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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 02.04.1850
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- 1850-04-02
- Erscheinungsdatum
- 02.04.1850
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- Deutsch
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375 1850.) O. Wigand Skparatconto in Leipzig. 1965. Wigand's Conversations-Lerikon. 113. u. 114. Hst. gr. 8. s2t/z N«st Wirth Doll» in Mainz. 1968. Klein, C. F., die Küche. Vollständiges prakt. Handbuch der Kochkunst. 1. Lfg. gr. 8. Geh. 6 N-s Erschienene Neuigkeiten des Deutschen Kunsthandels. (Mitgetheilt von Rudolph Weigel.) Angekommcn in Leipzig vom 1—31. Marz 1850. Dittmarscv 8 lfo. in Stuttgart. Osllerie susxefükrter portrsits von berühmten Okerskteren der Oe xenwsrt. IV. Hole. 8 Kürsten und 8laatsmänner, als: 1'ranr loseph I., Osenau, Hadel.rlt)', 8ckiich, peshevvitsck, Wrsnxel, 3Ieken>ed ^li, Ismes !>lspier. Holzschnitte. 4. 6 Kürschncr'schc Buchh. in Schwerin. Friedrich Krsnr, Orosskerrog von 31echlenbnrß-8ckvverin. Kniestüch. Oer. und litkogr. von c k i I l e s. b ol. l'ondruch. I Oriedrick Wilhelm lVicolaus, Oerroz; von 3lechlenburg-8ckvverin. Kniestüch. Oer. und litko^r. von Achilles. Kol. l'ondruch 1 (V. W. Ramdohr's Hofkunsthdlg. in Braunschwcig. Ansichten der Düppler 8ckanren und Umgegend. 2ur Erinnerung an den l^eldrug der Deutschen Keickstruppen nach 8chles>vig- Nolstein im lakre I8-i9. Xsch der 3i»tur gereichnvt von Kriche. 1-itkvgraphirt von K. 8ckulr und Düthe. 6 lllatt in Umschlag. Kl. gu. Kol. l'ondruch 2 Stettin'sche VerlagS-Buchh. in Uim. Illustrationen rum VI. Lerickt über die Verhandlungen des Vereins für Kunst und ^.Itertkum in Olm und Oderschwaben, enthaltend 2 Llätter rum Lerickt über die kestauration des Münsters ru Olm und 3 Abbildungen rur Nesckreidung alter Holrscknittvverhe in der 8ammlung des Dekan Di . Dur sch. 6r. u. lil. Kol. 3^. Dcith in tlarlSruhe. Ornamentik in ihrer Anwendung auf verschiedene Oegeustände der Laugevverlts. ^usgekübrt oder rur Ausführung entworfen von 0. Kisenlokr. b. Nekt. Kol. 1^ Vkltcn in Carlsriih«. Die Vermählung der lungsrau IVIaria mit losepk. Oem. von Na- pkael. 3lach Donghi's Originslreicbnung litbogr. von 8. IVIsier. Or Kol. Weiss Papier 2 — Okines. Papier 3 Rudolph Weigel in Leipzig. Der Heimgang aus der Kirche. Oem. von 1. Zecher. 1-itkograph. von I,. Z. Halle. Kranklürter Kunstvereinsblatt für 1849. <^u. Kol. Okines. Papier. 8ammlung rsligiöserDarstellungen, wovon bisgetrt nach stehende 14 Llatt erschienen: Oekurt Okristi. Oer. von Kükrick. Ditkogr. von Ksnoli. Anbetung der Könige. Oer. von Kükrich. Oitbogr. V. Kanoli. Oeisselung Okristi. Oer. von 8teinle. Oitkogr. von Kanoli. Die Auferstehung. Oer. von ö ro ch^. Oitkogr. von K a n o I i. ^uspiessung des keil. Oeistes. Oer. vonöroch^. Ditkogr. von Deon bloel. Die Kreurigung. Oer. von Z ro c h)-. Oitkvgr. von Ks » o l i. Die kergpredigt. Oer. von Dabson. Oitkogr. von Ksnoli. Okristi Oekorsam. Oer. von 0 arl 31 ü l ler. 1-itkogr. von Dirchs. Die Himmelfahrt. Oer. von Kükrick. 1-itkogr. von k>'a n o I i. Die Orablegung. Oer. von Wehnert. Ditkogr. von Kanoli. Die Oockreit ru Oaua. Oer. von läger. Oitkogr. von Kanoli. Die laufe. Oer. von 1 a g e r. Ditkogr. von Osnoli. Die Verkündigung. Oer. von O. lVl ü ll e r. Ditkogr. von 31 e I c k er. Der 8ckutrengel. Oer. von 8träkuder. Ditkogr. von 31elcker. Kol. und gu. Kol. Okines. Papier jedes Llatt 2 ^ 20 31^. (In Oommission. Werden nur gegen haar gegeben.) Nichtamtlicher Th eil. Die Gefahre», welche de» ganze» Preußischen Buchhandel bedrohen. Wenn die Vorlagen, die den letzten Preußischen Kammern ge macht sind und die Vorschläge der Commission der letzten zweiten Kam mer demnächst durchgehen und darnach das Prcßgesetz geändert werden sollte, dann können wir wol sagen: Gute Nachr, Preußische Buch händler! — Darnach würde es in Preußen bald genug keinen solchen geordneten Buchhandel mehr geben, als jetzt; ja wir könnten fast sa gen: es würde nach und nach der ganze Sortiments - und Verlags handel absterben, und die Sortimenter würden nach und nach gänzlich verschwinden, denn welcher Mensch würde dann noch Lust haben, täg lich und stündlich sich in seiner Existenz und Freiheit bedroht zu sehen, wenn er für alles Vas verantwortlich gemacht werden soll, was er verkauft; wenn er sogenannte Verbrechen begehen kann, von denen er nicht eher Ahnung har, als bis ihn der Staats anwalt etwa zur Verantwortung darüber ziehen will- Wie kann man nur vom Sortimenter verlangen, daß er Alles, was er zum Verkauf zugeschickt erhält und verkauft, erst durchlesen soll?! Welchem Sortimenter wäre dies wol möglich? Nicht ein mal der kleinste wücve nur die Journale und Zeitungen, die er vertreibt, durchlesen können, viel weniger die Brochuren und größeren Werke, die er erhält; und dabei müßte er noch sein Geschäft selbst gänzlich vernachlässigen, oder sich mit vielen Kosten noch einen oder mehrere Gehilfen halten. — Ja, hielte er sich aber auch einen oder mehrere Gehilfen zum Durchlesen aller Sachen, so würde er doch noch nicht sicher gehen, denn einer der Durchleser dürfte nur das Allergeringste durchgehen lasten, was ihm nicht verständlich, oder worin er nichts Verfängliches findet, worin aber gerade der Staats anwalt etwas sehr Strafbares findet — die Ansichten sind ja so ver schieden! — so wäre immer doch der Principal dafür verantwort lich, da er für seine Leute einstehen muß! — Würde man aber auch in diesem Falle dann Alles durchlesen lasten, z. B. Kochbücher oder Rechenbücher, oder Spielbüchec und dergleichen?? Ge wiß nicht so unverfänglich scheinende Werke. Und doch können sich gerade, wenn es darauf abgesehen ist, in solche Bücher Recepte oder Aufgaben verstecken, die höchst gefährlich, landesverrätherisch oder ma jestätsbeleidigend sind. Nein, da war es doch unter der Herrschaft der alten Censur viel tausendmal bester, als es unter dem neuen proponirten Preßgesetze wer den würde für alle Buchhändler Preußens! — Zu bewundern ist es, daß eben die Buchhändler Preußens noch nicht energisch hiergegen petitionirt und Vorstellungen gemacht, so wie ihre Lage klar dargelegl haben. Es scheint zwar, als wollten sich die Berliner Herren jetzt regen, allein sämmtliche Buchhändler Preußens sind bedroht; aus jeder Stadt müßten Petitionen kommen, damit das sie im Allgemeinen bedrohende große Unglück von ihnen abgewendet werde, damit man an geeigneter Stelle, wo man wol nicht hinlänglich mit dem Geschäftsbetriebe des Buchhan dels bekannt ist, erkenne, daß durch die vorgeschlagenen Maßregeln das Wohl und Wehe Tausender von Einwohnern (der Schriftsteller, Buchhändler, Buchdrucker, Buchbinder u. s. w.) auf dem Spiele steht und Tausende darunter zu Grunde gehen würden. Leipzig, März 1850. . Ein Sächsischer Verleger. 54*
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