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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.09.1915
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- 1915-09-07
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- 07.09.1915
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207, 7. September ISIS. Redaktioneller Teil. Name und Vorname: Priese, Erich Priese, Ernst Schicboid, Franz Schirmcisen, Andreas Schüler, Ernst, jun. Schüler, Fritz Schüler, Paul Schüler, Walther Schroot, Wilhelm Schwaedt, Arthur Stegmann, Max Wehrlc, K. Wenzel, Max Wolpers, Ernst Firma: Dienstgrad u. rruppeaieti i. H, A. Buchholz in Leutnant i. Ref.-Jäger- München Bat. Nr. 4. t. H. Ernst Schüler in i. Flls.-Rgt. Nr. 90. Naumburg » i.H. Sperling <L Kupfer Santtätsschule in Lud. in Mailand wigsburg. Res.-Laz. II i. H. Hetnr. Keesche in i. Jns.-Rgt, Nr. 74. Hannover t. H. Ernst Schüler in i.Feld-Art.-Rgt. Nr.74 Raumburg a.S. t.H.P. Schüler in Erfurt i. Jns.-Rgt, Nr. 32. i.Fa.P.SchölertnErsurt t. e. Jnf.-Rgt. i. H. Ernst Schüler in t. Fuß-Atl.-Rgt. Nr. 4. Naumburg a. S. t. H. M. Glogau jr. in i. Jns.-Rgt. Sk. 84. Hamburg i. Fa. Arihur Schwaedt i. Lanbw.-Jns.-Rgt. in Wiesbaden Nr. 418. i. H. Nichter'sche Buchh. Einj.-Friv. i. Nes.-Jnf.- in Zwickau i. S. Rgt. Nr. 133, Ers.-Bat t. Fa. Karl Wehrle in i. II. Landst.-Jns.-Ers. Neustadt i. Schwarzw. Bat. Lörrach. «. H. N. Stmrock, i. Jnf.-Rgt. Nr. 107. G. m. b. H. in Leipzig i. H. Otto Kaocn in t. Jns.-Rgt. Nr. S5,s Hamburg Ers.-Bat. Name und Vorname Amenbe, Wilhelm Hitschfeld, Paul>> Jaschkü, Güza Loschtak, Paul Sommer, Ferb. II. österreichisch-ungarische Armee. Neue Folge XI. ,X siehe Nr. 179.) Firma: Dienstgrad u. Truppenteil: t. H. Amende L Holab i. Jns.-Rgt. Nr. 100. in Witkowitz t. H. Voickmar Lehr- i. e. österr. Jns.-Rgt. mitlei-Abt. in Leipzig t. Fa. °Geza Jaschkü in Leutnant b. Stab e. Kafchau Jns.-Brtgade. t. H. Amende L Holab i. Landw.-Jns.-Rgt. in Witkowitz Nr. 13. t. H. Amende L Holan i. Jns.-Rgt. Nr. 92. in Witkowitz Kleine Mitteilungen. Der deutsche Musikalien-Vcrlegcr-Vcrein richtete an seine Mit glieder unterm 25. August das nachstehende Rundschreiben: In Wahrnehmung der Interessen der Musikalien-Verleger und in enger Fühlung mit dem Deutschen Verlegerverein, bzw. seinem Vorsteher Herrn Hofrat Arthur Meiner, suchten wir Anschluß an die Metall-Vermittlungsstelle für das graphische Gewerbe E. V. in Leipzig, worüber dieser Bericht erstattet wird. Die M e t a l l b e s ch l a g n a h m e, die sich anfänglich nur auf die unverarbeiteten Metalle und Legierungen erstreckte, ist neuerdings auch auf alle Gegenstände aus Kupfer, Messing, Nickel, Hartblei usw. ausgedehnt worden und berührt infolgedessen auch die Interessen aller Verleger, soweit diese Platten und Klischees jeder Art, also Stereotypplatten, Notenstichplattcn, Kupferstichplatten, Messing platten (für Bucheinbände und Prägezwccke), Galvanos, Zinkätzungen, Autotypien usw. besitzen, einerlei ob diese Bestände sich in eigener Verwahrung befinden oder in einer Druckerei lagern. Die mit der Beschlagnahme verknüpfte Auzeigepflicht war von der Stelle zu er füllen, an welcher die Gegenstände lagerten, also entweder vom Ver leger oder von der Druckerei, und da es sehr allgemein üblich ist (im Musikalienverlag fast ausnahmslos), die Platten und Klischees in den Druckereien lagern zu lassen, so ist die ganze wichtige und ein schneidende Metallbeschlagnahme seitens der Verleger vielfach ganz unvermerkt geblieben, zumal die Meldepflicht sich nur auf Mengen von mindestens 150 bei Kupfer und Messing und von mindestens 000 Irx bei Hartbleilegiernngen (Stereotypplatten, Notenstichplatten usw.) erstreckt. So sehr nun der Beschlagnahme seitens der Verleger einesteils mit Sorglosigkeit begegnet worden ist, insofern als man sich überhaupt um nichts gekümmert hat, sind anderseits auch wieder übertriebene Befürchtungen mit ihr verknüpft worden, weil man Beschlagnahme mit Enteignung verwechselte. Die Beschlagnahme und die mit ihr verknüpfte Anzeige- oder Meldepflicht hatte zunächst den Zweck, der Heeresverwaltung einen Überblick über die überhaupt vorhandenen Bestände an rohen, legier ten und neuerdings auch an verarbeiteten Metallen (sog. Fertig- fabrikatcn) zu verschaffen und einen freihändigen Verkauf zu verhindern. Enteignungen, also zwangsweise Ankäufe, haben über haupt noch nicht stattgefunden, von rohen und legierten Metallen nicht und noch weniger von Gegenständen, die außer dem Metallwerte auch ') Gefallen, siehe Personalnachrichten in Nr. 179 noch Arbeits- oder gat Kunstwert haben, wie z. B. Stichplattcn, Stereotypplatten, Klischees usw. Die Heeresverwaltung, die ganz allein, mittelbar oder unmittelbar als Metallküufer in Betracht kommt, hat in anerkennenswerter Weise bisher dadurch jedes zwangsweise Eingreifen vermieden, daß sie ihre Organe pud Lieferanten in die Lage setzte, durch Zahlung reichlicher Preise den freiwilligen Verkauf anzuregen und auf diesem Wege den Bedarf zu decken, und das ist auch der Punkt, wo das Znteresse der Verleger einsctzt. Für die von der Heeresverwaltung benötigten Metalle wie Kupfer, Bronze, Messing, Nickel, Hartblei usw. sind noch nie zuvor so hohe Preise gezahlt worden, wie cs setzt durch die Organe der Heeresverwaltung geschieht. Aus diesem Grunde ist es wirtschaftlich überaus zweckmäßig und zudem im vaterländischen Jnteresss, alle ent behrlichen Platten zu veräußern. Am meisten benötigt werden Kupfer- und Messingplatten, für die außer dem Mctallwcrte, der bei Kupfer etwa „/i 1.85 für das Kilo beträgt, unter Umständen und bis zu einem gewissen Grade, auch ein Arbeits- oder Kunstwert bezahlt wird, so daß sich der Ankaufspreis bis zu 3—4 für das Kilo Kupfer belaufen kann. Aber auch für die weniger dringend benötigten .Hartbleilegierungen, wie sie in Stereotypplatten, Notcnstichplatten, Schriftmctall nsw. Vorkommen, sind die Preise außerordentlich günstig, und es liegt im Interesse eines jeden Verlegers, seine Bestände auf entbehrliche Platten hin öurchzusehen. Von der Heeresverwaltung ist für alle Angelegenheiten, die mit der Metallbcschlagnahme und dem Metall-An° und -Verkauf aus dem graphischen und dem Buchgewerbe in Verbindung stehen, die Me ta l l v e r m i t t l u n g s st e l l e für das Graphische Ge werbe, E. V., in Leipzig, Deutsches Buchgewerbehaus, einge richtet ivorden, die vom Deutschen Buchdrucker-Verein geleitet wird. Mit dieser Stelle haben sich der Deutsche Verlegerverein und der Deutsche Musikalien-Verleger-Verein in Verbindung gesetzt, und ihre Vorsitzenden haben gemeinsam an einer Sitzung des Verwaltungs ausschusses der Mctallvermittlungsstelle für das graphische Gewerbe am 12. August teilgcnommen, wobei seitens der Vermittlungsstelle die Zu sicherung gegeben wurde, daß in allen Fällen, wo die Interessen des Verlegsrgewerbes berührt würden, eine Verbindung gesucht werden solle und daß umgekehrt die Mitglieder der deutsche» Verlegervereine in Fällen, wo sie in Zweifel sind oder wo Bestände ihrer Lager in Frage kämen, sie sich ihrerseits mit der Metallvermittlungsstellc in Verbindung setzen sollten. Es ist nun um deswillen geboten, sich mit der Metallvermitt lungsstellc beim Verkaufe von Metallen in Verbindung zu sehen, weil sie die einzige Stelle ist, durch welche die Lieferanten des graphischen und Buchgewerbes, die Buchdrucker, Ätzanstalten, Notenstechereicn, Stereotypeure, Galvanoplastiker, Gravieranstalten (für Bucheinband- dccken), die zur Fortführung der Betriebe nötigen Metalle beziehen können. Ankäufe von Metall für gewerbliche Zwecke können nämlich nur gegen Freigabescheine erfolgen, die von der Vermittlungsstelle ausgefertigt werden, und die Vermittlungsstelle darf wiederum nur dann Metall freigeben, wenn ihr entsprechende Mengen Altmetall zu geführt worden sind. — Bei Kupfer und Messing, die am allermeisten gesucht sind, muß die dreifache Menge des anzukaufenden Gewichtes an Altmaterial zur Verfügung gestellt werden, bei den Hartbleilegie rungen (Stereotypplatten, Notenstichplatten usw.) die doppelte Menge. Da nun die Verleger Altmetall abzugeben haben, ohne daß sie un mittelbar neues Metall bedürfen, mährend der Drucker, die Ätzanstalt oder die Notenstecherei Metall (für den Verleger) braucht, ohne Alt metall zu besitzen, so tritt hier die Vermittlungsstelle ausgleichend in Tätigkeit. Der Verkauf an die Vermittlungsstelle kann vom Verleger unmittelbar au diese erfolgen, was in Betracht kommen wird, wenn er die Platten nsw. in eigener Verwahrung hat, oder durch die Druckerei oder sonstige Anstalt, wenn die Gegenstände bei diesen lagern. Der freie Verkauf ist verboten und unseren Mitgliedern ist zu empfehlen, Metalle auch nicht an Händler abzugeben, welche einen Kriegslieferungsschcin des Kriegsministeriums vorweisen, selbst wenn höhere Preise geboten werben, sondern das Altmetall dem Gewerbe möglichst zu erhalten und der Metallvermittlungsstelle anzubietcn, die durch ihre Hüttenwerke höchstmögliche Preise zahlen läßt. Die Preistreiberei Hai übrigens bereits den llbelstand gezeitigt, daß Neu metall anstatt wie früher 40 ./i jetzt etwa 132 .// kostet. Da zur Neu anfertigung von Platten und Klischees die dreifache Menge Altmaterial abgegeben werden muß, ist vorzuziehen, um den eigenen Bedarf zu sichern, zugunsten der Druckerei usw., mit der man arbeitet, zu verfügen. Da die MetallpLeise jetzt ganz ungewöhnlich hoch sind, empfiehlt sich, alles zum Verkauf zu bringen, was nicht sicher in absehbarer Zeit wieder zum Druck benötigt wird. In erster Linie immer wieder Kupfer und Messing, also Kupferstichplatten, Galvanos nsw. Aber auch die Hartbleilegiernngen, wie Stereotypen und Notenstichplatten, sind jetzt sehr vorteilhaft zu verwerten, und eine übergroße Bcdeuklichke" 1235
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