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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.01.1848
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1848-01-07
- Erscheinungsdatum
- 07.01.1848
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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23 1848.^ Hauptsache. Die Hauptsache sind aber: der Zweck, dis reellen Mittel, endlich das solide Verfahren des achtbaren, ausdrücklich genannten Mannes, der unser Interesse und unsere Zahlungen am großen Sta pelplatze des deutschen Buchhandels bei den sammtlichcn ehrenwerthcn Herren Verlegern zu vertreten hat. Der Verfasser des gegnerischen Pamphlets opponirt sich unsrer per sönlichen Anonymität, ist aber selber anonym geblieben, obgleich er ge gen namhaft gemachte Personen schrieb; auf dem Pamphlet ist kein Autor, kein Verlag, kein Druck noch Datum angegeben, eine wahre Fledermaus-Larve auf einer Mummenschanz. So klagt denn eine Fledermaus über das Dämmerlicht, das über dem Namen der meisten Vereinsmitglieder schwebe!—Sie hat sich aber durch das flaue Vor geben, als gingen wir mit geheimer List zu Wecke, da doch unser Bör senblatt in Nr. 81 und 86 d. I. die Sache langst zur Discussion vor trug, offenbar die Flügel an dem dort ausgesteckten Lichte der Oeffent- lichkeit verbrannt. Uebrjgens wird die Frage bei nächster Versammlung der Vereins mitglieder zur Ostermesse zur Verhandlung kommen, ob man die recht liche Anonymität der Gesellschaft bewahren, dagegen die persönliche ihrer Genossen fallen lassen wolle? Es bleibt mir nun noch übrig, dem geehrten College», der den obenstehenden Gründen Beifall schenkt, und sich in dem Falle befindet, davon zu seinem und unsres Vereins Besten Gebrauch zu machen, freundlich zuzurufen: volle meoum! Otto Ianke. III. Nachricht für Alle, welche dem Sortimentö-Buchhandlcr-Vcrein beizutrcten gesonnen sind. Wie zu erwarten war, hat der neu gegründete Sortiments-Buch- Handler-Verein einen so lebhaften Anklang bei allen praktischen Ge schäfts-Männern gefunden, daß die Zahl, die derselbe zu seinem Zu standekommen festgesetzt hat, nicht allein voll ist, sondern bereits An meldungen darüber hinaus gemacht wurden, die zurückgewiesen werden mußten. Dieser Umstand hat uns Veranlassung gegeben, einen An trag auf Erweiterung der Mitgliederzahl und Abänderung einiger an deren Punkte der Statuten bei dem Vereins - Eommissionär, Herrn T- O. Weigel, cinzugeben, der sofort diesen Antrag zur schriftlichen Abstimmung an die übrigen Mitglieder befördern wird. Da die An nahme desselben im Interesse jedes Einzelnen liegt, so ist nicht zu zwei feln, daß er durchgehen wird. Wir glauben vielen unserer Eollegen einen Dienst zu erweisen, wenn wir sie im Voraus darauf aufmerk sam machen, daß ohne Zweifel demnächst der Verein zu weiterem Bei tritt auffordern wird, und daß wahrscheinlich auch die Bedingung: daß jedes Mitglied für mindestens 200 nehmen muß, auf unfern An trag eine Abänderung erleiden oder ganz aufgehoben werden wird. Einige Mitglieder des Sortiments-Buchhändler- Vereins. Erklärung. Ich bin zu der Erklärung genöthigt, daß der,, Vom Berliner B u ch Handel" überschciebene Artikel in Nr. 113 des Börsenblattes nicht von mir ist. Wenn ich auch als Verfasser der in dem Artikel erwähnten ^ru higen k l ara u sführ en d en Darstellung" mich bekenne, die den Berliner Verlegern über die Unhaltbarkeit der bisher in Berlin stattfindenden halbjährlichen Abrechnung vorgelegt worben, so will es mir doch nicht scheinen, daß diese Angelegenheit, wenigstens zur Zeit, in das Börsenblatt gehört, so sehr ich auch sonst mir den über die Sache ausgesprochenen Ansichten des Verfassers jenes Artikels, der sich ein „unpartheiischer Zuschauer" nennt, übereinstimme, freilich auch in der Sache weder „unparlheiisch" erscheinen noch „Zuschauer" sein werde. Berlin, den 2. Januar 1848. Julius Springer. A!I z e i g e b l a t t. (Inserate von Mitgliedern des Börsenvereins werden die dreigcspaltene Zeile mit 5 Pf. sächs., alle übrigen mit 1v Pf. sächs. berechnet.) Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. s78.s ?rsg, im November 1847. k. r. klit Legenwärtigein beskren wir uns, die ergebenste Vnreige nu macken, dass wir unter der weckselgsricktlick protokollirten Lirma eins 8ortiments-Luckknndluiig um diesigen Ulntrs erricbtet bnben. Ls ist uns nickt fremd, dass der dlsme kl a ^ r- egg bei mnncben der Ilerren Verleger in un- angenekmer ltrinnerung ist, tlarum bnlten wir es kür zweckmässig, mit wenigen Worten ru entwickeln, inwiefern fene ungünstige kusickt gsr keine» Lerug nuk uns bnben knnn. Im Inlire 1841 Iistte sieb Oase tan von KIa)-regg vertrngsmässig bereit erklärt, <len> Herrn Ile u k i r c b e n sein liuckknnd- lungsreckt unter <ler Ledingung abxutreten, wenn er üie Ilewilligung der buben Bundes regierung erkalten werde, kuf drundlggs dieses vertragsmässigen Zugeständnisses suckle Herr Ileukircken die Loncession rur Lr ricktung einer Sortiments-liuckknndlung am kiesigen klntre bei der Koben l.andesbekörds »n, »nd musste bis rur deren Lrwirkung! gesetrlicb sick der Lirma v. kla^regg's 1i u ck k n n d l u n g bedienen. Unter dieser K'irmn, berieknngsweise unter vorläubger Lirmirnng v. K4a^regg's Oucbbandlung (O. H. Heulrircbeu), wie es in dem Ijuckkändler-Verreicknisss nngsiiikrt ersckeint, erhielte er Oredit, stark fedock sckun nnck eill klonaten , okne seine» einge- gangenen Verbindlickkeitsn nsckkvmmen ru können. Obus Uncksickt sul das Vertragsverkält- niss mit dem Vbtreter und dessen dargetka- nem Ilncktkeil, so wie aus di s u ki r c k en - s sonstige dreditore», wurde alles, was er kin- terliess, 211 dunste» seiner unbeknnnten Lr- ben unter 8perr und 8iegel gelegt, inventirt, sbgesckntrt und öilentlick licitirt. llis setrt ist die Verlasseiiscknltssngelegenkeit nock nickt beendigt, und das Lrgebniss in den kländen des durntors KInssne bebndlick. Oie Liriua selbst aber, welcke als solcke nie in die Klasse kommen knnn, ging NN den ur- sprünglicken Lesitrsr Zurück. diack obiger Lntwickelung erlauben wir uns 2>i bemerken, dass von den trüber» yer- sonlicken Verkältnissen des Herrn dl e u k i r- cke» aub uns nicbts übergeben kan», und dass die gegenwärtige L i r m n v. kla^regg L. ILopriwa nickt mit der Lirma v. klaxr- egg's öuckkandlung (?. O. dleu.- kircken) au verweckseln sei. diack dieser Onrlegung bitten wir um lkr gütiges Vertrauen, was 8is stets bei uns gerecktfertigt bilde» werde». Wokl wissend, dass rum lebknften lletrieb eines 8ortiments- gesckgftes eiii Onupterforderniss allgemeine offene llecknung ist, bitten wir ergebenst uns liier nickt entgegen 2u sein, erwäknen auck nock, dass da, wo einiger instand genommen wird, wir sekr gern 2U einer ents^iieckenden ä donto-2aklung bereit sind. llnsern doinpngnon Lopriwa betreffend, berieken wir uns auf nebenstekende Zeug nisse. Lusers dommissionsn kaben dis 6üte gelinkt für boiprig Herr ?r. Volckmnr, „ Wie» Herr 1'enlller L domp. 2U übernekmen, und werden da, wo uns 6re- dit verweigert werden sollte, lest Verlangtes bnar einlösen. Indem w ir bitten, von unserer beiderseiti gen Lntersckrift dioti'2 2» nekmen, empleklen wir uns lkrem gütige» Woklwollen. klvckacktungsvoll ergebenst von KLrtzr,L LttijirtWU- 6op!e der Aeun'visse. Herrn Wenrel Lopriwa, von Prag gebürtig, ertkeilen wir das Xsugniss, dass er in unserer fluckknudlung (dis seit I84ä i» Lesitr des Herrn L r i e d r. Vug. Lredner
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