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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.04.1920
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1920-04-28
- Erscheinungsdatum
- 28.04.1920
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19200428
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-192004287
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1920
- Monat1920-04
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Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Redaktioneller Teil. X- 91, 28. April 1920. <676o/o> Bilder auf Papier, durch Druck oder durch ein anderes Vcrvielsältigunqsveisahrcn hcrgesteilt, auch ein gebunden oder ans Papier, Pappe, Geweben oder der gleichen ausgezogen, mit Ausnahme des Bilderpaxiers: «78» Farbendruckbilder in Buch-, Stein- (Chromo-» oder Me- taildruckt auf Papier gedruckte Bilder mit religiösen Darstellungen 6 676 b Kupfer-, Stahlstiche, Holzschnitte, Helio-, Photograoiire» und dergleichen 6 876 o Photographien 6 877» Gemälde sgcmalte Bilder» aus Geweben ans pflanzlichen Spinnstoffen, auf Holz, unedlen Metallen oder Le gierungen unedler Metalle, Papier oder Stein 6 677 b Zeichnungen, auch eingebunden oder aus Papier, Pappe, Geweben oder dergleichen ausgezogen 6 (Deutscher Rcichsanzciger Nr. 84 vom 2t. April 1326.» Verordnung, betreffend die Anherkurssetzung der Silbcrmlinzen. Vom 13. April 4»26. — Aus Grund des Gesetzes über eine vereinfachte Form der Gesetz gebung für die Zwecke der llbergangswirtschalt vom 17. April 1819 (Rcichs-Gesetzbl. S. 384» wird von der Rcichsrcgierung mit Zustim mung des Reichsrats und des von der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung gewählten Ausschusses folgende Verordnung er lassen: 8 i. Die -Mark-Stücke, 1-Mark-Stiicke, 3-Mark-St!icke und 8-Mark- Stlicke sowie die in Form von Denkmünzen geprägten 2-Mark-Stücke sind einzuziehen: sie gelten nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel. 8 S. Bis znm 1. Januar 1921 werden H-Mark-Stücke, I-Mark-Stücke, 3-Mark-Stiicke und 5-Mark-Stücke sowie die in Form von Denkmün zen geprägten 2-Mark-Stiicke bei den Reichs- und Landcskassen zu ihrem gesetzliche» Werte sowohl in Zahlung genommen, als auch gegen Reichsbankuoten, Reichskassenscheine und Darlehnskassenschcine um getauscht. 8 Z Die Verpflichtung zur Annahme und zum Umtausch <8 2) findet aus durchlöcherte und andere als durch den gewöhnlichen Umlauf im Gewichte verringerte sowie auf verfälschte Müuzstücke keine An wendung. 8-r. Die Verordnung tritt mit dem auf die Verkündung folgenden Tage ln Kraft. Berlin, den 13. April 1920. Der Reschsminister der Finanzen, vr. Wirth. (Deutscher Reichsauzeiger Nr. 83 vom 20. April 1920.» Gefälschte SO Mark-Scheine. — Von den in letzter Zeit zur Ausgabe gelangenden grünen Reichsbankuoten zu SO -kk (Ausgabe vom 24. Juni 1V>9» sind auster der im März durch die Tagespreise bekanntgegcbenen Fälschung weitere Nachbildungen aufgetancht. Diese Fälschungen zeigen meist die nachstehenden, hauptsächlichste» Kennzeichen: 1. Papier in Stärke und Färbung abweichend. 2. Vorderseite: schlecht und nngenan wiodergcgebeu, besonders mangel haft die violetten Stempel, Unterschriften und Nummern. Fraucn- kopf auffallend unrein, zum Teil ein altes, schielendes Gesicht tragend. Unterer rechter Stern am Himmel fehlt. 3. Rückseite: Unrein und fleckig. Zeichnung teilweise aus dem Kopf stehend. Brauner Austcnrand schmaler. Strafdruck erheblich dicker. Der auf der Rückseite in dem weißen Autzenraude bei echten Noten deutlich erkennbare, etwa 3oin breite, ans dunkelbraune» in das Papier ein gewirkten Fasern bestehende Faserstrcifen ist durch aus- gedruckte Striche, die beim Halten der Note gegen das Licht nicht durchfchimmcrn, nachgeahmt. Bor Annahme dieser Fälschungen wird gewarnt. — Die Gold- und Silbcrklaujcl bei VcräußcrungSgeschästc» mit oder i ohne Zusatz: Zahlung Valuta Ausland. — über diese zurzeit wohl wichtigste Frage, ob bei Veräußerungsverträgcu die Gold- und Silbcr- klauscl zulässig ist, und ferner, ob die Zahlung in fremder Währung ^ im Ausland vereinbart werden darf, gibt der Sonderbericht 39 der Deutschen Steuer-Korrespondenz Heinrich Worms (Berlin W. 35, Am Karlsbad 24» Auskunft. Der Herausgeber, Rechts anwalt Or. F. Hoeuiger i» Berlin, untersucht die gesetzlichen Bcstini- nungen aus das genaueste und gelangt auf Grund eingehender Prü fung der Gesetzgebung sowie der vorhandenen Judikatur und Litera tur zur Besah uug der Zulässigkeit der Klausel, eben- so wie zur Bejahung der Zulässigkeit der Vereinba rung des V a I u t a e m p san g s im Aus lande. Der Verband Evangelischer Buchhändler veranstaltet am Sonn abend, de» 1. Mal, abends 8 Uhr, im blauen Saal des Evangelischen Vereinshauses, Leipzig, Roßstr. 14, einen »Friedrich Per- thes-Abend«. Herr Lic. Stange-Leipzig wird einen Vortrag »Friedrich Perthes, ein deutsch-christlicher Buchhändler- halten, und Herr Professor Hans Hoffmann hat die Mitwirkung des Männer quartetts des Universitätskircheuchors srcundlichst zugesagt, sodaß auf einen genußreichen Abend gerechnet werden darf. Nicht nur Mit glieder und deren Angehörige, sondern auch alle anderen Buchhändler, ihre Angehörigen und von ihnen eingefühlte Gäste, insbesondere der I u n g - B u ch h a n L e l, sind herzlich willkommen. Der Ein tritt ist frei. Eintrittskarten sind, soweit noch vorhanden, kostenlos in der Buchhandlung von Paul Egcr, Roßstr. 18, zu haben. Am Sonntag, den 2. Mai, abends 8 Uhr, wird bei einem geselligen Zusammensein des Verbandes Evangelischer Buchhändler Herr C. A. V o m h o f s - Straßburg von seinen »Erlebnissen eines Buchhändlers aus dem annektierten Gebiet- berichten. Gäste können auch hier durch Mitglieder eingesührt werden. Kriegsgewinnler. — Im Schaufenster prangt eine Reihe der be liebten Eulen-Bändc. Eine Dame (Glacehandschuhe, Hut und Kleid dem Neuesten entsprechend» rauscht in den Laden: »Ich möchte das Buch »M i r o d e r M i ch-. Gehilfin: »Bitte schön, 2.40 Kundin: »O, so teuer, daun will ich es erst mal lassen, es ist sa doch nicht für mir-. Sie kaufte aber doch noch etwas, nämlich ein Notizbuch in Sasfianleder mit Goldschnitt. So geschehen in der Vestischen Buch- und Kunsthandlung, Franz Arenhold, Buer i. W. Personalnachrichten. Moritz Trautmann f. — Im Alter von 78 Jahren ist in Frank furt a. M. der seit 1912 im Ruhestände lebende langjährige Vertreter der englischen Philologie an der Bonner Universität Geh. Neg.-Rat Prof. 1)r. Moritz Trantmann gestorben. Die Werke Trantmanns beschäf tigen sich besonders mit angelsächsischer Literatur, altgermanischer Verslehre und allgemeiner Lautlehre (Phonetik). Er war (mit Wal ker) Begründer der Zeitschrift »Anglia«, ferner Herausgeber und Be gründer der »Bonner Beiträge zur Anglistik«. SpreWal. Preisiinderunge» im Zeitschriftenlesezirkel. (Vgl. Nr. 86.» Mein Lesezirkel würde in diesem Lahre 25 Jahre bestehen. Bis zur Einführung einer Selbstkostenberechnung wurde stets angenom men, das; der Lesezirkel zwar keinen Uberschuß brachte, aber ein gutes Werbemittel bedeute. Auf Grund einer richtigen Berechnung wurde 1913 fcstgestellt, daß nicht nur kein Verdienst erzielt wurde, son dern bei richtiger Einsetzung der angewandten Zeit der Lesezirkel einen Zuschuß verlangte. Ich habe dann im Laufe der letzten 6 Jahre regelmäßig Preiserhöhungen vornehmen müssen, um nicht zu viel Geld zuzulegen. Die unpünktliche Lieferung der Zeitschriften und alle die mit den Wirren der letzten Jahren zusammenhängenden Tat sachen brachten es mit sich, daß der Lesezirkel statt eines Werbemittels nur der Grund ständiger Klagen über das Geschäft wurde. Zuletzt hatte ich den Preis gegenüber Fricöenszeiten vervierfacht. Am 1. April 1920 hätte ich einen Aufschlag von ungefähr 700°/, nehmen müssen. Eine solche Preiserhöhung ließ sich nicht durchführen, deshalb habe ich den Lesezirkel aufgegeben und freue mich, daß die viele Arbeit, die mir der Lesezirkel mit seinen ungefähr 150 Lesern machte, nunmehr ans erträglichere Weise verwendet werden kann. Als ich den Zirkel - anfgab, habe ich den Bestellern dafür den Bezug einzelner Zeitschriften vorgeschlagen und damit auch ganz guten Erfolg erzielt. Die alten Hefte konnte ich bei den jetzigen hohen Preisen für Altpapier sehr gut verwerten. Die Lesemappen denke ich auch noch zu verkaufen. Peine. CurtNother. Verantwortlicher Redakteur: Emil ThomaS. — Verlag: Der Börsenveretn der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsch Druck: Ramm L Seemann. Sämtlich in Leipzig. — Adresse der Redaktion und Spedition: Leipzig, Gerichtsweg 26 416
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