Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.05.1850
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- 1850-05-14
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- 14.05.1850
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1850.) 583 PH. Rcclam jun. in Leipzig. 2849. SidliotkecL clsssics Istina. VIII.: O. Ssllustii Lrispi «per» eä. 6. >4..Kork. 8. 6eli. * 2^ lV-( Niegcr sche Vcrlagsbuchh. in Stuttgart. 2850. Lamartine'S, A. v., sämmtl. Werke.9. Bd. (Neueste Werke. 5. Bd.): Die Vergangenheit, Gegenwart u. Zukunft der franzbs. Republik. Aus d. Franz, v. P. Meyer, gr. 16. Geh. 6 N-( Nomberg in Leipzig. 2851 Menzel, C. A., die Kunstwerke v. d. Lltcrthum bis auf d. Gegenwart. I. Bd. 2. Lfg. gr. 4. Geh. ^ ^ Sacco in Berlin. 2852. Buch, das, des Gesetzes f. d. Preuß. Volk. I. Bd. IO. Lfg. br. gr. 8. Geh. 3 Schcible in Stuttgart. 2853. Erleb, CH. F., die Wunder der elcktr. Telegraphie. 32. Geh. II N/ Schlüter in Altona. 2854. Burgwardt, H., erstes Schul- u. Bildungsbuch. 2. Thl. 6. Aufl. 12. *8^ N-? Schneider se Co. in Berlin. 2855. 8ibo, 2., lilrstixlung u. Uearbeitune; einer neuen, äurcb stie 2 zsseiclimässlg ebne Lriicke tlieilliaren Uccimsl Kecknung. Kex.- 8. In Oomm. 6eb. l/g 2856. Bote, der, für Freunde der Pflanzcnkost.gr.8. In Conim.Geh.*2>^N^ Schulthch in Zürich. 2857. Beiträge zur Kunde und Fortbildung der Zürcherischen Rechtspflege. Hrsg. v. I. Schaubcrg. II. Bd. I. Hft. gr. 8. pro3Hfte. * 2 ^ Schulz in Düsseldorf. 2858. Kaufmann, Th., der Teufel u. die Geschichte. Nr. I. gr. 8. Geh.1^ ^ G. Schwetschkc in Halle. 2859. llossex nunäinnrius Cermanise Uteratae kixeculsris. Meß-Jahr- bücher d. deutschen Buchhandels v. 1564—1765. Mit e. Einleitung v. G. Schwetschkc. gr. Fol. Cart. 9 ^ Stahel'schc Bnchh. in Würzburg. 2860. Jesuiten, die, im Bagno.Ein Beitrag zur Charakteristik dieses Ordens. Aus d. Franz, von L. v. D. gr. 8. In Comm. Geh. * 8 N/ Stillersche Hofbuchh. in Schwerin. 2861. Vorschläge u. Motive zur Reform d. Medicinalwesens in Meklenburg- Schwerin. 4.1849. In Comm. Geh. * ^ ^ Theissing'schc Buchh. in Münster. 2862. Droste zu Vischering, C. A., Gedanken üb. Erziehung, gr. 8. Geh. 3 N-( 2863. Lesebuch zur Weckung u. Förderung d. religibs-sittl. Sinnes in kathol. Elementarschulen. 2. Aufl. 8. Geh. 4 N^ 2864. Ltalutke s^noäslia äioeeesis lVlonasterionsl« cä. 6. ss. Krabbe, gr. 8. 1849. «eli. * 1 6 !»-( Boigt in Weimar. 2865. Bauzeitung, populäre. 5. Bd. 2. Hft. gr. 4. 1/z ^ 2866. Journal der neuesten Fortschritte in d. Buchbinderei. 2. Bd. 3. Hft. gr. 4. 8^ N/ 2867. — f. Metallarbeiter jeder Gattung. 4. Bd. 2. Hft. gr. 4. 12^ N/ 2868. Tischler- u. Drechslerzeitung. 5. Bd. 3. Hft. gr. 4. ^ ^ 2869. Zeitschrift f. Bijouterie-, Gold-, Silber- u. Schmuckarbeiter re. 3. Bd. 4. Hft. gr. 4. 12-/z N^ 2870. — f. Chaisenfabricanten, Stellmacher re. 3.Bd. I.Hfl. gr. 4.13^j N-^ 2871. — f. Mechaniker, Maschinenbauer re. 4. Bd. 3. Hft. gr.4.13A NX 2872. — f. Groß- u. Klein-Uhrmacher. 3. Bd. 4. Hft. gr. 4. 16j^ N-( 2873. Zeitung f. Büchsenmacher u. Gewehrfabricanten. 2. Bd. 4. Hft. gr. 4. 18^ N'/ 2874. — f. Dampfmaschinenkunde, Dampfschifffahrt re. 5. Bd. I. Hft. gr. 4. lV/2 N/ 2872. — f. Porcellan-, Steingut-u. Glasfabricanten.3.Bd. 6.Hft.gr. 4.'/, ^ » I. L>. Wcigcl in Leipzig. 2876. Lillberx/, T 6. ll., IVIonograpbiae nootomicae. I. Iraxulua javanicus. xr. 8. Kunäae. Ll«k. * 1 G. Wigand in Leipzig. 2877. Ditscheiner, I. A., neue Wiener-Handels-Schule. 3. Bd.: Kauf männische Arithmetik. Lex.-8. Pesth, Heckenast. Geh. 1 ^ I8N-( L. Wigand in Leipzig. 2878. Albert, L., der Dollmetscher in Amerika. 3. Aufl. 16. Cart. i/z ^ Wöller in Leipzig. 2879. Förster, C- F-, der unterweisende Zier- u. Nutzgärtner. 3. Aufl. gr. 16. Geh. U/z ^ Nichtamtlicher Tb eil. Preßproccß. Grünberg, 2. Mai 1950. Heute stand vor den Geschwornen der Gehilfe in der Levysohn'schen Buchhandlung, Sigismund Goldschmidt, angeklagl der erfolglosen Anreizung zumHochverralh und Aufruhr,so wie der Majestätsbleidigung, begangen durchVerbreitung einer Druckschrift. Der Angeklagte halte nehmlich zur Zeit, als sich sein Principal, Ilr. Levysohn, auf der Festung zu Kosel befand, 6 Exemplare der Ronge'schen Schrift^ „Europa darf nicht kosakisch, Europa muß frei werden", (Hamburg, Volksbuchkdl. St. Pauli) bestellt und 5 Exemplare verkauft, das 6. wurde consiscirt. Wegen Verkaufs dieser Schrift wurde gegen Goldschmivt, da Verfasser, Herausgeber, Verle ger und Drucker sich nicht im Bereiche der richterlichen Gewalt des Preuß. «Staates befinden, die Anklage erhoben. — Auf die Frage des Vorsitzenden an den Angeklagten, ob die vor gelesenen incriminirten Stellen wirklich in der Ronge'schen Brochüre enthalten wären, versichert der Letztere, den Inhalt der Schrift gar nicht zu kennen, worauf derVorsitzende sich veranlaßt sieht, die in der Anklage bezeichnten Stellen mitdem einen consiscirlen Exemplare zu vergleichen. Nach den ferneren Auslastungen des Angeklagten über seine Stellung in der Levysohn'schen Buchhandlung, über die Art und Weise des Ver schreiben!! der Bücher und über die absolute Unmöglichkeit, den Inhalt aller ankommenden Werke zu prüfen, wurde zum Verhör der Zeugen geschritten, von denen derPrincipal des Angeklagten v. Levysohn durch eine Schilderung der buchhändlerischen Verhältnisse es fast als un- ! möglich darstellte, daß Goldschmidt die Schrift gelesen haben könnte.— Hierauf zeigt der Staatsanwalt, in welchen Stellen Anreizung zum Hochverrat!), in welchen Anreizung zum Aufruhr und in welchen Maje stätsbeleidigung enthalten, und trägt darauf an, den Angeklagten dieser Vergehen für schuldig zu erklären. — Der Verthediiger des Angeklagten, Herr Rechtsanwalt Leonhardt, wies nun nach, daß außer der bloßen Handlung der Verbreitung an dere Thatsachen nicht vorlägen, welche eine wissentliche Theilnahme des Angeklagten an den strafbaren Handlungen darthäten; es behaupte dies nicht einmal die Anklage; es widerlege sich auch durch die Unbe scholtenheit des Angeschuldigten, sowie durch das geschäftsübliche, un befangene Handeln desselben; sonst würde er das später consiscirte Exemplar nicht offen auf dem Ladentische haben ausliegen lassen; ebenso wäre er durch die Abwesenheit des Herrn und der Frau vr. Levysohn ungemein mit Geschäften überhäuft gewesen, und endlich wäre es ganz unmöglich, alle, auch nur politische Schriften, wegen der großen Masse derselben und wegen der Nothwendigkcit einer raschen Verbreitung, durchzulesen. Der Umstand, daß die Schrift „aufVeclangen" geliefert worden sei, erkläre sich durch die buchhändlerische gewöhnliche Benutzung des Novitäkenzettels, wozu noch komme, daß dem Angeklagten, Ronge bisher nur als theologischer, nicht aber als politischer Schrift steller bekannt sey; übrigens sey Goldschmidt nicht Verwalter, wie die Anklage behauptet, sondern Gehilfe in der Levysohn'schen Buchhandlung, deshalb dürfe auch, wenn überhaupt Jemandem, nur seinem Principal, der den Vortheil davon gezogen, die Verbreitung als Verbrechen an- 85*
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