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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 29.01.1870
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1870-01-29
- Erscheinungsdatum
- 29.01.1870
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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318 Vermischte Anzeigen. 23, 29. Januar. 13)09.) Lehrlingögcsuch. — Wir suchen zum sofortigen od. doch baldigen Eintritt eine» mit den nöthige» Schulkeuutniisc» ausgerüsteten jungen Man» als Lehrling. — Bedingungen außergewölm- lich günstig. — Osserlcn direct nach Fürth. Fürth u. Nürnberg. I. LuVW. Schmid'S Verlag u. Sortiment. Gesuchte'Stellen. (3110.) Ein seit einer Reihe von Jahren im Sortiment und Verlag thätigcr Buchhändler, 38 Jahre alh, vcrhciralhct, kath. Conscssion und von angenehmem Acußcrc», der seine Selbständig keit ungünstiger Verhältnisse wegen aufgebcn musjtc, sucht eine passende Stellung in Nord- odcr Mittel-Deutschland, am liebsten in West- Pbalcn oder Rheinland. Die besten Referenzen stehen ihm zur Seite. Eintritt könnte baldigst siatlfindcn und wäre ein Dauer versprechendes Gngagcmcnt sehr erwünscht. Gefällige Ofsertex unter der Chiffre I!. sitz 10. wird de Kößling'sche Buchhandlung in Leipzig zu vermitteln die Güte haben. (3111.) Ein in allen Branchen dcS Sortiments erfahrener, der neueren Sprachen vollkommen mächtiger Gehilfe, der in bedeutenden Geschäften des In- und Auslandes conditionirt hat und dem sehr gute Empfehlungen zur Seite stehen, sucht eine Stelle als GeschäftSfübrcr, vorzugsweise in einem ausländischen Sorlimcntsgcschäfte, welches er entweder bald oder sp ätcr käuflich über nehmen könnte, wozu ihm die Mittel zu Ge bote stehe». Ges. Offerten wird Herr Herrn. Fries in Leipzig entgcgennchmen. (3112.)' Für einen gut empfohlenen jungen Mann von angenehmem Aeustcre» und schöner Handschrift, der gegenwärtig noch in einer Buch- u. Lchrcib- matcrialienhandlung, verbunden mit Leihbibliothek u. Journalzirkel, als Lehrling sich befindet, dessen Lehrzeit fcdoch zum 1. April cr. beendet ist, wird von dieser Zeit ab eine Gehilfcnstelle gesucht. Gef. Offerten beliebe mau sub L. bi. an Herrn G. Brauns in Leipzig zu richten. (3113.) Ein gut empfohlener junger Man», Melcher seit 10 Jahren ini Buchhandel thätig ist und die letzten drei Jahre in einer süddcutjchcn llnivcrsitätsbuchhandlnng gearbeitet hat, sucht zu Ostern eine seine» Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechende Stelle in einem SonimeutsgeschLst, wcnnmöglich Norddeutschlands. Gef. Offerten unter Chisjrc ll. II. bittet man an Heirn Carl Winter in Heidelberg zu senden. (31l4.) Li» junger ÜuelllüimIIer von 26 Ial>- ren. mit Spriichltenntnisse», welcher in allen M>eilen seines Oesclmltes, als: Sortiments- uml Verlugslmmlel,', IIIu8tratiuns-, 2eilung8- unel Aeitscliriltenwesen etc., Iiewanclert ist, unä ckem elis vorrü^liclrsten Leuxnisse /.ur Seite stellen, sucht eine seinen Lälttglieiten ent- sprecheneie Stellung. tlll'ertsn unter II. ?sr. 4. werden von ster Lxpest. st. III. .entgegengs- nommen. (3115.) Lin junger ölanu, welcher Ostern 18 >9 seine Lestrreit in einem grossen llerliner Sortiments- umt Verlagsgescliält alisolvirte, u»>l seitstein in einer lehhalten süststeutselien 'IlanstlungalsOeliilleeonllitioniit, sucht, iiuter- stütrt von Spraclihenntnissen unst steu besten Lmplelilungen, pro -Vpril st. 1. ei» amlerwei- liges Engagement in einem Verlags- oster Sortimentsgescliätt. 6el. Osserten bittet man unter Lit. l>. II. sitz 1. an stie Lxpecl. st. III. astressiren ru wollen. Vermischte Anzeigen. (Gefälliger Beachtung empfohlen. (3116.j Nachdem ich nun durch ein volles Jahr den Verlag der Mcchitharisten sowohl fest als ä cond. für meine eigene Rechnung an die Herren Sorti menter ausgcliefert habe, ergeben sich nun bei Ab wicklung der Rechnung mit der Mcchitharisten- Congrcgation solcherlei Schwierigkeiten, daß ich in Zukunft, um mich selbst vor Schaden zu bewah ren, meinen Bedarf von der Kongregation nur gegen baar beziehen werde. Ich bitte daher die geehrten Herren Sortimenter, den Mechitharisten- Vcrlag von mir auch nur gegen baar zu vcrlan- ! gen, ich werde jede Bestellung sofort mit 25sth j Rabatt erledigen. Hiera» knüpfe ich die weitere Mittheiluug, dast ich O.-M. 1870 weder vom genannten, noch von meinem eigenen Verlage DiSponenden ge stalten kann; ich must vielmehr bitten, dahin zu wirken, dast sämmtliche Remittcndcn längstens bis Ende März 1870 in meinen Hände» sind, da ich in der ersten Hälfte April mit der Congrcgalion abrechnen muß. Wien, 15. Januar 1870. Heinrich Kirsch, vorm. Mcchith.-Buchhdlg. (3117.) Laut Schulz' Adreßbuch wähle ich seit Gründung meines Etablissements die Nova selbst. Trotzdem häufen sich die unverlangten Zusendun gen derartig, daß ich mir dieselben entschieden verbitten muß; andernfalls zwingen Sic mich zur Remission gegen Porto-Nachnahme. Rcichenbach in Schl., "22. Jan. 1870. Hugo Kuh. (3118Z W. Adolf L Co. (H. Hengst) in Ber lin ofscriren ans ihrem ,,Allgemeine» Journal-Lese zirkel" sämmtliche Zeitschriften seit Octobcr 1869 in 2 bis 20 Ercmplaren. Der Zirkel umfaßt 386 deutsche, englische und französische Zeitschrif ten, von denen 50 der Literaturwissenschaft, Kri tik und Kunst, 13 der Geschichte und Geographie, 34 der Rechts- u- Staatswisscnschafl nebst Poli tik, 42 der Medicin und Pharmacie, 30 der Na turwissenschaft und Mathematik, 40 der Philolo gie, Pädagogik und Stenographie, 25 der Theo logie und Philosophie, 40 der Landwirthschaft, Forstwissenschaft, dem Bergbau und der Vctcrinär- kundc, 49 oer Technologie, Handclswisscnschaft und Bauknnde, 12 der Kriegswisscnschaft, 15 der Mode, 32 der Unterhaltung und 4 verschiedenem Inhalte gewidmet sind. Die Zeitschriften sind sämmtlich gut erhalten und 6 bis 8 Wochen alt. Ein aus führlicher Prospccl steht gratis zu Diensten. — Nichts unverlcmat! — (3119.) Von Neujahr ab werde ich meinen Bedarf an Novitäten selbst wählen; unverlangte Zusen dungen nehme nur von denjenigen Handlungen an, welche ich speziell darum ersuche. Nichtverlangte Zusendungen remittire ich unter Hinweis auf diese Anzeige sofort unter Nachnahme gehabter Spesen. Beutben, Oberschl., im Januar 1870. F. Gorehki. (3120.) Leipzig, 29. Januar 1870. An alle mit meinem Verlagsgeschäft so wie mit meinem Sortiment und Antiqua rium in laufender Rechnung stehenden Firmen versandte ich die diesjährige Nl'miilnidcn- u»i> HisplMt'ndt'n- factur in zweifacher Anzahl; diejenigen Handlungen, welche bei der Versendung übergangen sein sollten, wollen dieselben nachverlangen. Die Bemerkungen wegen der Remittenden und DiSponenden an beide Geschäftszweige bitte ich sorgfältig zu beachten; ich erkläre hierdurch ausdrücklich, daß ich streng daran fcsthaltcn werde, wenn es sich um Bücher handelt, deren Remission oder Disposition unzulässig ist. Ich rechne be stimmt darauf, daß alle Artikel, die ich aus irgend einem Grunde nicht dispo- nircn lassen kann, unbedingt an mich remittirt werden, und werde in den Fällen, wo man trotzdem meinen berechtigten Anforde rungen znwidcrhandclt, nach Punkt III meiner in Nr. 9 des Börsenblattes für 1869 abzedruckten GeschäftSprinzipicn verfahren, nämlich die Rück nahme solcher Artikel, welche bis zum 3l. Juli dieses Jahres mir nicht zukommc», ohne Aus nahme verweigern. Um allen Jrrthümern bei der Buchung der von mir in den Monaten November und Deccmbcr vorigen Jahres auf neue Rech nung versandten Novitäten, wie solche in den letzten Jahren leider häufig vorgckommcn sind, möglichst vorzubeugen, habe ich den Fac- turen ein besonderes Verzeichnis; über diese Artikel beigcfügt und erwarte, daß dasselbe über all aufs genaueste berücksichtigt werde.' Auch die von Jahr zu Jahr immer öfter vor- gckommcnen Verwechselungen der VcrlagSartikcl meines Verlagsgcschäfts mit denen meines Sor timent und Antiquarium bitte ich fernerhin wegen der mit viel Mühe verbundenen, sehr unange nehmen nachträglichen Acuderunqen streng zu ver meiden. Erst von Rechnung 1870 an tritt in dieser Hinsicht eine eingreifende Acndcrung ein, in Betreff welcher ich mich auf mein Circular vom I. Januar dieses Jahres beziehe. Alle DiSponenden ohne Ausnahme sind nicht auf die Remittendenfactur, sondern auf die Dis- poncndenfactur zu tragen. Uebrigens wiederhole ich zugleich bei dieser Gelegenheit unter Hinweisung auf meine Erklä rung vom 1. Februar und den dazu erlassenen Nachtrag vom 16. März 1865: 1) daß ich für alle in der Ostermessc an mein Vcrlagsgcschäft zur Auszahlung kommen den vollen Saldi das Meßagio von vier alten Pfennigen auf einen halben Neu- groschcn für den Thalcr Courant erhöhe, wobei ick nur zur Vermeidung jeder Stö rung bei der Abrechnung bitte, die Zahlungen an mich ganz in der bisher üblichen Weise anfzugchen, während ich dann später beim Abschluß die Differenz zwischen dem erhöhten und den, früher» Meßagio auf die empfan genen Summen gutschreibcn werde; 2) daß ich nur solchen befreundeten soliden Handlungen, welche sich deshalb vorher an mich wenden, ausnahmsweise einen ange messenen Ueb ertrag (das heißt höchstens ein Drittel vom vollständigen saldo) ge statte, in diesem Falle jedoch auch nur das allgemein übliche Meßagio (vier alte Pfennige für den Thalcr Courant) gewähren kann. F. A. BrockhauS.
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