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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.02.1873
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1873-02-05
- Erscheinungsdatum
- 05.02.1873
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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Carl Hey mann's Verlag in Berlin. Rechts- und Staatswissenschaftlicher Verlag. »4861.) Hierdurch erlaube ich mir, Sie auf ein be deutendes periodisches Unternehmen aufmerksam zu machen, welches vom Jahre 1873 an in meinem Verlage erscheinen wird. Dasselbe führt den Titel: Deutsche Monatshefte. Zeitschrift für die grsammten Cnltnri:rteresscri des Deutschen Vaterlandes. Im Aufträge der Redaction des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich prcusrischen Limits-Anzeigers herausgegeben. Die „Deutschen Monatshefte" sind die Fortsetzung der Vierteljahrshefte des „Deutschen Reichs- und Königlich Preu ßischen Staats-Anzeigers", welche bisher im Verlage der König!. Geh. Ober-Hof-Buch- druckerci (R. v. Decker) erschienen. Sie sind in ihrem wesentlichen Inhalte identisch mit der „Besonderen Beilage", welche dem Reichs- und Staats-Anzeiger allwöchentlich beigegeben wird. Die „Deutschen Monatshefte" sind be stimmt, die Culturinteressen des Deutschen Reichs in seiner Gesammtheit und in den Einzclstaaten in der Presse zu vertreten. Wie der „Rcichs- und Staats-Anzeiger" stehen sie unter der intellec- tncllen Leitung seines Curators, Geheimen Rc- gierungs- und Vortragenden Raths im König lichen Staats-Ministerium, Zitelmann. Die „Deutschen Monatshefte" geben, — wie der „Reichs- und Staats-Anzeiger" sich vorwiegend mit den factischcn Ereignissen auf politischem Gebiete beschäftigt, — in erster Reihe ein klares und umfassendes Bild der wirklichen Zustände und Verhältnisse im Culturleben des deutschen Volkes; demgemäß werden sie die Er scheinungen aus den, gcsannnten geistigen Gebiete objcctiv zur Darstellung bringen. Sie werden den Fortschritten und der Entwickelung der gesamm- ten Volkswirthschaft, der Landwirthschaft, der Industrie, der Gewerbe und des Handels, sowie der Verwaltungskunde und Rechtspflege-, der Schule, der bildenden und beschreibenden Künste und besonders der vaterländischen Geschichte ihre ganze Aufmerksamkeit zuwenden und die mit Hilfe der Statistik ans den verschiedenen Gebieten gewonnenen Resultate wiedergeben, kurz das ge- sammte geistige, sittliche und sociale Leben und Schassen der Nation in deutlich erkennbaren Zügen zeichnen. Den Erscheinungen der Literatur soll, wie ich an dieser Stelle für die Herren Collegen noch besonders hervorhebcn will, eine hervorragende Berücksichtigung von Seiten der Redaction zu Theil werden?) In einem besonderen Circular an die Herren Verleger werde ich mir noch auf *) Zur Besprechung geeignete Werke beför dert die Verlagshandlung gern und schnell an die Redaction. diesen Punkt bezügliche Mittheilnngen zu machen erlauben. Die „Deutschen Monatshefte" bilden eine von allen einseitigen und Partei-Interessen völlig unabhängige selbständige Zeitschrift. Die „Deutschen Monatshefte" stehen durch die Redaction mit den statistischen Central- büreaux des Deutschen Reichs, sämmtlichcr- deut schen Staaten und Oesterreichs in lebhafter Ver bindung und beständiger Corrcspondenz, nicht minder mit allen Vorständen deutscher Gcschichts- und Alterthumsvereine. Eine große Anzahl der bewährtesten und gcachtetsten deutschen Schrift steller gehört zu den Mitarbeitern der Zeitschrift. Die „Deutschen Monatshefte" werden, wie sich aus vorstehend Gesagtem ergibt, ihren Leserkreis in allen Schichten unseres Volkes suchen und finden. Jnhaltreich und billig, ver dienen sie Gemeingut des gebildeten Theiles der Nation zu werden. Die „Deutschen Monatshefte" erschei nen Ende jeden Monats in Heften von ca. 5 Bogen gr. 8. in elegantester Ausstat tung und mit zahlreichen Illustrationen. 6 Hefte bilden einen Band. Der Preis des Bandes beträgt nur 2 und gewähre ich Ihnen in Rechnung 25 U, gegen baar 33^ hfi Rabatt und gebe, um Ihre Bemühungen noch lohnender zu machen, KL" in feste Rechnung auf 12, gegen baar schon auf 6 Exemplare, auch nach und nach bezogen, ein Freiexemplar. Prospectc stehen in beliebiger Anzahl gratis zu Diensten. An 7 Exemplaren, die wahrlich auch die kleinste Handlung ohne Mühe absetzcn kann, verdienen Sie demnach jährlich KL" 12 Thalcr. vLZr Das erste Heft des ersten Bandes, welches Ende Januar erscheint, steht in mehrfacher, die folgenden Hefte des ersten Bandes in einfacher Anzahl ä cond. zu Diensten. Von Band II. an kann ich die „Deutschen Monatshefte" nur noch fest liefern. Hochachtungsvoll Berlin, l. Januar 1873. Carl Heymann s Verlag. Anhaltische Straße 12. Die ersten Hefte werden u. a. fol gende Artikel enthalten: Die volkswirthschaftlichcn Zustände der oester- reichisch-ungarischen Monarchie. Die Straßennamen Berlins. Magdeburger Häusernamen. Zur Wiener Ausstellung. Die Charakteristik der Berliner Industrie. Der deutsche Buchhandel. Ilebersicht der Fachkalender. Deutsche Kaiser-Siegel mit 12 Original-Illustra tionen aus den Sammlungen des germanischen Museums zu Nürnberg. Das Kaiserhaus zu Goslar mit Abbildungen. Zur Geschichte des rheinischen Adels. Ans der Deutschen Lehrwclt. Das forstliche llnterrichtswcscn in Deutschland. Roß nnd Reiter in der deutschen Kunst. Die Großhcrzoglichen Kunst-Sammlungen in Carlsruhe. Die Backsteinbauten in Norddcutschland mit Illustrationen. Die Siegel der deutschen Universitäten. Mit 18 Illustrationen. Handzeichnungcn des Königs Friedrich Wil helm IV. Mit Illustrationen. »4862.) Zur Versendung liegt bereit: Allerlei — Gereirntes und Ungereimtes — von William Kpindlrr. 1 ^ 15 S-f ord. — 1 3U S-s netto — 1 ^ haar. Freiexemplare 7/6. Aus dem Inhalt: Nächtliches Bivouac. — Köln. — Ein Tag aus einer Hochzeitsreise. — Lumpen- sahrt. — Millionen-Billionen, Staaten-Sol- daten. — Der Stein des Grafen Bismarck. — Freiligrath. — Mein toller Vetter. — Der Knabe Veit. — Die Schule, die Schule und nochmals die Schule. — Von Stufe zu Stufe. — Das Asyl für Obdachlose. — Ein Morgen auf Capri — rc. Neben diesen Aussätzen, die theils auf reli giösem, politischem oder socialem Gebiete liegen, theils aber wunderbaren Naturschilderungen oder dem köstlichsten Humor gewidmet sind, enthält dies Werk eine große Anzahl herrlich duftender lyrischer Gaben, die durch Einsachheit, Innigkeit, Gcdankenreichthum und Formvollendung zu dem Schönsten gerechnet werden dürsten, womit uns die neuere Poesie beschenkt hat. Indem ich Sie um Ihre freundliche Ver wendung für dieses Werk, das mit dem Bildniß des Verfassers geschmückt ist, bitte, erlaube ich mir noch diejenigen geehrten Handlungen, die Leihbibliotheken oder Bücher-Lesezirkel besitzen oder assortircn, ganz besonders darauf aufmerk sam zu machen. Es werden ja bekanntlich Bücher mit weniger umfangreichen Aufsätzen hier oft verlangt und da dürste denn gerade dieses Werk mit seinem vielseitigen interessanten Inhalt will kommen sein. Eine Bestätigung dieser Ansicht sehe ich darin, daß die Nicola ische Buchhdlg. hier, nach Durchsicht des übersandten Probe exemplars, mir sofort eine Bestellung von WL" 50 Exemplaren für ihren Lesezirkel aufgab. Berlin, den 1. Februar 1873. Elwi» Staude. »4863.) C. VON A0801', !)»S 8t>ftUNK8f68t ist in v. Noser, l-ustspisle, Lanä I. sntbalten. 1 ^ orä. — 2 2 PH 8A netto — 20 8-s baar nncl 13/12 Dxpl. Lerlin. I!. Iivbr'8 HuobbcklA. (L. Loob.) »4864.) Von Lvluillllt, (lesobiobts cisr 3. lZ.uk- Ia§e. — liueb cisr Drmsbun§. 2. Vuü. srsobisnsn soeben clis 2. u. 3. lüsksrunA. lob bitte, ksst nu verlangen. Oötbsn, ckanuar 1873. kaul 8cdettlor.
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