68 usbsß IIkborLiebß cksr kküserliekon Alarine. keviäirt bis 2uw 24. Oktober 1883. Hur bunr. kreis 80 ^ mit nnck 7/6. Oie bedeutenden Veränderungen, cvelobe sieb seit burssm in Leer unck Äarins voll zogen buben, maeben diese Ausgabe beson ders verlräuüiob. LUe bereits eingegungensn ^ukträge sind notirt und Luden am 'tage des Lrsobsinens Lrisdigung. Berlin, 23. Ootobsr 1883. vntb. 686
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