4258 102, 3. M«i 1927. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Der ^ -4- nsere Bemühungen, dem Kunstwark durch eine entschiedene Wieder- I einstellung auf die bewährten geistigen Richtlinien, die Ferdinand Avenarius seiner mit dem Kunstwart geleisteten kulturellen Arbeit borgezeichnet hatte, wiederum einen stärkeren Widerhall zu verschaffen, find seit Beginn des 4o. Jahrganges im Oktober 26 unter der neuen Schrift leitung von bemerkenswerten Erfolgen begleitet. Die Auswahl der Mit arbeiter, die mit ernstem Verantwortungsgefühl nach einem fest umrissenen Programm dargebotenen Aufsätze und sonstigen Beiträge haben im Leser kreise nachdrückliche Zustimmung gefunden, und besonders erfreulich waren uns die beifälligen Äußerungen älterer Kunstwartleser, die ihrer Genug tuung über die innere Neugestaltung des Kunstwarts auf der Grund lage der geistigen Tradition seines Gründers rückhaltlosen-Ausdruck verliehen. Daß der „neue" Kunstwark auf dem richtigen Wege ist, das von je in ihn gesetzte Vertrauen erneut zu rechtfertigen und sich die Anteilnahme so mancher alter Freunde zurückzugewinnen, beweisen folgende Urteile: „Das ist der alte Kunstwark, dem wir soviel verdanken und den wir so lieb gewonnen haben." (F. R. in D.) „Ich fteue mich über jedes Heft des neuen Kunstwarts, der wieder in seine alten Bahnen eingelenkt ist und ich hoffe, daß das Blatt wieder seinen alten großen Leserkreis findet." (vr. meck. L. in B.) „Der Inhalt des Kunstwarts hat mir mehr Anregung verschafft und meinem Geschmack mehr zugesagt als die andere Monatsschrift." (Ein alter Leser nach kurzem Wechsel mit einer anderen Zeitschrift.) ,,Die beste Zeitschrift, die uns Einblick in große geistige Fragen gibt, zu Tagesproblemen Stellung nimmt und das rechte Schrifttum pflegt." (W. S. in B., Büchereileiker.) Verlag Georg D. W. Callwey - München