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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 03.02.1868
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1868-02-03
- Erscheinungsdatum
- 03.02.1868
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- Deutsch
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302 Nichtamtlicher Thcil. 27, 3. Februar. PH. Ncclam jun. in Leipzig. 1007.Univcrsal-Bibliothek. Nr. 37. 16. Geh. * 2 N-k Inhalt: Der junge Gelehrte. Ein Lustspiel v. G. E. Lessing. Rhode in Leipzig. 1008.8111>or8toiu, .4., Itustolk OoilscftsII. 25 Isftrs einer llicftlerlrut- bslrn. 8lustie rur Lilersiur der OsAenrvart. 8. Oeü. * ^ Notzdcrg'sche Buchh. in Leipzig. 1009, Pozzati, G. D., erster Unterricht im Italienischen. Ein prakt. Lehr gang zur schnellen, leichten n. gründl. Erlerng. der italien. Sprache. 8. Geh. yh ,/s Scbönfcld's Buchh. in Dresden. 1010, krank, v., stie Leliren st. Arieolriscften 4rrles Osten üd. stie Lei- besübunAen. Ar. 8. ln Löwin. Oeii. " 8 K-k Schöningh in Paderborn. 1011, Blätter s. kirchliche Wissenschaft u. Praxis. Red.: Rintele». 2, Jahrg. 1868. Nr. 1, gr. 4. pro cplt, ' U Schwcighauscrische Verlagsbuchh. in Basel. 1012, Nott»urull-Heriui>, Hi., stie Lisenbsbnen rum Iruppeutrsnspurl u, k. sten lirieA im Hinblick suk stie 8clirveir. Ar. 8. OeI>. ' 1 F. Schwcizcrbart in Stuttgart. 1013. Lori espousteuLblutt, mestioinisolie«, st, ivürUemberAwoben »rrt- liebeu Vereins. liest.: 6. Iluvernoz-, 0. Köstli», .1. leull'el. .lsInA. 1868. Kr. 1 u. 2. §r. 4. pro opll. * 3iH B. Tauchnitz in Leipzig. 10L4.6o1l6etiou os driU8k aullw^. I^opyi'jßslll. edil.. Vol. 939. »nd 940. Zsp. 16. 6e!i. ü * ^ ^ 2 Vols. Wartig in Leipzig. 1015. ffLlü11er, oeslsrreiekiselie, t. 8lenoArspbie. liest,: L. ksulmsnn. 10. stski'A. 1868, Kr. 1. Ar. 8. In Lowm. pro epll. " 2^h 1016. ffXammer-81enoArapli,ster. /teilscliritl k. stenoßi sk. llrs.xis. I!e>l,: L. ksulmsnll. 4. IskrA. 1868. Kr. 1. 16. In Lowm. pro oplt. Weder iir Leipzig. 1017. Weber's illustrirte Katechismen. Nr. 4 u. 62. 8. Geh. ä * U Inhalt: -1. Katechismus der Dkusik. Non Z. C. Lobe. 10. Aust.— 62. Ka techismus der Galvanoplastik. Von Z. Martins-Matzdorff. Nichtamtlicher Th eil. Der internationale Buchhandel und der Schutz des litera rischen Eigenthums.*) I. Englische Bücher in Amerika und amerikanische in England. Gegenüber den Klagen, welche von deulscher, wie überhaupt von europäischer Seite laut werden gegen das in Amerika herrschende, durch das Gesetz sanctionirtc, oder doch wenigstens durch kein Gesetz verbotene System literarischen Nachdruckes, gegenüber den Beschul digungen, welche man, daran anknüpfcnd, gegen amerikanische Buch händler und dortige Verhältnisse schleudert, ist cs interessant, auch einmal eine Stimme von jenseit des Occans zu vernehmen und be lehrt zu werden, daß man sich in Amerika keineswegs, wie vielfach die Ansicht verbreitet ist, in diesem Zustand der Dinge gefällt, son dern daß gerade die buchhändlerische Welt dort in ihrem eigenen In teresse dringend nach Abhilfe verlangt. Das in Boston erscheinende, geachtete Journal ,,^t1nulio Llonilll^" bringt unter dem Titel ,,International Oop^riAllt" ein Essay über diesen Gegenstand, das wir nachstehend im Auszuge mit theilen. Mögen auch manche der darin aufgestellten Behauptungen von patriotischer Voreingenommenheit dictirt und vom europäischen s Standpunkte aus anfechtbar sein, so hat sich der Verfasser doch offen bar bemüht, parteilos und objectiv zu verfahren, so sind doch darin viele Darlegungen enthalten, welche eine überraschende Aehnlichkeit mit den bei uns herrschenden Zuständen haben und schon um dessent- willen das Gepräge der Wahrheit tragen, so dürfte doch, mit Einem Worte, das Essay als Beitrag zur richtigen Würdigung des inter nationalen Bücherverkehrs dienen und deshalb Vielen willkommen sein, welche sich mit Lösung der Frage beschäftigen, wie dem litera rischen Eigenthum ein wirksamer internationaler Schutz gewährt werden könne. Das Essay wird eingeleitet durch bittere Klagen gegen Amerika, welches geduldet, daß eine auf seinem Boden lebende ausgezeichnete Frau, eine Frau, die ihrem Vaterlande die höchste Ehre mache, welche wesentlich dazu beigetragen, durch ihr Werk es von seinem ärgsten Schandfleck, der Sklaverei, zu reinigen, vom Auslande um mindestens 200,000 Dollars beraubt sei. Diese Frau sei Mrs. Harri et Beechcr-Stowe, deren Buch „Onkel Tom's Hütte" in Amerika *) Aus dem Magazin für die Literatur des Auslandes. wie iu England fast verschlungen worden, das in alle civilisirte Sprachen übersetzt, beinahe auf allen Theatern gespielt sei, und die dafür alles in allem etwa vierziglanscnd Dollars, das Honorar für die amerikanische Ausgabe, erhalten habe, während sie für die in England veranstalteten Ausgaben und die Uebersetzungen so gut wie nichts und von den Bühnen absolut nichts erhalten habe. „Hätte ein französischer Autor ein Buch von solcher allgemeinen Anziehungskraft, von solcher immensen Wirkung geschrieben", ruft der Verfasser, „so würde ihm die Tantiöme, welche ihm die Bühnen für die Erlaudniß, den Stoff zu Lramatisiren, gezahlt hätten, schon ein Vermögen eingebracht haben, trotz des beklagenswerlhcn Umstan des, daß Amerika das Product seines Geistes nicht gekauft, sondern gestohlen haben würde. Hätte Mrs. Beecher-Stowe sich in ein mcr- cantilisches Unternehmen eingelassen, was einen annähernd ähnlichen Erfolg gehabt hätte, so würde sie Millionen dabei gewonnen haben; da sie aber zur Feder griff und ihrem Vatcrlande durch die Früchte ihres Talentes wahrhaften Nutzen brachte, belohnt man sie, indem man sie berauben läßt." Von der Romanschriftstellerin wendet sich die Abhandlung zu den amerikanischen Geschichtschreibern der Neuzeit: zu Motley, Ban- croft, Prescolt, und weist in einem echt amerikanischen Nechen- erempel nach — wobei die Jahre der Vorbereitungen, die Reisen, der Ankauf von Büchern u. s. w. alles in runden Summen in An schlag gebracht werden —, daß Motley von seiner „Geschichte der holländischen Republik und der Vereinigten Niederlande" und Ban- croft von seiner „Geschichte der Vereinigten Staaten" mehr baare Auslagen gehabt, als sie ihnen Honorar eingebracht haben. „Mr. Motley's Werk", heißt es im Verlaufe dieser Dar legung, „kostet 15 Dollars das Exemplar. Ein Werk zu diesem Preise hat in den Vereinigten Staaten einen sehr guten Erfolg, wenn 5000, einen ausgezeichneten Erfolg, wenn 7000 Exemplare davon verkauft werden, und auf einen Absatz von mehr als 10,000 bei Leb zeiten des Verfassers ist schlechterdings nicht zu rechnen. 10,000 Exemplare ergeben, das Exemplar zu 2 Dollars gerechnet, dem höch sten Procentsatz, den ein Verleger zahlen kann, für den Autor 20,000 Dollars, eine armselige Summe, mit welcher seine Auslagen nicht vergütet sind und wobei er für seine Zeit, seine Arbeit und sein Ta lent ganz leer ausgeht." „Aber", fährt der Verfasser fort, „die Werke eines Motley, eines Bancroft haben ein universelles Interesse. Gebt dem Autor
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