AMMMMOmVuMaM _ , ^^11. petttzeilen. die Seile ^ oder deren Raum kostet 30 Pf. Dei eigenen Anzeigen zahlen j Mitglieder^ür die Seil« 10 -Pf., für '/. S. 32 M. statt 3S M.. Z ^ " 18M. Stellengesuche werden mit 10Pf. pro j . , .. , ^ n ^ 2n dem illustrierten Teil: für Mitglieder Z ^^chea 4?elch* zollen für sede» L?«»plar SO War! d«z.r* ^ ' " ^ — ^ * » Raum 15 pf^'/« S. 13.50 M^'/» v. 2v M..'/. v. rv lll.;. . „ k Mitglieder 40 Pf-. 32 M.. 60 M.. 1(X> M. — Deilagen werden « » nicht angenommen.-DeiderseitigerLrfMlungvort ist Leipzig ! er)ur Nr. 168. Leipzig, Montag den 16. Juli 1917. 84. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Bekanntmachung. In den Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig sind in der Zei! vom i. dir 30. Juni 1917 folgende Mitglieder ausgenommen worden: 10089) Boesking, Johann Heinrich Christoph, in Fa. H. Boesking Sc Co. in Bremen. 10091) Eckart, Hans, in Fa. G. Scriba in Metz. I009L) Edelmann, Hans Curt Victor Woisgang, in Fa. Alexander Edelmann sUniversitäts-Buchhändler u. Universitäts-Buchdrucker); Verlag der Leipziger Monatsschrift sür Textil-Jndustrie Theodor Martin; Theodor Martins Textilverlag in Leipzig. 10087) Holsten, Max, in Fa. Max Holsten in Stettin-Grabow. 10088) Leeser, Fräulein Antonie, in Fa. Antonie Leeser in Hannover. 10 096) Meyer, Otto, Prok. der Fa. Bernhard Meyer in Leipzig. 10094) Nehmann, Euchar, in Fa. Franckh'sche Berlagshandlung W. Keller Co.: Carl Conradi <W. Keller Sc Co.); W. Keller Sc Co. in Stuttgart. 10093) Tannenblatt, David, in Fa. D. Tannenblatt in Bern. 10097) Trübenbach, vr. Paul, in Fa. »Geflügel-Welt« vr. Paul Trübenbach in Chemnitz. 10090) Wille, Hugo, in Fa. Verlag der Wiking-Bücher Hugo Wille in Leipzig. 10095) Wollbrück, Bruno, in Fa. Ludwig Thelemann's Buch-u. Kunsthandlung Inhaber Bruno Wollbrück in Weimar. Gesamtzahl der Mitglieder: Z574. Leipzig, den 16. Juli 1917. Geschäftsstelle des Diirsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. I)r. Orth, Syndikus. Die dem Namen Vorgesetzte Ziffer bezeichnet die Nummer in der Mitgliederrolle. Über Bücherinserate. Von Anton Schumacher-München. Wie es in Reklame- und Propaganda-Angelegenheiten un möglich ist, allgemeingültige Regeln aufzustellen, so ist es auch beim Bücherinserat nicht angängig, über Textabfassung, typo graphische Ausstattung und Anordnung Vorschläge zu machen, die für alle Fälle anwendbar sind. Es mutz vielmehr jede Ver öffentlichung, sei es Plakat, Prospekt oder Inserat, so indivi duell behandelt werden, wie es nur irgend möglich ist. Diese Zeilen können deshalb auch nur als Anregungen aufgefatzt werden. Ein Inserat soll alles das in denkbar ein fachster Sprache und übersichtlichster Anord nung enthalten, was für das betrefsende Buch am werbekräftigsten ist. DerLeser darf über den Charakter, also In halt und Wert, sowie über das Äußere des Buches nicht im Zweifel gelassen werden. Das Inserat soll Interesse Wecken und vor handenes Interesse fördern. Als Ganzer betrachtet, soll das Inserat ausfallen; es darf im bunten Durcheinander der vielen benachbarten Inserate nicht über sehen werden. Schließlich soll es auch geschmacklichen An forderungen entsprechen. Wenn alle diese Punkte berücksichtigt sind, so wird das Inserat seinen Zweck gewiß nicht verfehlen. Das Manuskript. Bei der Zusammenstellung eines Inserates ergibt sich als erste und weitaus wichtigste Aufgabe die Abfassung eines zug kräftigen Textes. Von diesem hängt in den meisten Fällen der Erfolg eines Inserates ab. Man vermeide vor allen Dingen langatmige Anreden, Er klärungen und Betrachtungen, sondern drücke sich sozusagen im Telegrammstil oder in Schlagworten aus. Es ist ci» Verdienst, Lesestoff für unsere Soldaten Die Gegenüberstellung vorstehender beiden Beispiele zeigt unzweideutig, daß es für die Wirkung eines Inserates vorteil hafter ist, den Text so kurz wie möglich zu fassen, als sich in langen Sätzen z» ergehen. Es ist ein alter Ersahrnngssatz, daß längere, im gleichen Schriftgrad gesetzte textliche Ausführungen oftmals überhaupt nicht oder nur flüchtig gelesen werden. Kurze, in Schlagworten gehaltene, deshalb leicht übersichtlich gruppierbare Texte dagegen brauchen nicht Wort für Wort ge lesen zu werden; es ist hier ähnlich wie beim Plakat: sie werden gesehen, d. h. ihr Sinn wird durch einen flüch tigen Blick erfaßt. »2»