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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.03.1848
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1848-03-28
- Erscheinungsdatum
- 28.03.1848
- Sprache
- Deutsch
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354 Schlegel in Stolberg. 2149. Paine's, Th., theologische Werke. Mit einem Vorwort von H. Ginal. 4. Geh. l'/o ^ Jul. Tpriiiftkr in Berlin. 2150. OUech, N., historische Entwickelung der taktischen Hebungen der Preuß. Infanterie, gr. 8. Geh. Stahel'schr Dlichli. in Würzburg. 2151. Seuffert, I. A., praktisches Pandektenrecht. 2. verb. Lusg. 2.Lsg. gr.8. Geh. 27 N/ Treuttrl K Wiirtz in Strasburg. 2152. Bernhard, K., Erinnerungsblätter aus Algerien. 12. Geh. Universität»--Buclih. in Königsberg. 2153. I-orelr, 6. o., kllors prussics. 19. u. 20. Hst. 8ex.-8. ^usg. mir xsiircni Oolorit, als liest. DerlagSbureau in Leipzig. 2154. Mctternich's Snstcm od. die Ministcrverschwbrung in Wien vom J. 1834. Scblußprotocoll der Wiener Ministerial-Conferenz vom 12. Juni 1834. gr.8.Geh.*Vg,^ Bcriags-Eomptoir in Grimma. 2155. Brief eines polnischen Edelmanns an d. Fürsten ».Metternich über die Mctzeleicnin Galizicn.gr. 16. Geh. 6N/ 2156. Jahre, fünf, aus dem Leben eines deutschen Dolksschullehrers. Die Disci- plinar-Untersuchung gegen den Lehrer Wander zu Hirschbcrg inSchlesien. 8. Gch.*'/z.^ 2157. SLint-Ileue ^LillLnäierchie dritte franz. Revolution v. 22 bis24.Fbr. 1848. Deutsch u. mit Zusätzen von R. König, gr. 16. Geh. >/z 25 Derlagshanblung des allg. deutschen Volksschriften-VereinS in Berlin. 2158. Gotthclf, I., Käthi, die Großmutter, od.: Der wahre Weg durch jede Noth. Eine Erzählung für d-Volk. 2 Bde. 8.1847. Geh. * 18N-s 2159. Nieritz,G-, Jacob Sturm, od.: Tagebuch eines Dorfschulmeisters. Ein Buch für d. Volk. 8. Geh. * */z,/s 2160. Volks-Bibliothek, allgcm. deutsche. 2. Jahrg. 1848. I.Bd. Hans Jog- gcli, der Erbvetter z und Harzer Hans; auch ein Erbvettcr. Zwei Erzählun gen von I. Gotthelf. 8. Geh. pro 1.—6. Bd. * 1HH I. K. G. Wagner in Neustadt a. d. O. 2161. Schubert,F. W-, dieZeichcn derZeit. Gedanken üb. dieNothwendigkcit eincrRcform derKirche. gr.8. Geh. 21 N-s I. I. Weber in Leipzig. 2162. Balzac, H. v., die kleinen Leiden des Ehestandes, von Plinius dem Jüng sten. Jllustrirt von Berrall. gr.8. Geh. '4 2163. IiLtomiL. k'reimsureriscke Viertelsslirssclirikt.il.83.1.Ukt.gu gr.8. Verlclebt pro 83. o3.2 8kte. * 22/z,/! T. s. Weigel in Leipzig. 2164. Dremlrl, D 3e Iscure sux esux et 3e I'emploi convensble 3es esux minerales en boisson et en bain. gr. 8.6eb. * 16 l>i-s Weller in Bautzen. 2165. (Schund,CH.,) Jntrowne Jejka. Z nemekoh do serbskoh pzcwozcne pöwe- dantzkowot I. Kuczanka. 12. In Comm. Geh. * hh Otto Wigand in Leipzig. 2166. China, das Land u. seine Bewohner. Lus d. Engl, von F. Gerstäcker. 8. Geh.1.^ 2167. Ramshorn, C-, die Sünden unserer Erziehung.8. Geh. Vs«? tdtto Wigand Separat-Evnto in Leipzig. 2168. Dolksromane. Hrsg, von O. L. B.Wolff. 6. Lhl. Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus. 6. Thl. 8. Geh.'/z./S Nichtamtlicher Th eil. Pctiti'o» der Berliner Buchhändler und Buchdrucker. Die Berliner Buchhändler und Buchdrucker haben am 16. Marz die nachstehende Petition an Se. Majestät den König abgesandt: Allerdurchlauchtigster Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr! Ew. Majestät seit Ihrer Thronbesteigung beurkundete Absicht, den schweren Druck zu erleichtern, unter welchem sich die deutsche Presse und zwar in Preußen noch fühlbarer als in den meisten anderen Bun desstaaten, seit länger als 20 Jahren befunden hatte, haben wir, die allerunterthänigst Unterzeichneten Buchhändler und Buchdrucker von Berlin, stets mit unterthänigem Danke erkannt, und wenn diese Absicht durch alle seitherigen Gesetze und Maßregeln nicht erreicht worden ist, so haben wir dies nur der Macht der allgemeinen deutschen Verhältnisse zugecechnet. Durch den Beschluß der Bundesversammlung vom I.März d. I. ist das Hinderniß einer durchgreifenden Abhülse beseitigt. In der großen Mehrzahl der deutschen Staaten ist unverzüglich durch Aufhe bung der Eensur und sonstiger Präventivmaßregeln die derPresse allein günstige und naturgemäße, ja unentbehrliche Freiheit der Bewegung gewährt worden. Ew. Majestät haben eine unverzügliche Aufhebung derEensur nicht verordnet, in der Absicht, die Herstellung eines gemein samen deutschen Bundesrechtes in dieser Angelegenheit wo möglich zu bewirken. Allein von unserem Standpunkte aus finden wir uns gedrungen, Ew. Majestät unterlhänigst vorzustellen, daß jeder Aufschub der Gewäh rung einer lediglich durch das geltende Strafrecht beschränkten Preß freiheit, und wäre es a uch n ur ein Aufsch u b u m Ta g e, unser Gewerbe in Preußen mit der größten Gefahr bedroht. — War unsere Lage unter der Präventivgesetzgebung schon immer eine mannigfach gefährdete, gedrückte und verkümmerte, des Deutschen und seiner Bil dung unwürdige, so ist sie durch die plötzliche Wendung der Dinge in fast ganz Deutschland, zu einer völlig unhaltbaren und unerträglichen geworden. Die censirte Presse steht der uncensirten gegenüber in allge meiner Verachtung. Kein Schriftsteller von Geist und Eharacter will fernerhin in Auffassung und Darstellung von dem vorgreiflichen Urtheil eines Dritten abhängen, dem es, durch seine eigenthümliche Verant wortlichkeit ungeachtet aller mildernden Instructionen, auferlegt ist, im freien Reiche des Gedankens ein Amt argwöhnischer Bevormundung und das Werk der Beeinträchtigung zu üben. Kein Schriftsteller, der ohne Eensuc zu schreiben Gelegenheit findet, wird sich daher derEensur unterwerfen, kein Leser, der ein censirtes Tageblatt mit einem unccn- sirten vertauschen kann, crsteres beibehalten. In unserer unmittel baren Nähe, gleichsam vor unserer Schwelle, ist plötzlich die Presse frei geworden: Ein Schritt, und der Verlagsort ist erreicht, wo der Schriftsteller sein Werk ohne Eensur gedruckt erhält, ein Paar Stun den, und unsere Lesewelt hat die uncensict erschienenen periodischen Blätter in Händen. Damit ist dem Buchhandel und allen mit ihm zusammenhängen den Gewerbszweigen in Preußen das Urtheil gesprochen, und zwar ein Urtheil, dessen Vollziehung nicht in der Ferne unser wartet, sondern uns augenblicklich ereilt. In dem gegenwärtigen Zeitpunkte — Vierzehn Tage vor dem Beginne des neuen Quartals für periodische Schriften, wenige Wochen
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