Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.10.1869
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1869-10-13
- Erscheinungsdatum
- 13.10.1869
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18691013
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-186910139
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-18691013
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1869
- Monat1869-10
- Tag1869-10-13
- Monat1869-10
- Jahr1869
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
IVi, holonen wiederiioll, dass wir nur ««/' sz-ev-ettes hherkun-en expedireo. ^uok weise» wie liarauk Iii», dass Inri erkolgeniiem 2u> ücleverlangon einer oller llsr andern dieser kienigieoilen wir >!ie Ilewission der nieiil ah- xeset^len Lxempluro knner/inkb «kreier/llonerte von, vatuin unserer ^nliündi^unx erwarten müssen. u,i«kri-en/ak/s unsere IT'rdinck/ieH- ireik ru e/eren Küe/ena/rme erkisc/rk. ^elitun^svoil ergeben Vuuvlrer L lluinlilot. Per literarische Verkehr. Organ für die Interessen der deutschen Schriftstellenvelt. Hcrausgegebcn unter Mitwirkung von vr. Karl Frcnzel, vr. Friedr. Friedrich, vr. Her»,. Kletkc, Director I. Lehmann, vr. Rud. Löwenstein, vr. Max Ring, Adolf Streckfuß u. A. s.30064.) — Hierdurch beehre ich mich. Ihnen von dem bevorstehenden Erscheinen der Probenummer eines Unlernchmcus Anzeige zn machen, das unter obigem Titel von Neujahr 1870 ab in regel mässigen Zwischenräumen von 32 Tagen einen Quartbogcu stark unter der Redaction des Nn- tcrteichncicn ins Leben treten soll. Die Zweck mäßigkeit. ja Nolhwcndigkeit eines eignen Organs für die Interessen der Schriftstellerwclt leuchtet bei näherer Betrachtung der einschlagendeu Ver hältnisse von selbst ei», wurde aber auch auf dem deutschen Schriftstellerlage des laufenden Jahres zu Weimar ausdrücklich anerkannt, daher mir die leitenden Mitglieder desselben aus Berlin ihre energischste Mitwirkung zusagtcn und mir gestatteten, ihre Namen den anderen in der Schriftstellerwclt wohlbekannten, mir bereits zur Verfügung gestellten an der Spitze des Blattes anzurciben. Der Verpflichtung einer weitläufigen Auseinandersetzung über die Zweckmäßigkeit somit iibcrhoben, erlaube ich mir nur in Folgendem den nngesähren Inhalt des Blattes anzugeben: 1) Eine Bibliographie, enthaltend die.Titcl- angabc der hervorragendsten Erscheinungen der deutschen Literatur auf dem Gebiete der Belle tristik, Geschichte, Literaturgeschichte, Politik, Kämst re. Daran anknüpfend Erscheinungen von Ueber- setznngen deutscher Werke in fremde Sprachen aus den angegebenen Gebiete»; 2) Officielle Mittheilungen aus allen Schrist- stcllervereinen; Mitgliederlisten, Statuten der selben, Protokolle ihrer Sitzungen; ausführliche Berichte über dieVerhandlungen dcrJournalistcn- und Schriststellertage; 3> Leitende Ariikcl und Aufsätze, Vorschläge über alle, die Literatur und Presse, das Wohl und Weh der Schriftsteller und den literarischen Verkehr angehende Materien; 4) Biographische Notizen, Nekrologe, Ver änderungen der Stellung, des Wohnortes re. lite rarischer Männer und Frauen; 5> Eine Revue der in der Gesellschaft, in Kammern, Vereinen ic. gepflogenen Verhand lungen betreffend Gegenstände der Literatur und Presse, sowie interessante Notizen über literarische Erscheinungen; 6) Ein Anzeigeblatt, enthaltend theils An kündigungen literarischer Erzeugnisse, theils aber und hauptsächlich die Besorgung von Vermitt lungsgeschäften aller inr literarischen Verkehr vor kommenden Beziehungen. Der allscitigen Mitwirkung aus den Kreisen der ersten deutschen Schriftsteller aufs bestimm teste versichert, rufe ich vor allen Dingen meine College» aus dem deutschen Buchhandel zur Mit wirkung an diesem gemeinnützigen Unternehmen auf, indem ich mich freue, anzcigen zu können, daß mir bereits mehrere hiesige College», welche man ihrer ehrenamtlichen Stellung nach als die Spitzen des deutschen Buchhandels bezeichnen kann, ihr lebhaftes Interesse und ihre thätige Theilnahme zngcsagt haben. Ganz besonders mache ich Sic aber auf das mit dem Blatte ver bundene Vermittclnngsbürean literarischer Ge schäfte aufmerksam. Die nach dieser Seite an mich gestellten Anforderungen werde ich theils durch Jnserirung in dem voraussichtlich in die Hände aller Schriftsteller gelangenden Blatte, theils durch meine vielfachen Beziehungen zu den berühmtesten Schriftstellern stets zu erfüllen wissen und berechne ich für meine Mühe außer den Jn- sertionskostcn bei Zustandekommen des vermit telten Geschäftes jedem Thcil nur 2sth der ver abredeten Summe. Aus schriftstellerischen Krei sen ist mir die Unterbringung von Manuskripten und weite, e Verwcrthnug bereits gedruckter Werke schon übertragen worden. „Der literarische Verkehr" erscheint vom 1. Januar 1870 ab alle zwcinnddreißig Tage in der Stärke von einem Bogen und kostet jährlich 1 ^ 10 SA ord., 1 ^ netto baar. Inserate für die gespaltene Zeile 3 SA. Eine Probe- nnmmer erscheint im Novemvcr in einer Auf lage von fünf- bis zehntausend Exemplaren und halte ich dieselbe namentlich zn Inseraten em pfohlen. Berlin. Otto Loetvcnstcin. s30065.j In etwa 8 Tagen erscheint: Gesenius, vr. W., Direktor einer höheren Töchterschule in Stettin, Lehrbuch für den erste» Unterricht in der Englischen Sprache. Dritte unveränd. Auflage. Preis 22^ NA ord., 15 NA netto, ohne Frei-Eremplare. Die bis dahin eingegangenen und nicht er ledigten Bestellungen werden dann sofort er- pedirt. Im Allgemeinen kann ich auch jetzt das Buch nur fest liefern, bin aber geur bereit, einzelne Exemplare b cond. zur Anfichtsvcrsendnng an Sprachlehrer re. abzugeben, und bitte zu diesem Zweck zu verlangen. Es ist wohl die beste Em pfehlung dieses Lehrbuches, daß schon 18 Mo nate nach Erscheinen der 2. Auflage diese dritte, nöthig geworden ist. Hochachtungsvoll Bremen, den 8. Oktober 1869. Hermann GcscniuS. s30066.j Im I. C. Hinrichs'schcn Verlag in Leipzig erscheint in 14 Tagen und bitten zu ver langen : Wein Reich komme! Tägliche Andachten für das Haus in Lied, Schrift und Gebet. Nach der Ordnung des christlichen Kirchen jahres in den Sonn-und Festtags-Evangelien herausgeg eben von Friedrich Wilhelm Ncßlcr, Prediger in Zipsendorf. 2 Theile in 1 Bande. Preis 2 »^; in Leinwandband 2 ^ 10 NA. Diese Andachten sind theils nach älteren und neueren Gebeten, theils »ach Kernstellen anerkannt guter Erbauungsschriften gewählt. — Das Consistorium der Provinz Sachsen, sowie Herr Pastor vr. Ahlfeld empfehlen dieses An dachtsbuch ganz besonders und dürste dasselbe bei nur einiger Verwendung sicherlich allgemein die günstigste Ausnahme finden. In Rechnung mit 25 hh und 11/lO, gegen baar 7/6 und 29/25 Er. lVergl. Wahlzcttel.) Uebersetzungs - Anzeigen. s30067.j In unserm Verlage erscheint in weni gen Tagen, wird aber nur auf Verlangen gesandt: Z ch llre' s Geschichte des deutschen Liedes cingeleitet von Adolf Stahr. (Deutsche, vom Verfasser allein berechtigte Ausgabe.) Ein Band in 8. Elegant ausgeslaitet. Preis 1 10 SA. Herr Professor Adolf Stahr, auf des sen Veranlassung dieses Buch in deutschem Ge wände erscheint, erklärt in seiner Einleitung: „eine ähnliche geistvoll ansprechende, und im edelste» Sinne populäre Dar stellung des deutschen Liedes in unse rer deutschen Literatur nicht zu ken nen". Uebereinstimmend mit diesem Urtheile haben sich auch andere namhafte Kritiker, sowie das Magazin für die Literatur des Auslandes in den Nummern 30 u. 31 des'Jahrg. 1868 ausge sprochen. In wahrhaft dichterischen Schilderungen weiß der Verfasser das Werden und Wachsen des deut schen Liedes durch alle seine Phasen dem Leser vorzusühren. Selbst durchdrungen von deutschem Wesen und deutscher Natur, selbst entschieden dichterisch begabt und mit plastischer Gestaltungs kraft ausgestattct, ist es ihm gelungen, die ver schiedenen Gebiete, in welchen sich das deutsche Volkslied bewegt: die Feld- und Waldpoesie mit ihren Schäfern, Jägern, Hirtinnen, die Aben teurerpoesie der fahrenden Schüler, der wandern den Gesellen, der scheidenden Soldaten mit all ihrem Inhalt an Liebeslcid und Lust, von Jubel und Klage, Tragik und Komik, uns in Bildern vorzusühren, welche, das Zerstreute zn übersicht lichen Gesammtbildern vereinend, sich wie farben- i eiche Novellen lesen und durch solche Zusammen fassung den Reiz des Einzelnen — weil es an rechter Stelle wirkt — doppelt erhöhen. Aber auch die ernste Erhabenheit der katholischen wie der protestantischen Kirchenpoefie, die Charakteri stiken der Neformations- und Humauitätshclden, Luther's und Hutten's, finden in seifler Darstel- lungswcise ihren beredten Ausleger; und in der Schilderung der Lyrik des achtzehnten und neun zehnten Jahrhunderts dürfen die Charakteristiken Goethc's und Heine's wohl zu den gelungensten Partien des Buches gerechnet werden. — Und so vereinen sich Inhalt und Form, Geist und Ten denz zu einem Ganzen, dessen Erfreulichkeit —
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder