^ 249, 26. Oktober 1915. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 6365 DiIrt o r v 11 n Tv aliIeneAZ >er neue Momun Mvhleneggs gidt mit der gurten, ud- getönten Er^ühlungslrunst, die dem Dicliter des „Muhentischs" eignet, berliner Ktimmnngen wieder. Dis ulten, nun Arlir )n Dluhr sicli wnirdelnden Mtrußen östlich des Sgittelmurirts sind zuerst der Arhmigluh, dünn die Gesrhüstsviertel, durch die uimusliultsum der Atrom des Derlrehrs dräust, und der )ur Adendstnnde in Micht- sluten schimmernde neue Mesten. Mühl, seldstdewußt und spöttisch, derlr gigrrisend, stets in Mewrgnng sind die Menschen dieser Großstadt, wie Hiohlenegg sie schildert. Er trennt sie alle, die D.rdeitenden und die Ge nießenden, die Ersolgssrohen und die Mrchdenlrlichen, die Morwärisdrängenden und die 2urüclr kleidenden, die Maltloscn und die innerlich MIaren. An Minien voll An mut und Aeinheit zeichnet er die Maugtsigur. Denn aucl^ dieser Moman ist wie der „Mahcntisch" der Mvman einer scliönen, jungen Mcrlinerin. Merschlossen und leidenschaft lich, engisindsam und tagser dliclrt sie uns ihren hellgrünen Dingen in das Meden, dessen (Quellen und reinsten Ainu der Dichter, ihr Mädchenschiclrsal und ihr Arauenglüclr darstellend, uns ahnen läßt. VerlnA Metern A Co / Deriin / Dien Börsenblatt f. den Deutschen Buchhandel. 92. Jahrgang. 868