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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.06.1868
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1868-06-15
- Erscheinungsdatum
- 15.06.1868
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- Deutsch
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1566 Nichtamtlicher Theil. Ir 135, 15. Juni. Sacco Nachfolger Scp.-Cto. in Berlin. 5140.Cervantes Saavcdra, M. de, Leben u. Thaten d. scharfsinnigen Edlen Don Quirole v. la Manch«. Uebersetzt v. L. Tieck. Mit 376 Jllustr. v. G. Dore. 33. u. 34. Lfg. Fol. Geh. s ' ^ N. laurtinitz in Leipzig. 5i46.1Ve88«1x,d.L., L nerv Pocket dictionsr^ ol tko enßiirb and xerwan Isnssüsßes. — kisues engdwck-deutsclies u. deutzck-eußlisckes Iascl>euxvörterbuoli. xr. 16. Oeii. ^ ^; in enssl. künb. U ^ M. S-Väfcr in Leipzig. 5141.1kuxtorki, d., lexieon clisldaicum. tslmudicum el rabbinicum. kenuo edidit el snnolslis suxit L. biscber. ?sso. 9. bock 4. Oeb. Schauenburg in Lahr. 5142.Schenkel, D., Lulher u. seine Kampfgenossen. Eine Belcuchlg. d. Lulherdenkmals in Worms im Lichte unserer Zeit. 8. Geh. * 6 N-k G. E. Schulze Sep.-Cto. in Leipzig. 5147. koetarum scenicorum xr-iecorum Lsrckyli. Loplioolir, Luripidir et ^ristopksvis ksbulae superrtites el perdilsrum lrgxwenls ex recensione el eum prolexomenis 6. vindorlli. klditio V. k'sse. 7. Iioel>l4. 6el>. ' ^ Trewcndt in Breslau. 5148. Jahresbericht üb. die Untersuchungen u.Fortschritte auf dem Gesammt- gebiete der Zuckerfabrikation v. K Slammer. 7. Jahrg. 1867. gr. 8. Geh. 3H ^ 5143. ^reliive8 du Itlusee leyler. Vol. I. ?sso. 3. bex.-8. InOomm. 6et>. Schulze'sche Duchh. in Oldenburg. 5144. Freiwillige, der einjährige. 48 Unterrichtsbriefe zum Selbststudium u. zur Vorbereitg. aus das Eramcn f. den einjähr. Freiwilligendienst. Hrsg. v. e. Verein prakt. Schul- u. Fachmänner. 1. Brief. 3. Aufl. gr.8. Geh. H ^ Scrig'schr Buchh. in Leipzig. 5145. blonalbdet'te, IViener nuwiswatisciie. ked. u. Iirsa. v. O.^.L^xer. 4. Kd. 1—3. ml. xr. 8. ln Oomm. pro 1—6. Ult. " 2 ^ Weber in Leipzig. 5149. Pelz, E„ Minnesota, das Central-Gebiet Nord-Amerika's. gr. 8. Geh. 5150. Wagner, R., deutsche Kunst u. deutsche Politik, gr. 8. Geh. ' zh ^ Weinhagen'g Selbst-Verlag in Eitln. 5151. chVetitiao an den hohen Reichstag d. norddeutschen Bundes seitens der Gläubiger der Aachcn-Mastrichler Eisenbahn-Gesellschaft, gr. 8^Geh. 5152.7Weinhagen, N., Denkschrift, betr. die rechtliche Situation dep^ bahn-Gesellschaften gegenüber ihren Gläubigern. Ein Beitrag zur v. der Erpropriation. U ^ 8^Geh. Nichtamtlicher Theil. Ideen zur Geschäftsvereinfachung, vorzugsweise in größeren Sortimentsgeschäften. In dem mit X. Unterzeichneten Artikel in Nr. 115 des Börsen blattes, welcher das interessante Schriftchen von Ernst Namenlos zum Gegenstände Hai, wird eine in diesem enthaltene Idee näher besprochen und weiter ausgcsührt, welche schon früher in ähnlicher Weise in einem Aufsätze, der nur zur Besprechung in Freundeskreisen bestimmt war, Ausdruck fand. Da es von allgemeinem Interesse sein dürfte, daß dieser Gegenstand von verschiedenen Seiten erörtert werde, so bringe ich den Aufsatz nachstehend ohne weitere Bezugnahme zur Veröffent lichung : Es ist eine bekannte Thatsache, daß das Erträgniß im Sorti ment in keinemVcrhältniß zur aufgewendeten Mühe und Arbeit steht, sowie, daß die Massenhaftigkeit derselben, soweit sie namentlich durch Regelung des Verkehrs der Buchhandlungen unter einander bedingt wird, die Wirksamkeit für den Vertrieb ungemein beein trächtigt. Dieses Verhältniß wird durch die starke Vermehrung der Fir men und die theilweise hiermit in Zusammenhang stehende Ueberpro- duction von Jahr zu Jahr gesteigert. Betrachtet man das Ergebniß einer größern Sortimentshandlung nach Feststellung der Zahlungs- listc: wie viel kleinere Posten, bis zu wenig Groschen herab, stehen da neben einer verhältnismäßig sehr geringen Zahl von bedeuten deren! Gerade die Erzielung dieser kleinern Posten aber hat den meisten Aufwand von Arbeit und unnützen Spesen verursacht. Dem Rechnungswesen muß der ordnungsliebende Sortimenter hauptsächlich die Zeit des Jahres widmen, welche sich am besten zum Vertriebe eignet, ja es ist damit fast das ganze Jahr hindurch kein Aufhören, da es bekanntlich bei noch so größter Genauigkeit an Dif ferenzen nie mangelt. Es würde daher ein Segen fürs Geschäft sein, könnte eine größere Vereinfachung im Rechnungswesen herbeigeführt werden. Mancher Verleger hat sich eine Vereinfachung durch Beschrän kung des Credits nur auf solche Handlungen, die sich zur Zahlung eines, in bestimmter Höhe normirten Saldos verpflichteten, herbei- geführt; dagegen war es dem Sortimenter bei den jetzigen Einrich tungen nicht möglich, trotz aller Verwahrungen vor unverlangten Zu sendungen und bei sorgfältigster Wahl der Neuigkeiten, sich auf eine kleinere Anzahl von Conti einzuschränken. Es erscheint doch hie und da im Verlage einer Handlung, deren sonstige Artikel im betreffenden Kundenkreise meist nicht gangbar sind, irgend eine Neuigkeit, die Interesse für denselben bietet und daher bezogen werden muß. Es gälte also eine Einrichtung zu schaffen, welche einerseits dem Sortimenter ermöglicht, seine offenen Conti auf jene Verlags firmen zu beschränken, deren Verlag in seinem Wirkungskreise be sonders ergiebig ist, also einen entsprechend höhern Saldo verbürgt, anderseits alle wichtigen Erscheinungen anderer Verleger unter Um gehung einer directcn Verrechnung ihm zuführt. Meiner Ansicht nach dürfte sich dies dadurch ermöglichen lassen, daß sich Commisstonsgeschäfte mit Lieferung von Sortiment beschäf tigen würden, und zwar Commissionsgeschäfte, die sich eigens mit dieser Thätigkeit befaßten, da dem Spcditions-Co missionär sonst zu viel Geschäfte erwüchsen und dadurch der Schnelligkeit des Bezuges Eitrtrag geschehen könnte. Ich denke mir die Sache ungefähr so: Eine größere Sortiments handlung (solche habe ich ja zumeist im Sinne) wählt nach Erfah rungsgrundsätzen vielleicht 500 Verlagsfirmen, mit denen sie aus oben erwähnten Gründen in directer Verrechnung bleibt, von allen übrigen Firmen bezieht dieselbe, vorbehaltlich sich ergebender Aende- rungen, nur durch ihren Sortiments-Com missionär. Welch eine große Ersparniß an Zeit und Arbeitskraft sich er geben würde, wenn der directe Verkehr in solcher Weise, ich will also annehmen von 1200 auf 500 Conti reducirt würde, leuchtet ein, wenn man bedenkt, welche Mühe bei so vielen Firmen bei der Spe dition, beim Auspacken, Auszeichnen, sowie bei der Remission und endlich bei der Zahlung entsteht, welche Unsummen von Notirungcn beim Absender, Commisstonär und Empfänger, hin und her, nothwendig sind. Der Sortimenter, der seine Arbeiten nicht allzu sehr zersplittern dürfte, könnte eine volle Kraft dazu ersparen und sich eingehender dem Vertriebe widmen. Zwar würden die Notirungcn der Lieferungen und das Remis sionsgeschäft dem Sortiments-Commisstonär gegenüber auch Zeit
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