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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.09.1843
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1843-09-15
- Erscheinungsdatum
- 15.09.1843
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- Deutsch
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2777 82 2778 geschöpft hat. Oder sind etwa die gencrisch.'n und specisischcn Charaktere der dem Pharmaceuten zu dcmoustrirenden Pflanzen und Thiere, die Beschreibung ossicincller Droguen, die wir in seinem Werke finden, Ergebnisse seiner eigenen Forschungen? Hat er sie nicht vielmehr Lindern mit ähnlich gestellten oder gleichen Worte» entlehnt? Und kann es denn überhaupt bei gedrängten Beschreibun gen von Naturgcgcnständcn anders sein? Sobald man bei sol chen Beschreibungen, unter Weglassung jedes unnützen Wortes, mit dem Wesentlichsten, am meisten Charakteristischen beginnt und mit dem weniger Wesentlichen endet, werden sie auch, der Natur der Sache »ach, nicht blos im Wesen, sondern sogar in Wort und Construction mit einander übereinstimmcn; wie denn auch solche Ucbcreinstimmungen zwischen Marquart's Werk und Geiger's Handbuch leicht nachzuwcisen wären. Daß aber Herrn I)r. Marquart's Behauptung, in der Weise, wie er sie öffentlich ausgesprochen hat, unwahr ist, wird jeder Unbefangene zugcben müssen, der z. B. folgende Artikel meines Buches mir dem Marquart'schcn Werke vergleicht: Einleitung S. 1—12, Einthcilung der LhiereS. 19—28: tabella risch-systematische Ucbersicht ofsicineller thierischcr Körper S. 29 —32. Oastoreum S. 33—3b. I-epus llrsus S. 3b. Aiketkum S. 36—37. Los l'aurus S. 37—39. Ovis ^ries, Leroar S. 40. silosokus S- 41—44. 8us S. 44—45 u. s. w. Ein thcilung der Pflanzen S. 80—83. Tabellarisch-svstcmatische Ucbersicht ofsicineller vegetabilischer Stoffe S. 100—117. lar- minum S- 124. 8ecale cereal« S. 130. 8smen et IVlaltllum Nordel, 8sm. canarium, Ol^ceria tluitsns S. 131. Hilles »ixrum S- 149. Illen. S- 2l4. Ueber Einsammlung und Aufbewahrung der Vcgetabilicn S- 309. Herbarium vivum S. 311, Einthcilung der Mineralien S. 317 u- s. w. Es wäre ein Leichtes, diese Data weiter auszudehnen, für den vorliegenden Zweck dürfte jedoch obige Reihe genügen. Böswillige Absicht oder Begriffsverwirrung müssen hier nach als die Triebfedern jener „Warnung vor Nachdruck" er kannt werden; erstere möge Herr Marquart mit seinem Ge wissen, letztere mit Jemand, der ihm die Bedeutung der Wör ter „Plagiat, Nachdruck" in das gehörige Licht zu setzen vermag, berathen. Sollte jedoch Herr Nr. Marquart in statu guo beharren, so gebe ich hiermit die feierliche Versicherung von mir, daß es mich nicht näher berühren wird, wenn derselbe auch die zweite Hälfte meines Buches, die im April a. c. dem Druck überge ben worden, für Plagiat zu erklären eben disponirt sein sollte. Dorpat, den 6/18. August 1843. vr. Eduard Siller. Als Verleger des in Rede sichenden Werks des Herrn Professor Silier habe ich der vorstehenden Erklärung desselben nur hinzuzufügcn, daß ich meinerseits gegen die Herren 1>r. Marquart und C. G. Kunze in Mainz auf die gegen meine Firma erhobene Verunglimpfung auf gerichtlichem Wege ant worten werde. De» Ausspruch des Gerichts werde ich in die sen Blättern s. Z. veröffentlichen. St- Petersburg, 19/31. August 1843. Eduard Leibrock, Hofbuchhändlec in Braunschweig. auf. Wer den jetzigen Wohnort dieses Herrn kennt, würde uns durch Miktheilung desselben sehr verbinden. Paris, im Aug. 1843. Jules Ncnouard 8k Eo. fb768.f Erklärung. Hiermit mache ich öffentlich bekannt, daß, wer von den Herren College» mir Bücher pro novitate einsendet, die wegen ihres Inhalts von hochlöblich österr. Regierung consiscirt werden, auch den Schaden zu tragen hat, und der Betrag für die consiscirten Bücher nie von mir anzusprechen ist. Brünn, d. 28. Aug. 1843. Carl Winiker, Buchhändler. fb769.j Zu Anfang v. I. hielt sich ein Herr »r. lueel- Krcyscr, einen russischen Grafen begleitend, längere Zeit hier fb77oj Des Knaben Wunderhorn. Indem ich den Herren College,; für die große Thcilnahmc an diesem Unternehmen verbindlichst danke, zeige ich ergebenst an, daß die Exemplare eben im Versandt begriffen sind. Herrn Mohr's Angriff in No. 77 d. Bl- könnte ich füglich mit Stillschweigen übergehen; mir ist nicht bekannt, daß derselbe auf den Titel meines Buches ein Privilegium besäße,; die Prä sumtion, daß ich den Inhalt seines Wunderhorns „geplün dert" (!!) habe, ist ungemein voreilig; ich habe in meinem Circulair offen erklärt, daß mein Buch zu dem des Herrn Mohr in keiner Beziehung stünde, und die Ansicht wird davon überzeugen. Ergebenst A. H. Sorget. f5771.f Mehre aus dem Auslände ergangene Anfragen ndthigcn uns, hierdurch bekannt zu machen, daß die bei uns erscheinende, seit 3 Jahren v. I). Eduin Bauer redigirte, „Sächsische S chulzcitu ng" in ihren „literarischen Durchflügen" aller dings die zugcsendcten pädagogischen Schriften kurz und unpar teiisch bespricht. Das Verlagscomptoir zu Grimma. f5772.f Besprechung von Volksschristen im Hessenboten. Häufig wurde ich veranlaßt, populäre Schriften in meinem Volksblaltc: „der Hcssciibotc" (welches seit 7 Jahren wö chentlich 2 mal erscheint und dessen Tendenz belehrend, unterhal tend und politisch ist) zu besprechen; es geschah bisweilen und stets wurden solche Bücher, die empfohlen worden waren, sowohl bei mir, als auch bei vielen andern College», häufig gekauft, denn der Hesscnbote, der keineswegs ein hessisches Localblatr ist, hat jetzt circa 1200 Abonnenten in und au ßer Hessen, und genießt wegen seiner stets bewiesenen Wahr heitsliebe und wackern Tendenz das allgemeine Vertrauen. Ich will nun Besprechung der Volksschrifccn in die Tendenz des Blattes aufnehmcn und ersuche daher die Verleger derselben, auch solcher, die in den letzten 2—3 Jahren erschienen sind, mir immer sogleich nach Erscheinen, behufs der Besprechung 1 Er. gratis zu senden. Ich verspreche die schnellste Besorgung, sowie auch Einsendung der betreffenden Nummer. Zur Erzielung eines noch größer» Absatzes rathc ich zu gleich auch ein Inserat (Zeile 1 S-f) und einige Erplre. der Schrift a concl. mitzusenden. Hersfeld, im September 1843. F. Schuster. c3773.f MMsche von Holzschnitten. suchen wir für einen Geschäftsfreund in Holstein und bitten um Einsendung von Abdrücken und Preisbezeichnung. Hoffmann -k Campe. f5774.j Kupferne Platten von Jugendschriften, die noch 1000 —1500 Abdrücke geben, sind zu verkaufen in Prag bei Herrmann Wohl. Zur gefälligen^ Beachtung empfohlen. Wir bitten um Einsendung von populären Schriften na mentlich für Haus- u. Landwirthfchaft in 12fachcr Anzahl sowie Anzeigen hierzu mit unserer Firma versehen in 1100 Exempla ren, die wir der hiesigen Zeitung gratis beilegen. Stettin, im September 1843. E. Sanne §k Co.
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