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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.07.1847
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1847-07-13
- Erscheinungsdatum
- 13.07.1847
- Sprache
- Deutsch
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G. Walter in Berlin. 5249. Bürger-Zeitung , Berliner. 1847. April—Dccbr. 78 Nrn. hoch 4. Vierteljährl. * 5250. Sammlung biblischer Sprüche u. Liederverse. 1.—3. Cursuö. 8 Geb L2N/ I. I. Wcb-r in Leipzig. 5251. I-atomia. 9.86. 1. ttst.xi-. 8. Verlclebr. * I'/z.^ Weignia,,,, in Schweidnitz. 5252. Tschirch, W., dcrDolkssänger. E. Samml. leichter 4stimmiger Män- nergesänge. Partitur. 1. Lsg. qu.8. Geh.*2Nz/k 5253. — dasselbe. 4 Stimmcnhefte. I. Lsg. qu. 8. Geh. * 4 N/ Westermann in Braunfchweig. 5254. Herzfeld, L., Geschichte des Volkes Jisrael. gr. 8.Gch. * 2U ^ Otto Wigand in Leipzig. 3256. Iugcndzel'tung,illustrirtc. 1847.2. Quart. Imp. 4. Geh. *27 N/ Otto Wigand s Separat-Conto in Leipzig. 5257. Wigand's Conversations-Lerikon. 4. Bd. Lex.-8. Geh. 1 ,/S I. T. Möller in Leipzig. 5258. Lorenz, E. F. V-, neue Handelsschule. 3. Ausg. 20. Lsg. gr. 8. Geh. als Rest. Erschienene Neuigkeiten des deutschen Musikalien handels. (Mitgetheilt von Bartholf Senfs.) Angekommen in Leipzig am 7.—10. Juli 1847. C. W. Esjlinger in Berlin. Löperniclr, 6-, Op. 4. Ostvolenlca-Dlaruclca f. pst«. 5 Op. 5. Oieiieatöne. Lolonais« st ?stc. 5 Nichtamtli Auch über Sortimeutöhandel. In No. 59 des Börsenblattes von diesem Jahre steht unter der Bezeichnung: „lieber Sortimentshandel" eine lange Jere- miade über den Verfall desselben, wobei der Verfasser nicht unterlassen hat, einige Denunciatiönchen einzustreuen. Was das Klagelied an betrifft, so ist es schwer begreiflich, daß man noch immer so viel leeres Stroh im Börsenblatts abdreschen sehen muß. Denn wozu sollen alle die Klagen über Schleudere!, Eoncurrenz, Antisortimentsbuchhändler- Vereine führen, wenn man nicht mit Rathen und Thaten bei der Hand ist? — Auch ist eine Blumenlese schöner Phrasen, wie in dem fraglichen Artikel, nicht geeignet, uns mit Zweck und Inhalt desselben auszusöhnen. Es muß in dieser Beziehung befremden, daß so viele Sorti mentsbuchhändler in dem Wahne fortleben, die ganze Literatur sei nur dazu da, um, auf der Straße des „ a l t e n H e r k o m m e n s " cin- herschleichend, an dem Schlagbaum des Sortimentsbuchhändlers ge hörig vermauthet zu werden, wahrend ihre geistige Mission für diese Leute gar nicht da ist. Die letzten 20 Jahre haben einen Umschwung in den Verlags buchhandel gebracht, wie er früher gar nicht da war, es müßten denn Meß-Eataloge und Dampfpressen auch etwa nur „ein gestaltloses Gebilde der Phantasie — eine Chimäre" sein. Dieser Um schwung in der Production documentirt aber, wie der Absatz im Sor timentsgeschäft noch keineswegs auf „Null" reducirt sein kann. Daß aber die sich bedeutend mehrende Bevölkerung, die höhere und allgemei nere Intelligenz, die größere Masse des jährlich Pcoducirten endlich, eine vermehrte Eoncurrenz im Sortimentsbuchhandel nicht allein er klärlich, sondern sogar nothwendig macht, liegt auf der Hand, nach dem man sich einmal darüber verständigt hat, daß Privilegien und Jnnungszwang für die wenigen Begünstigten wohl eine Sinecure, für die Gesammtheit aber ein wahrer Krebsschaden sind. In Ländern, welche Gewecbcfreiheit proclamiren, fällt es dann gegenwärtig vom Hofmeister in Leipzig. I'Iiixel, Q., Op. 18. !Vlonssckein-8ilser s. Lste. 15 I.aditLlr^, , Op. 138. Oiebesxnisse. Wslrer s. Orcliester 1 15 14^, f. Oste. x» vier Hansen I7^> st Lite. 15 st Life, im leielicen ^rrsiij-smenl. 10 Op. 139. IVkuxlerlust. 3 Lolli» I Orebester 1 ./! 15 l>l./, st Lire, xu vier Hansen 20 st Lite. 15 , st Lste. im leielsten Arrangement 10 Op. 140. Lollia-lVIsrnrlia s. Lite. 7*/> vlaractinsr, ll., Oer Pempler uns sie lüsin. Orosse Oper. Voll ständiger Klavier-4usrug st Lste. xu vier Hansen. 6 Lclias, 1., Op. 14. 8ouvenir se la Vallee. Valses p. Lire. 10 14^. Op. 31. 24 llltuses kacile« et progressiv p. Lste. stivr. 2. 25 14^°. W. Horn in Berlin. Zorn, W., Ouasrille nacli IVlelosien ser Oper: Oie vier Oeimons- liinser, st Lste. 10 14^. k4sins»rb, W. v., Ottilien-Lollca st Lite. 5 !4^. Wagner, 14., 2vvei Oesänge st eine 8timme m. Lste. I4o. I, 2. ä 10 bl-s. Siegel sc Stoll in Leipzig. 8ertini, ll., Olioix s'Lltuses p. Lste. 6al>. 3, 4. » 25 ürunner, 6. ^., Op. 97. 30 petites Ltnses p. Lste Oaii. 2. 15 8erx, 8., Oolleetion se Oammes, pixercices etc. p. Lste. 20 I4^s. llünten, 1°., Ozi. 26. UAeme se Himmel. ,,4n 4lexis sens icl> Oick," varie p. Lste. 15 14^. I-opitxsck, 1., Lest^Lolonaiss st Lste. 7st» k4^s. Lcstneiser, 1?., 8ill>erglöclco>ien. Oalop s. Lste. xu 4 Oänsen. 18 I4^s. cher Th eil. Großhändler herab bis auf Schuster und Schneider, keinem Menschen mehr ein, sich über Eoncurrenz sonderlich zu wundern, auch ist zum Glück in diesen Kreisen kein Börsenblatt vorhanden, welches dergleichen Klagen, die oft nur durch eine Indigestion veranlaßt sind, auf die Nachwelt übertragen könnte. Zudem wolle man doch bedenken, daß jede Eoncurrenz, die keinen Werth in sich hat, auch zerfallen und auf hören wird zu sein, im andern Falle dient sie sehr wesentlich Produ- cenlen und Consumenten und hat volle Berechtigung zu existiren. Von der „leider entschwundenen guten alten Zeit" hört man auch immer noch viel sagen und singen. Es mag wahr sein, daß das Leben früher behaglicher war, weil eS weniger Bedürfnisse kannte, auf die jetzt förmlich Jagd gemacht wird. Man wähle nur die alte Einfachheit und wird sich dann die alte Zeit von selbst zurück- führen; will man es nicht, so trage man in Geduld, was in der Zeit liegt. Im klebrigen wird sich auch wohl in der alten Zeit unter glei chen Verhältnissen eine gleiche Calamität gezeigt haben, als jetzt, die nach der Version unseres Autors auch soviel heißt, als die junge Ge neration hat kein Recht zu existiren in dem Hähern Sinne des Wortes. Die gute alte Zeit mag auch ihre recht praktische Seite gehabt haben, welche darin bestand, daß man, wenn es Noch that, bei sich selbst zu reformiren anfing, und das wird immer die Hauptsache bleiben, während unsre jetzige Zeit, reich an Genuß und Arbeit, nur Wenige zur Selbstbeschauung treibt, auch das Sichselbstreformiren oft sehr unbequem ist. Vor dem Börsenverein allen Respekt, aber wie man noch immer daran denken und in Rede und Schrift es bis zum Uebecdruß wieder holen kann, daß derselbe als gesetzgebender Körper einschreiten solle gegen jeden sogenannten Rabattunfug, gegen jeden abtrünni gen Verleger, der einmal gewagt hat, mit einem Antiquar, Buch binder oder Privatmann direkt zu verkehren, gegen wagehälsige Sortimenter, die sich erfrecht haben, mit Fibel und Kinderfreund das abgesteckte Revier eines Andern zu überschreiten, gegen jede Ei-
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