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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.06.1917
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1917-06-04
- Erscheinungsdatum
- 04.06.1917
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- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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Nr. 127. ^ vekvISglicH. . FV» Mitalieber de» DSrseaverela« tt Dl« ganz« Seit« umfapt 360 viergelpalt. -petttzeilen. die Seil» k > Zist der Dezugopreis^ »m Mitguedsdeitrag einaejchlosten oder deren kRaurn kostet 30 Dl D«> eigenen Anzeigen zahlen j zweiter» Exemplare z»Kn eigenen Gebrauch Kosten je 3^ Mar»;. Mitglieder für die Seile IO -Pf.. für '/. 6. 32 M. statt 36 M.. ^ z iShrlich frei GeschSftsflelle oder 3S Mark bei<>ostüberweifu»S jj für'/,S. 17 M. statt IS M. Stellengesuche werden mit 10-Pf. pro ^ I . innerhalb de» Deutschen kRekche». «lchtwitgNeder ln»« Seile berechnet. — In dem illustrierten Teil: für Mitglieder j ^deutsch«» Leiche zahlen für jedes Gxemplar 30 Mar« bez.U de» DSrsenvereins die viergejpaltene Detitzeile oder deren « Mar» jährlich, «ach dem Dusland erfolgt Lieferung» Railm 15-Pf^'/«S. 13.50 M^'/jS.2SM.. >/.S. 50 M.: für Nicht-1 ^über L^»^ig oder dur^ Kre^daod. an «i^tmlt^lieder ln Zj «ltglleder 40 Df ,32 M.. 60 M.. 100 M. — Beilagen werden « 1: diese, Leipzig, Montag den 4. Juni 1917. 84. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Verband der Kreis- und Ortsvereine im Deutschen Buchhandel. Jahresbericht über das Vereinsjahr 1916/17, erstattet in der 39. ordentlichen Abgeordnetenversammlung des Verbandes Sonnabend, den 5. Mai 1917, vom Vorstände. Das Geschäftsjahr, über das wir hier berichten, hat uns den ersehnten Frieden nicht gebracht. Seit drei Jahren stehen wir im Kampfe mit einer Welt, und die Friedenstaube will noch immer nicht erscheinen. Hoffen wir, daß es in diesem Jahre der Fall sei, und daß wir das nächste Kantate ohne Wasfenlärm begehen werden. Trotz des Krieges haben die Geschäfte des Verbandes nicht abgenommen, sie waren ziemlich gleich im Umfange denen im Frieden. An Ein- und Ausgängen haben wir vom 1. April 1916 bis 31. März 1917 etwa 550 gezählt, während das Vorjahr etwa 600 gebracht hat. Am 2. September 1916, mitten in dem grausigen Weltkriege, hat in Leipzig die Einweihung der Deutschen Bücherei stattgefunden, in Anwesenheit Sr. Majestät des Königs von Sachsen, der Vertreter der Reichs« und Staats behörden, des Oberbürgermeisters von Leipzig, der Vertreter des gesamten Buchhandels und der Wissenschaft. Auf eine dem Verbandsvorstand zugegangene Einladung haben der Vorsitzende und der Schriftführer dieser erhebenden Feier beigewohnt, die in ihrer Großartigkeit jedem Teilnehmer unvergeßlich blei ben wird. Mögen die Hoffnungen, die sich an dieses große Kultur- Werk knüpfen, in Erfüllung gehen zur Ehre Deutschlands und zur Förderung der Wissenschaft und des Buchhandels! Am 19. Mai 1916 ist in Leipzig die Sortimenter-Organi sation unter dem Namen Deutsche Buchhändler- Gilde ins Leben getreten. Damit ist der Auftrag, den der Verbandsvorstand von der im Jahre 1915 in Goslar tagenden Vorsitzendenzusammenkunft der Kreis- und Ortsvereine erhal ten hat, erfüllt. Der Vorstand hatte sich bei seiner Tätigkeit der Unterstützung eines aus den Herren Seippel-Hamburg, Diederich-Pirna, Paetsch-Königsberg und Schilling-Köln be stehenden Ausschusses zu erfreuen, die gemeinsam mit ihm die Vorarbeiten zur Gründung einer Sortimenter-Organisation geleistet haben. Der Vorstand begrüßt die Buchhändlcrgilde auf das wärmste und knüpft daran die Hoffnung, daß es ihr, wenn auch nach und nach, gelingen wird, den berechtigten Wünschen des Sortiments Gehör zu verschaffen. Die Neuwahl des V e r b an d S v o r st a n d e S hat auch in diesem Jahre zu keiner Ablösung des alten Vorstandes geführt. Alle seine Bemühungen, einen andern Verein für das Vorstandsamt zu gewinnen, waren vergeblich, und keiner fand sich bereit, während des Krieges die Nachfolge Berlins zu über nehmen. Auch die Goslarer Herbsttagung hat sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt, aber auch dort ist ein Ersatz nicht gewonnen worden. Der aus der Versammlung heraus erfolgten Aufforderung an den alten Vorstand, das Amt noch ein Jahr lang zu behalten, glaubte der Vorstand sich nicht entziehen zu dürfen. Die Neuwahlen für den Börsenvcreins- Vo rstand haben in Goslar zu einer lebhaften Aussprache geführt. Namentlich hat der Vorstand der Deutschen Buch- hündlergilde gegen einen der vom Wahlausschuß vorgeschtage- nen Kandidaten Einspruch erhoben. Der Verbandsvorstand hat sich jedoch nicht überzeugen können, daß die Gründe, die gegen diesen Kandidaten sprechen, so schwerwiegend sind, daß der Vorstand sich ablehnend gegen diese Wahl hätte verhalten müssen. Er hat sich vielmehr entschlossen, auch diesen Kandidaten zur Wahl zu empfehlen. Aus dem Vereins-Ausschuß scheidet Ostermesse 1917 Herr Gustav Nusser-München als Vertreter der Kreis- und Ortsvereine aus und ist satzungsgemätz nicht wieder wählbar. Wir empfehlen an seiner Stelle in Übereinstimmung mit dem Wahl-Ausschuß Herrn Max Staedke-München. Im Verbandsvorstand hat ein Wechsel im Amt des Schriftführers stattgefunden. An Stelle des bisherigen bewährten Schriftführers, des Herrn Paul Nits ch mann, der sein Amt niederlegte, weil er zum 1. Vorsteher der Deutschen Buchhändlergilde gewählt worden ist, ist Herr Bernhard Staar von der Berliner Vereinigung in den Vorstand be rufen worden. Auch an dieser Stelle ist es uns ein Bedürfnis, für die wertvollen Dienste, die Herr Nitschmann 7 Jahre dem Ver bände geleistet hat, ihm unseren Dank auszusprechen und be sonders zu betonen, daß während dieser langen Jahre das Verhältnis der Vorstandsmitglieder zu einander stets ein durch aus harmonisches gewesen ist. In der ordentlichen Abgeordneten-Versammlung am 20. Mai 1916 ist der Entwurf der neuen Satzungen des Verbandes beraten worden und mit einigen geringfügigen Änderungen zur Annahme gelangt. Die neue Satzung ist im Druck erschienen und an die an- geschlossenen Vereine in größerer Anzahl versandt worden. Mit der Abschaffung des Privat-Kunden- Rabatts ist im abgelaufenen Vereinsjahr ein bedeutender Schritt zur Besserung der wirtschaftlichen Lage des Sorti ments getan worden. Nachdem Berlin durch Beschluß der Vereins-Versammlung der Vereinigung der Berliner Mitglieder des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler am 16. August 1916 jeden Rabatt und Skonto bei Verkäufen an das Privatpublikum abgeschafst hat, sind nach und nach alle anderen Vereine, soweit sie noch Rabatt oder Skonto an das Publikum gaben, erfreulicherweise dem Vorgehen Berlins gefolgt. Somit kann nun im Gesamt gebiet des deutschen Buchhandels der Kunden-Rabatt als völlig abgeschafft betrachtet werden, ein Ergebnis, welches noch vor wenigen Jahren von vielen kaum für möglich gehalten wurde. - 633
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