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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.01.1850
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1850-01-18
- Erscheinungsdatum
- 18.01.1850
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- Deutsch
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75 1850.) Gehilfenstellen, Lehrlings stellen u. s.w. sö2l.j Stelle-Gesuch. Für einen meiner Gehilfen, der neun Jahre i» meinem Geschäfte arbeitet (vier Jahre als Lehrling und fünf Jahre als Gehilfe) suche ich zu Ostern d. I. in einem größern Sortiments geschäfte eine passende Stelle. Neben einer mög lichst umfassenden Kenntniß des Sortiments im Buch - und Musikalicnhandel kann ich in dem selben einen fleißigen und höchst soliden jungen Mann empfehlen, der das Interesse seines Principals gewiß nach Kräften zu wahren wissen wird. Diejenigen Herren College», bei denen eine Va- canz vorhanden, werden mich noch zu besonderem Dank und Gegendienst verpflichten, wenn sie die Güte haben, auf den empfohlenen jungen Mann zu reflcctiren. Glogau, 12. Januar 1830. H. ReiSiier. f522.j Stelle-Gesuch. Ein moralisch gebildeter militairfrrier junger Mann von 22 Jahren, der bei mir 5 Jahre ge lernt, Jahr als Gehilfe gearbeitet hat, sucht zu seiner weitern Ausbildung eine Stelle in ei ner Sortimentshandlung. Äußer de» gewöhnlich verlangten Kenntnissen ist er in der Franz, und Engl. Sprache nicht unerfahren. Hinsichtlich sei ner Treue und Arbeitslust kann ich ihm das beste Zeugniß ertheilen. Er kann binnen Kurzem an- treten. Hildcsheim, d. 14. Januar 1850. C. Gcrstcnberg. s523.f Stellegesuch. Ein junger Mann, der seit 12 Jahren im Buchhandel tbätig, und in allen Branchen dessel ben, namentlich im antiquarischen Fach, erfahren ist, sucht sobald wie möglich eine Stelle als Ge hilfe oder Geschäftsführer, am liebsten in einer antiquarischen Buchhandlung. Derselbe hat in de» ersten antiquarischen Buchhandlungen Deutschlands und auch 3 Jahre in einer der angesehensten Buch handlungen in Paris gearbeitet und besitzt über seine Führung u. Fähigkeiten die besten Zeugnisse. Hierauf Reflectirende wollen ihre geehrten Adr. seid VL. 12 der Red. d. Bl. gef. zugehen lassen. s524.j Offene Stelle. Für eine größere Buchhandlung in einer norddeutschen Hauptstadt, wird ein tüchtiger Sor- timcntist gesucht. — Gewandte und solide junge Leute, welche sich um die Stelle bewerben wollen, belieben ihre Anträge und Zeugnisse unter Chiffre 3V. 2. an Herrn Ed. Langbein —Firma C. Cnobloch — in Leipzig einzusenden. Vermischte Anzeigen. (525.) A. Boiniicr in Stockholm u. Gothenburg bittet die Herren Verleger um unverlangte Einsendung der Journale für 1830, in dersel ben Anzahl, wie solche im Jahre 1849 gebraucht wurden, in sofern nicht schon Abbestellung erfolgt ist. Sich später ergebende Veränderungen in der Continution sollen möglichst zeitig gemeldet werden. sü26.s Große Bücher-Auction in Halle. Den 19. Februar dies. I. u. f. T. werden hier die von Herrn Professor 1>r. Wegscheider in Halle und Herrn Professor Rcgcnbrccht in Breslau, so wie von mehreren Anderen nachge lassenen bedeutenden Bibliotheken, ältere und neue Werke enthaltend, besonders ausgezeich net aber in der Theologie, Jurisprudenz, Ge schichte, Philologie, Pädagogik, Medicin, Bel letristik nebst Pracht- Kunst- und Kupfer werken, Stahl- und Kupferstichen und die von Herrn Organist Eünthersbcrg in Eislebe» und mehreren anderen hintcrlassencn theoretischen und praktischen Musikalien durch den Unter zeichneten öffentlich versteigert. Aufträge hierzu übernehmen die schon hin länglich bekannten Herren Commissionairc, so wie alle Buch- und Antiquar-Handlungen, bei denen auch überall der reichhaltige 22,000 Nummern enthaltende Katalog zu haben ist. Halle, im Januar 1850. I. F. Lippcrt. Auctionö-Commissarius. sü27.f Falliment von Weiters Buchhandlung, (Gebe. Stienen) in Köln- Von mehreren Seiten wurde darüber geklagt, daß mein Ersuchen, Forderungen bis zum 9. d. M. anzumclden, obwol vom 29. Novbr. v. I. datirt, erst Ende Deccmber in Leipzig cingctroffe» ist. Obgleich schon aus der Privat-Mitthcilung, welche ich jener Aufforderung beigefügt, hervor geht, daß noch mehre Termine zu Anmeldungen abgehaltcn werden; so muß ich cs doch von mir abweiscn, zu einer Beschwerde durch Nachlässig keit Veranlassung gegeben zu haben. Die Auf forderung vom 29. November mußte an diesem Tage allerdings gesetzlich erfolgen; ich kam je doch erst am 10. Dccbr. bei der Entsiegelung in den Besitz der (etwa 40) Handlungsbüchcr, deren genaue Durchsicht bei einem mir fremden Ge schäfte einige Zeit in Anspruch nahm. Die Aufstel lung der Creditoren-Liste und die Versendung der Aufforderungen konnte erst am 29. Der. v. I. be endigt seyn, obwohl ich mit größter Anstrengung gearbeitet habe. Es kann mich demnach nur un angenehm berühren, wenn, wie es wirklich ge schehen, geäußert wurde, ich hätte in der Absicht, Anmeldungen unmöglich zu machen, die Versen dung der Aufforderungen verzögert. Solche Acu- ßcrungen sind nicht geeignet, mich zu einer wahr haft mühevollen Arbeit anzusporncn, die ich haupt sächlich übernommen, um dem Buchhandel einen kleinen Dienst zu erweisen. Köln, den 9. Januar 1850. F. C. Eisen, Syndik des Falliments von Wcltcr's Buch handlung (Gcbr. Stienen) in Köln. s528.j Inserate betreffend! Die Karlsruher Zeitung, deren Expedition (wozu auch die Annahme und Besorgung der Anzeigen gehört) uns von dem Eigcnthümer der Zeitung übertragen wurde, ist bekanntlich das Or gan , durch welches alle amtlichen Anzeigen im Vcrwaltungs- und Gerichtswesen des ganzen Großherzogthums zur allgemeinen Kenntniß ge bracht werden. — Die Bad. Civil - u. Strafpro- ceßordnung schreiben dies ausdrücklich vor, indem darnach alle einschlägigen Verkündigungen in ein Blatt des betreffenden Kreises, und zugleich in die Zeitung der Residenz — Karlsruher Zeitung — eingerückt werden müssen. Es ist somit klar, daß die Inserate der Karlsruher Zeitung von allen Beamte» und Ge- schäslsleuten im badischen Lande gelesen werden müssen. Die jetzige Auflage beträgt 3500 und bleibt die Anzeigegebühr für die gespaltene Pctitzcile oder deren Raum wie bisher I g/. Die Buch- bändlcranzcigen stellen wir an einem in die Buge» fallende» Platze znsammcn. Wir empfehlen Ihnen somit für Anzeigen Ihres Verlags die Karlsruher Zeitung, indem wir Sie prompter Besorgung versichern. Belieben Sie die betreffenden Annoncen entweder direct an uns oder an irgend eine hiesige Sortimentsbuch handlung mit der Bezeichnung ,,für die Karlsru her Zeitung" — einzusenden. Karlsruhe, d. 12. Januar 1850. G. Brann'sche Hofbuchh. L Hofbuchdruckerei. s529.) Der gegenwärtige 8cl>luss des Ilech- nnngszakres 1849 veranlasst uns, clie gefällige ^ulmerlcsamlceit unserer verelirlichen 6e- sckäftssreunde für folgende Lemerlcuugen in Anspruch ?u nehmen: 1) Wie durch unsere Mehrsachen Oirculare und Anreißen wohl hinreichend helcannt, Kaden wir unserer Verbindung init sämmtlieheu Oollogeu in Süd - und Nord-Deutscklaud die ausscdliesslicde Hichtung über I-eipLig gegeben. IVir empflugeu seit einem lalire den grössten Ikeil der 8endungen nur durclt Vermit telung dieses Oommissions-illlatres und »erden in nächster Ostermesse alle un sere Hemitteudeu srachtlrei dakin lie fern, so wie sammllic/re Kec/inungen dort ausgleicken. Die lür uns bestimmten Hsmittsudsn bitten wir ebenfalls nur über I-eiprig an uns gelangen ru lassen, da wir auf anderem IVege allein nach ausdrücklicher Zestimmung fest Verlang tes versandt haben. 2) Nur von den wirklich als Neuigkeit oder a llonditiou gesandten Artikeln können wir Rücksendungen annob- inen, Disponenden aber in keinem Lalle gestatten, ^lle unsere Hcüuläü- cüer (L.hu etc.) versandten vvir auk fe stes Verlangen 3) Wir halten es nicht für überflüssig, dar an LU erinnern, dass „Abschluss und Lablung ohne Debertrag in jeder Oster messe Lu I-eipLig, kür die nach Usance in einem ktecknungsjabre gelieferten Artikel" ausdrückliche und unabän derliche Dedingung einer Oescbälts- verbindung mit uns ist. Ls wird uns angenehm se^n, irr äeuorstcüender /Hesse diese Bedingung genau bcac/rtet -u se- ^err, da wir im entgegengesetrten Lalle mit der betrelkenden Lirma jede Lerüiu- dung aulbeben müssten. Köln, im Zanuar 1850. SI. » > ALon1-l8eIi»i>1ier8 -cho Luchkandlung. s530.j Da cs bci mir Rcqel ist, mit allen den jenigen Handlungen (ohne Ausnahme) die Rech nung aufzuhcben, welche beim Beginn einer neuen die vorletzte noch nicht regulirt haben, oder noch 8aldo oder Uebcrtrag schulden, so möge es diese nicht befremden, wenn ihnen fortan mein Verlag nur gegen baar, oder auch, nach Umständen, gar nicht mehr erpedirt wird- Leipzig. Im. Tr. Wöller»
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