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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.03.1873
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1873-03-05
- Erscheinungsdatum
- 05.03.1873
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18730305
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53. 5. März. Vermischte Anzeigen. 863 Eingesandt. s9255.j Im Leipziger Börjenblatte für den Deutschen Buchhandel 1872 ist in Nr. 280 unter Erschienenen Neuigkeiten von Kolck aus Troppau sub Ziffer 12670 angegeben: „Stühle, I. N., Stunden der Andacht für Katholiken. 13. Lies." Dagegen protestire ich allen Ernstes, da vom 13. Hefte an Kolck von mir kein Manufcript er hielt, weil er die Vertragsbedingungen nicht er füllte und auch den Buchdrucker, Herrn Wichura zu Ratibor, nicht bezahlte. Da er in Schlesien überhaupt keinen Buchdrucker mehr fand, der ihm die Stunden der Andacht weiter druckte, so ließ er hinter meinem Rücken das 13. und 14. Heft bei Herrn Buchdrucker Gaßner in Innsbruck drucken, und zwar nach einem alten Predigtbuche, welches weder nach Inhalt noch nach Form dem Programme meiner Stunden der Andacht ent spricht. Dennoch wagte es Kolck, die Fortsetzung der Stunden der Andacht unter meinem Na men herauszugeben und denselben (Namen) als Deckmantel für seine Sache zu benützen, weshalb ich bereits beim k. k. Landesgerichte Troppau eine Rechtsklage gegen Kolck eingereicht habe. Balzhausep, den 2. Jan. 1873. I. N. Stützte, Pfarrer. Erwiderung. s9256.j Die Löbl. Rcdaction des Börsenblattes hat es sich schon einmal beikommen lassen, Angriffe gegen mich im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel aufznnehmcn, von denen es durch richterliche llrtheile constatirt wurde, daß jene Angriffe unwahr waren. Heute will mir wieder Herr Pfarrer Stützte etwas am Zeuge flicken und dieser Angriff würde für wahr gehalien werden, wenn ich ihn stillschweigend über mich ergehen ließe. Uner klärlich ist es mir aber, wie die Redaction des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel ihre Spalten jetzt schon Privatpersonen öffnet. Der Klerus hat seine Organe, der Herr Pfarrer gehört auf die Kanzel und mit seinen Aussätzen in die „Sion" re., aber das Börsenblatt bleibe dem Buchhandel. Zur Sache selbst muß ich kurz erwidern, daß die Angaben des Herrn Psarrer Stühle einsach nicht wahr sind. Herr Psarrer Stühle hat den zwischen mir und ihm be standenen ursprünglichen Vcrlagsvertrag mit meinem Einverständnisse als ausgehoben er klärt und niir mit Schreiben vom 4. November 1871 einen neuen von ihm selbst verfaßten Ver trag zur Unterschrift eingcsendet. Ich habe diesen neuen Vertrag am 9. November 1871 unterschrieben, welcher unterschriebene Vertrag am 12. November 1871 in die Hände des Psarrer Stühle gelangt ist. Mit Bries vom l2. November 1871 kündigt Pfarrer Stühle auch diesen Vertrag. Ich ließ mich nicht länger von ihm zum Narren halten, bin keinen neuen Vertrag mit ihm eingcgangen und habe Herrn Pfarrer Stühle die Continua tions- liste gegen Vergütung meiner Kosten zur Verfügung gestellt. Herr Stühle will diese Vergütung nicht zahlen und hat verschiedene andere Mittel be reits angewendet, um sich ohne Kosten in den Besitz der Continuationsliste zu setzen; die Abonnenten im Buchhandel habe ich ihm schon freiwillig namhaft gemacht. Richtig ist es, daß ich bei Gaßner in Innsbruck drucken lasse, weil bekanntlich dort meine Schwester eine Buchhandlung hat und diese die Angelegenheit besorgt, aber Herr Stühle schmeichelt sich zu viel, wenn er die Wiederherausgabe eines alten Pre digtwerkes als Fortsetzung zu seinen Stunden, der Andacht hält. Unter den massenhaften mir > vorliegenden Urtheilen iiber Herrn Stützle's Schrift! lege ich der Löbl. Redaction nur eine offene Karte zur Einsicht bei und auch heute erkläre ich mich bereit, Herrn Stühle die Continuations liste seiner Stunden der Andacht gegen die ihm bekannte Vergütung zu verabfolgen. Wenn sich Herr Stühle schmeichelt, ich habe bei der Herausgabe meines neuen Verlagsunter- nehmens mich seines Namens und seines Pro grammes bedient, so hat er mein neues Werk nicht gesehen, ich danke dasür, den Namen „Stühle" ferner zu vertreten, er ist mir sehr tHeuer geworden. Nach seinem Brief vom 23. November 1872 ist ihm ja sogar der Autor meines neuen Verlagswerkes bekannt und nur der Ueberschwänglichkeit Stützle's ist es zu gute zu halten, wenn er sich schmeichelt, dieses Werk ist eine Fortsetzung seiner Stunden der An dacht. Von dem Inserat im Börsenblatt erhalte ich jetzt zum ersten Male Keuntniß, ich habe, wie öffentlich bekannt gegeben, mich vom Buch handel bedeutend zurückgezogen und für meine Buchhandlung einen Geschäftsführer bestellt. Die ser ist mit den einzelnen Verhältnissen des Ge schäftes noch nicht vertraut und so beruht jene Anzeige auf einemJrrthuin, die ich sofort wider rufen lasse. Ich wiederhole noch einmal, Herrn Pfarrer Stühle steht die Continuationsliste nebst sämmt- lichen Vorräthen gegen Vergütung meiner Selbst kosten zu Diensten, und wenn ihm an seinem Opus so viel gelegen, als er Geschrei davon macht, so wird er den verlangten Ablösungsbe trag jetzt hoffentlich zahlen und sich nicht länger wegen seines berühmten Werkes schmutzig zeigen, ich aber gehe keinen neuen Vertrag mit ihm ein und er möge sich zu seinen Stunden der An dacht einen andern Verleger suchen. Troppau, den 12. Januar 1873. H. Kolck. Zeitschriften 1873. s9257.j Vielseitige Remission sowohl der baar als in alte Rechnung -- 1872 — expedirten Zeit schriften, wie Archiv für Phormacie 1873. 1. pro cplt. Zeitschrift f. deutsche Philologie. IV. 4. Zeitschrift f. landw. Centr.-Ver. d. Prov. Sachsen 1873. 1. pro cplt. veranlassen uns zu der wiederholten Anzeige, daß wir in jedem Jahre die ultimo desselben oder etwas später erscheinenden Zeitschriften und Liefcrungswerke, ebenso darauf — bis zur O.-M. — eingegangene Bestellungen stets in alte Rechnung expedircn inüssen! Da wir eine Umgehung dieses Modus nie acceptiren werden, wolle man zur Verhütung gestörter oder ausbleibcndcr Conti- nuation die Einlösung resp. erneute Expedition — in alte Rechnung — nachträglich veranlassen. Halle, 26. Februar 1873. Buchhandlung des Waisenhauses, Verlags-Conto. Disponenda s9258.j von: Der Altklitiiolizismus können wir in der nächsten Ostermesse durchaus nicht gestatten. Ellwangen, 1. März 1873. Schwäbische Buchhandlung. s9259.j Den Herren Verlegern wird als ein wirksames Organ zur Ankündigung ihres Ver lags empfohlen die in Aachen erscheinende po litische Zeitung: Echo der GegtilMlut. Auflage 4300, dreimal größer als diejenige der Aachener Zeitung. Täglich zwei Ausgaben. Jnscrtionsgebühren 1 S-s pro Petitzeile oder Raum. Reclameu 4 S-s. Aachen. P. Kaatzer. Inserate über Karl Gutzkow's Gesammelte Werke! s9260.j - Behufs allgemeinster Bekanntmachung zeige ich das Unternehmen außer in allen bedeutenden Organen der Presse auch in geeigneten F 0 c a l l> l ä 11 r r II an und ersuche solche Handlungen, welche bei Nennung ihrer Firma die Hälfte der Kosten tragen wollen, sogleich Inserate von mir zu ver langen. Jena, 26. Februar 1873. Hermann Costenoblc, Verlagsbuchhandlung. Dringende Bitte! s9261.j Äispullenda können zur diesjährigen Ostermesse unter keinen Umständen gestatten. Hochachtungsvollst Berlin, Königgrätzerstr. 56o. Deutsches Verlags-Institut (E. v. Ochs), Verlagsbuchhandlung für Volks-Literatur (vorm. Or. Langmann L Co.). Verlegern von Zeitungen, Wochen- und Tageblättern s9262.j erbietet sich ein routinirter Journalist, welcher mit den größten Blättern in Verbindung steht, gegen billiges Honorar Leitartikel, Rundschauen rc. zu liefern, welche das Interesse der Leser erregen und zur weiteren Verbreitung der betr. Zeitungen beitragen werden. Probe artikel werden gern geliefert. Anfragen werden sub U. U. durch die Exped. d. Bl. erbeten. s9263Z Wir bringen hiermit den verehelichen Sortimentshandlungen zur Kenntniß, daß wir zur Ostermesse 1. keine Disponenden gestatten; 2. fest bezogene Artikel nicht zurücknehmen; 3. prompte Zahlung ohne Ucbertrag er warten, und erklären gleichzeitig, daß wir nur mit den jenigen Handlungen in offener Rechnung bleiben können, welche unserem Verlangen Nachkommen. C. G. Kunzes Nachfolger in Mainz. s9264.j Einige sehr gangbare Verlags-Ar tikel, illustrirte Lieferungs-Werke, mit welchen namentlich auf dem Wege der Colportage be deutende Geschäfte gemacht werden, sind wegen Geschäftsaufgabe billig zu verkaufen durch Th. Caclius. Stuttgart, Charlottenstr. 19.
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