Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.02.1840
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- 1840-02-25
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- 25.02.1840
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407 16 408 der», wenn sin Blinder van der Knrke strickt. Wie in aller Welt kommen 8ie den» daxn, über die ^«8»»i»»i»>k« Wirksamkeit unser« Instituts xu urt keilend Kennen 8io «len» solcke? 8ind 8ie den» im 8tanrle, sie xu ükersckauen ? Wir «vollen nickt tragen, ob 8ie im 8tancle s!n«l, sie xu kegreifen; «lenn Kälten 8ie nur eine .4knu»g von derselben, so würde» 8ie eingesslmn Kaken, dass sie dock etwa« köker stellt, als Ikre 8cln»älningsn reicken. — 8is Kaden gekört, «lass ein Keal-Wörterkuck in 21 Landen (IVIe^sr's S»I» ver8»»t>«i«8-1ikxilt«i») in unserm Verlage erscksinen werde. Löckstens Kaken 8is eins ^4nxeigs von diesem grossen Werke gelesen, nvck Itr»iii» Iknen kein Llatt vom Lucke seid st vor tilgen gekominen sein, und frisckweg denunxire» 8ie es der Welt als ein Ding okne Wertk, als eine Vnsgedurt von .-Vdsckreiderei und lVackdruck. 8o, Herr Kitter! urtkeilen 8is über ein IVIonument des Wis sens und der 6elekrsamkeit ad, xu dessen Vulricktung sick bedeutende und derllkmte sslänner viele vereinigt Kaden; über ein Werk, dessen 1 e X t deardeitung wir vertragge- mäss mit «ield^vlli» 1»»»»8ei»»K Oulden donvriren, und dessen Herstellung einen Oesammtaukwand von mekr als ei- ner kalben lVIillion (dulden von uns fordert. — 8is Kaden ferner gekört, dass wir eine i1»»tl>«»l«ßlie ans den Werken «llei»k8el»er S1i»88»Iier in 150 Bändcken XU ecliren im Legrille, steken, und obsckon erst 10 Lieferun gen von «1lie8ei kliniatur-Likliotkek ersckienen sind, von denen 8ie nvck nickt die erste in Lrsssburg geseken Kaden konnten, als 8ie über das Lnternekmen akspra- cken, verkündigen 8ie es dock der Welt als widerrecktli- cken IVackdruck. da, ldlackdruck ist diese IVIiniatur-Lidlio- tkek, s o ein lVackdruck, wie unsere Ausgabe» der öibel und unsere Editionen der Klassiker Loms und Orieckenlands es sind. — ^1s ob 8ie nickt wüssten, dass dis deutscken Lundesgesetxe über literürisckes Kigenlkum, nack dem Bei spiels der engliscken und franxösiscken Oesetxgeknng, dem r»»i88«l>liv88liel«»i» Verlagsreckte seine Zd»,l«r be stimmt xugemessen Kaden, nack deren Verlauf literariscks Werks National- Ligentkum geworden sind und von d e- dermann gedruckt und verlegt werden dürfen! ikls ob Iknen unbekannt wäre, dass durck jene Oesstxe ein grosser Ikeil der Werke unserer classiscken Literatur, deren Llü- tkexeit ja in ein vergangenes dakrkundert fallt, längst aus der Kategorie des stlonopols in jene des freien Verlags getreten sind und solcke dem Llnternekmungs- geiste ein weites, leKitiiues Keld offnen, das durck unsere IVIiniatur-Vntkvlogie nock lange nickt adgedaut wird. > 8ie Kaden endlick auck gekört, dass wir ILllirstver- Icg;»» sind; und sogleick, 8is ekrlicker und gesckeuter Kitter der W a krk eit! fällen 8ie den ^.usspruck: unser Wirken für dis Kunst dreke sick lelKixliel» im Kreise des Ikl»«I»8kieIi8. War es denn so sckwer xu erkakren, dass unser Daus, welckes seit einer Keike von lakren im Kupfer- und 8taklstick fast alle bedeutenden deut scken Künstler besckäktigt, in dem lstxten dakrxekend für genannte Kunstxweige im Vaterlands mekr getkan Kat, als alle übrigen Verleger xus amm engsno mmen? Ist'« nickt Lilentlick besprvcken worden, dass unser Institut, w elckes das erlaubte und recktmässige, xur Bildung talentvoller Künstler notkwendige Oopiren von älteren clas- siscken Blättern gar nickt in Abrede stellt, seit klink lak ren über 100,080 Sr»»Iüoi» auf das Her Vorbringen von OriNinn1-8ticken verwendete? Ist'« nickt notvrisck und offenkundig genug, dass die anerkannt bedeutendsten OriAinsI-Krsckeinungen der neuesten 2eit im Kupfer - und 8taklstick nnser Verlag sind, und dass unser Insti tut es ist, welckes durck umfassende Oesckäktstkätigkeit den Krxeugnissen deutscker Kunst in dis entferntesten Länder Kingang und Würdigung versckafft Kat? Was le dermann weiss, bedarf einxelner Belegs nickt, und wenn 8is nock rotk werden könnten, würden 8ie es werden, wenn wir Iknen unter den neuesten Krsckeinungen unseres Kunstverlags nur xwsi: Overlkeolt 8 Oe!I. 1 »mitle, für 6500 dulde» Honorar vom Brokessor in Darmstadt gestöcken; 8vl»v^1»i»tll»»ler 8 berükmte Künst- ler-8tatuen, mit einem Aufwands von etwa 10,000 dul den kür uns von 8tißllu»t»k«r i» Krx gegossen, vom Bro- kessor ^1»>8l«r in Kupfer gravirt; und unter vielen der Vollendung naken Lnternskmungen ,.«Itti> 8<I»Wli» üer 8el»»ve»«eri8el»«i» ll.ii>i»«i i„» ILiilki ^ von Kaki dem Vater (dem Kammer-Kupferstecker Ikre« Kaisers), dis S»r»»eli»»8 scken Kresken im dötter- und Deldensaale der dlxptvtkek und die Sei»»» des kie«»»r»r«I» (im Kor- mat des Blattes von IVIorgken, aber nack Originalstudien von V r gestöcken) citirten. Kür letxtgenaimtes Werk erkält der Künstler 12,000 dulden Honorar. Werden 8is nun sckweigen, Herr v <»»> ikber nein; das sollen 8is nickt und damit 8ie sicker sind, dass wir Iknen die Lust am ritterlicken Handwerk nickt xum xweitcn lVIals verleiden, so ertkeilen wir- Iknen und xugleick i«it Iknen allen Denen, dis 8is als fakrenden Kitter gegen uns in die Welt sckickten, Kraft dieses, ein förmlickes und unbesckränktes I'rivil»g;i»ii», uns und unser Wirken fortan und überall ungestraft und ungexück- tigt sckmäken und sckimpken xu dürfen. Die 1üIxr« un serer Antwort aber wird Iknen im Leben nickt wieder. IIiI»II»Ii»^Il!lIi8«il, lanuar 1840 ZV«» DO/,/,O (933.) Kauf-Gesuch. Ein rentables Vcrlagsgeschäft, mittler Größe, wird von einem zahlungsfähigen, schon längere Jahre solide bestehenden Buchhändler zu kaufen gesucht. Gefällige Anträge besorgt unter der Chiffre W. K. die Expedition dieses Blattes. Compagnon-Gesuch. Zur Ucbcrnahme eines Verlagsgeschäfts in einer mittler, Stadt des Königreichs Sachsen, dessen Artikel, worunter meh rere sich eines starken Absatzes erfreuen, im Ladenpreise circa 80,000^. und die monatlichen Auslieferungen im Durchschnitt 500 netto betragen, wird, da cs Familien-Verhältniffe halber billig verkauft werden soll, ein Lheilnehmer gesucht, welcher ein Vermögen von 4000^. besitzt. Hierauf Reflektircndc wollen sich deshalb in frankirtcn Briefen an Herrn A. F. Böhme in Leipzig wenden. (935.) In ein Kunstgeschäft Norddeutschlands wird ein jun ger Mann zum Antritt nächste Ostern gesucht, welcher neben einem vortheilhaftcn Aeußern Gewandtheit im Verkauf des Kunst handels besitzt und überhaupt die Kräfte hat, das noch junge Geschäft zu heben. Anträge hat Herr B. Hermann in Leipzig die Güte, unter der Chiffre b'. V. anzunchmen, auch bei Einsendungen von Zeugnissen nähere < lskunft zu ertheilcn. (936.) Offene Stelle für einen Gehülfen um einen Lehrling. In einem nicht unbedeutenden Geschäfte einer norddeutsben Residenzstadt, welches vorzugsweise den Kunsthandel und seine Nebcnzwcigc, rhcilweise aber auch den Buchhandel be treibt, wird zu nächste Ostern eine Gehülfen- und gleichzeitig eine Lehrlingsstclle vacant, welche durch tüchtige Subjecte wieder besetzt werden sollen. Der Ge hülfe würde insbesondere Buch führung und Correspondenz zu besorgen haben, dürfte mit den neuern Sprachen nicht ganz unbekannt und nicht ohne sehr gute Empfehlungen sein. Vom Lehrlinge werden gleichfalls gute Zeugnisse und eine genügende Vorbildung verlangt. Gefällige Anerbietungen werden unter der Chiffre öü. Isto. 5. durch Ver mittelung des Herrn Leopold Voß in Leipzig erbeten. (937.) Stelle-Gesuch. Ein junger Mann, welcher in meinem Geschäft fünf Jahre als Lehrling und Gehülfe gestanden, und sich als ein gewandter, fleißiger und sehr treuer Arbeiter erwiesen hat, wünscht gleich nach beendigter nächster Jub.-Messe seine Stelle mit einer an-
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