Ludwig n. von Vayern Das Leben eines tragischen Schwärmers Z2Z Aeiten. ^tik ö Lr/tierr». 6e/rs/tst <t.59, in I,einsn Ititt 6.59 Oer „schöne lvönig", wie man Ludwig II. nannte, ist durch den Olanr seiner Lr scheinung und durch die Lragik seines lindes eine Ligur von fast legendärer Lrägung geworden. Wa^r-Ofen erfaüt in diesem 6uch mit neuem 61id^ das Wesen des Wonarchen in seinen kieken, ^u jung rum LIerrscher herufen, ündet Ludwig in seiner Omwelt sich nicht rurecht. Oie Wirklichkeit ist diesem floman- tiker feindlich. 80 muü er um seine Ideale Kämpfen, Lr stellt sich vor die neue lvunst Richard Wagners und erleidet die ^ngrille mit, die gegen seinen groüen freund geführt werden; er lehnt den lvrieg all, den Dauern 1866 gegen ?reu- 6en führt, und sein eigenes Volk verstellt ihn nidlt. Wohl siegen am Lnde seine träume von der neuen Wusik und vom neuen Deutschland: der „Tristan" wird ein Lrfolg, der die Welt aufhorchen Is6t; und mit Ludwig als Oefolgsmann, der den Antagonismus Ra^ern-?reu6en heseitigt Hst, errichtet Rismarek das Deutsche Reich. ^her ihm selher hringt das alles Icein Olück. Das WiRverstelien seines Wollen« macht ihn rum Menschenfeind. In Wa^r-Otens Normung gewinnt Lud wigs (Gestalt das ihr gehührende Lormat: üherreugt erkennen vir des Königs menschliche und geistige Redeutung. Lehendig und neu sie sehend, stelle der ^Vutor um ihn die Wenschen, mit denen sein Hellen am innigsten verknüM war: Wagner, Rismarck, Llisaheth von Österreich, Losima, ^ainr. Oie seelische Er krankung, der Ludwig verhel, tut dem Wert seiner genialischen ?ersönlichkeit keinen 2^hhruch. 8ein Lnde erhöht die Tragik seines schwärmerischen Lehens. E> Leiprig / L. ?. L/^L Lc LO. / VLRL/VO / Wien