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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.04.1920
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1920-04-28
- Erscheinungsdatum
- 28.04.1920
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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.>i° 91, 28. April 1920. Redaktioneller Teil. Firma: Geschah Stand Raum Industrie- und Kömmerzialgesellschaft m. b. H., Berlin. Vertreter: Herr Fritz Rost I 24/2« »Der Kentaur«-Verlag, Wolgast IV 251/59 Klinkhardt, vr. Werner, Leipzig. Ver treter: Herr Otto Steinmetz II 37/38 Klinkhardt L Biermann, Verlag, Leipzig. Vertreter: Herr Otto Steinmetz II 37/38 Köppc'sche Buchhaudlg., Allenstein, Ostpr. Persönlich anwesend II 131/32 Krüger, Herrn., iüerlin. Vertreter: Herr Wilhelm Lippcrt, Berlin. I 21 Literarisches Institut Kosmos, G. m. b. H., Wien. Vertreten durch die Fa. H. Sper ling, Leipzig III 178/79 Manz'sche Verlags- u. Nuiversitäts-Buchh., Wien I IV 257 Merian, Gerhard, Verlagsbuchhandlung (bisher Verlag Fritz Heyder), Berlin- Zehlendorf. Vertreter: Herr Wilhelm Lippcrt, Berlin I 21 Mittler, E. S., L Sohn. Berlin. Ver treter: Herr Otto Steinmetz II 37/38 Molling, A., L Co., Hannover. Ver treter: Herr Heine II 79/89 Mosse, Rudolf, Abtlg. Buchverlag, Berlin. Vertreter: Herr Arndt IV 2S3/K4 Müller, Georg, Verlag A.-G., München. Vertreter: Herr Curt Vollmer, Leipzig- Neuschönefeld, Stettiuerstr. 78. u. Herr- Carl Ruske, München (Berichtigung der Aufnahme in Nr. 86) I 18/29 Musikvcrlag »Hella«, Leipzig-Co. Neue Kunsthandlung, Berlin W. 50. Ver treter: Herr Goldtammer II 50 Ii II 87/38 Pantheon-Verlag, Berlin IV 251/59 Reimer, Dietrich (Ernst Vohsen), Berlin. Vertreter: Herr Otto Steinmetz II 37/38 Reiß, Erich, Verlag, Berlin W. 62. Ver treter: Herr Erich Krüger II 197/98 Schabin-Verlag, München. Vertreter: Frau Else Marguardscn III 237 Schroll, Anton, L Co., Kunstverlag, Wien. Vertreter: Herr Otto Steinmetz II 37/38 Staackmaun, L., Buchhandlung, Leipzig. Vertreter: Herr Hugo Millers II 118/29 Stiftungsverlag, Potsdam. Vertreter: Herr Wilhelm Lippcrt, Berlin I 21 Strache, Ed., Graph. Kunstanstalten, Warnsdorf. Vertreter: Herr Direktor Brettschneider III 177/177 a Tägliche Rundschau, Abtlg. Buchverlag, Berlin. Vertreter: Herr Wilhelm Lip- pert, Berlin I 21 Uhl, Gustav, Verlag, Leipzig. Vertreter: Herr Oscar Kaiser- I 9 Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stutt gart. Vertreter: Herr Otto Pfeiffer I 20 Vereinigung Völkischer Verleger E. V. I 23/24 Dunckcr, Alexander, Verlag, Weimar. Hakenkreuz-Verlag, .Hellerau b. Dresden. Hammer-Verlag Th. Fritsch. Leipzig. Laube, Oscar, Dresden. Lehmanns Verlag, I. F.. München. Matthes, Erich, Leipzig. Sis-Verlag, Zeitz. Verlag Freiöeutschland, Sontra, Hessen. Weicher, Theodor, Leipzig. Verlag Deutsche Buchwerkstätten. Dresden. Vertreter: Herren Rudolf G. Müller, Neisevcrtreter, Bruno Dietzsch, Hans Wendt Verlag des St. Georgsbunöes (Fidus), Woltersdorf. Vertreter: Herr Wilhelm Lippcrt I Sachsenhof 21 Verlagsbuchhandlung H. A. Pierer, Alten burg, S.-A. Vertreter: Herr Walter Grau IV 265 Weimarer Schriftsteller-Zeitung, Weimar. Vertreter: Herr Oscar Kaiser I 8 Wcstermann, Georg, Verlag. Braunschwcig. Vertreter: Herr Albert Sieöentop (Be richtigung der Aufnahme in Nr. 86) I 16 Widar-Verlaa, Berlin. Vertreter: Herr Wilhelm Lippert I 21 Wolf, Fritz, Verlag, Magdeburg. Ver treter: Herr Wilhelm Lippert. Berlin I 21 Hayno Focken in seinen Liedern. Als Manuskript gedruckt für seine Freunde und Berufskollegen. Kl.-8°. 43 S. Dresden-Blasewitz, Theodor Steinkopff. ^ 5.— netto bar. Im Börsenblatt Nr. 64 vom 25. März d. I. haben wir von dem Jubiläum unseres Berufsgenossen Herrn Hayno Focken i. Fa. A. Dresscl, Akademische Buchhandlung in Dresden, Kunde ge geben und dabei auch seiuer dichterischen Begabung gedacht. Aus An las; dieses Jubeltages haben die Vorstandsmitglieder des Vereins Dresdner Buchhändler wie des Buchhändlcrverbandes für das König reich Sachsen einen Strauß von Liedern Fockens gewunden und ihn »als Manuskript gedruckt für seine Freunde und Berufskollegen« in an sprechender Form herausgegeben, über die Gründe, die sie dazu ver anlaßt haben, sprechen sie sich im Vorwort wie folgt aus: -». . . da mit das, was uns bei frohen Festen zugeflattert ist, für längere Zeit festgehalten wird. Und zwar weit über diese Dankespflicht hinaus mit vollem Recht fcstgchaltcn, weil die Museukinder unseres Hayno Focken einen so großen poetischen Reiz haben, daß sie es wohl ver dienen, aus ihrem Versteck hcrausgeholt zu werden«. Und in der Tat ist es eine Perlenschnur echter deutscher Dichtkunst, die hier ge boten wird, über den leitenden Gesichtspunkt bei der Zusammenstel lung ist im Vorwort nichts gesagt, doch scheint sie nach der Zeitenfolge vorgenommen zu sein, denn zunächst finden wir frohe Wanderlieder aus Deutschlands schönsten Gauen, denen gewissermaßen als Ein leitung ein herziges Weihnachtsgedicht: »Weihnachtszeit« voraugesetzt ist. Dann folgt ein »Drei Wünsche« überschriebenes, in dem sich der Dichter »ein Glas, einen Freund und ein Liebchen« wünscht, ferner zwei Lieder an Rüdcsheim, ein »Preis der Mosel«, »In das Fremdenbuch auf dem Säntis«, »Lochmühle«, »Annabergcr Spitzen«. In den nun folgenden Liedern spielt schon der Beruf hinein, wie in dem »Den Rosen in dem stillen Garten« übertriebenen, das beginnt: »Warum denn immer von Rabatt. Von Scherl und seinen Künsten, Von Spesen und von Schleuderei, Von spärlichen Gewinnsten, Warum um alles in der Welt Nur stets von solchen Chosen, Warum nicht 'mal ein ander Lied, Warum nicht mal von Rosen?« Es ist nicht möglich, alle Poeme hier weiter aufzuzählen, nur auf einige möge noch hingewiesen sein, so auf das flammende Lied an den Grafen Zeppelin nach dem Unglück von Echterdingen und auf den reizenden, von tiefem Gefühl durchdrungenen »Sehnen« übertriebenen Vierzeiler, der hier noch Platz finden möge: »In dem regengranen Tag Einer Amsel froher Schlag! Meiner Seele wünsch' ich Schwingen, Ohne Sonne so zu singen.« In gleich inniger Stimmung ist auch ein in plattdeutscher Sprache gehaltenes tiefempfundenes Poem »To Hus« gehalten. Von dem weite ren Inhalt des Bändchens seien noch die buchhändlerischen Ge dichte erwähnt, die unsere Leser ja größtenteils aus dem Börsenblatt schon kennen: »Sein Weihnachtsbuch«, das eine Mutter schildert, die jedes Jahr für ihren Jungen »sein« Buch kauft und dann, als er in fremder Erde den Todesschlaf als Held schläft, es doch erwerben muß, um einem anderen eine Freude damit zu bereiten, ferner das Gedicht mit dem Anfang »Bücher kann man noch bezahlen« und die gereim ten Grüße, die Focken den Liebesgaben des Vereins der Dresdner Buchhändler an ihre im Felde stehenden Kollegen beigefügt hat. Fockens dichterisches Talent ist ein Erbteil seines Großvaters, des Dichters Karl Mayer (1786—1870), der dem schwäbischen Dichterkrcise angehörte, und in dessen Hause Uhland ein täglicher Gast war, und es ist interessant, aus dem Vorwort zu erfahren, daß dieses Talent sich auch auf die Tochter Fockens vererbt hat, die in jungen Jahren schon Idyllen von einer gewissen Formvollendung geschaffen hat. Das Merkchen, das auf gutem Papier von der Buchdruckerei Al bert Hille in Dresden äußerst sauber gedruckt ist, wird allen denen, die cs erhalten, eine wertvolle Gabe sein, und wenn Hayno Focken, wie alljährlich, zur Messe nach Leipzig kommt, werden ihm noch viele Grüße zuteil werden, zugleich als nachträgliche Glückwünsche zu seinem 25jährigen Jubiläum, dem das 50. einst folgen möge, nachdem uns unser Dichter noch manche schöne Gabe beschert hat. —n— 413
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