^ 217, 18, September 1915. Künftig erscheinende Bücher. Börsenblatt l. d. Dtschn. Buchhandel. 5407 Georg Müller Verlag München (D Was wir von Italien wissen wollen und sollen enthält das am I. Oktober zur Versendung gelangende 200 S. Geheftet 2 Mark, gebunden 3 Mark Aus dem Inhalt: I. Vom italienischen Parlament, Dezember, Februar und Mai / Die Kriegssitzung der italienischen Kammer / Der Sieg der Gasse. II. Die lateinischen Schwestern / Der Dreibund / Die Kündigung des Dreibunds. III. Die Kriegsbereitschaft Italiens: Leer und Flotte / Von der italieni schen Grenze / Der italienische Krieg. IV. Lande!, Wirtschaftslage und Finanzen Italiens. V. Der Kamps um Adria und Mittelmeer / Der Wert der Küste für Österreich--Angarn / Das Mittelmeer im Weltver kehr / Die fremde Macht im Mittelmeer / Italien im Dienste Englands. (^s>ierzehn Tage vor dem Fall von Przemysl erklärte Italien den Krieg. Nicht uns, nein Österreich-Angarn, das nach der Phrase Salandras den alten Bund zerrissen haben soll. Der Größe des Verrats am Dreibund, den Italien verübte, kommt nur gleich die verlogene Rechtfertigung eben dieses Verrats durch König und Regierung. Schon lange mußten wir argwöhnisch die Politik Italiens verfolgen. Seit der Zusammen kunft Viktor Emanuels III. mit dem russischen Zaren in Raccontgi war der Wandel in der italienischen Politik deutlich erkennbar. Die Etappen darin sind klar bezeichnet durch den Mittelmeervertraa, Algeciras, Tripolis. Italien ließ sich trotz seiner Stellung im Dreibund nie beirren, eine völlig selbständige Politik zu treiben, eine Politik, die, um das bekannte Schlagwort zu brauchen, die vitalsten Interessen des Landes fördert.