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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.02.1835
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1835-02-06
- Erscheinungsdatum
- 06.02.1835
- Sprache
- Deutsch
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121 122 übrigen deutschen Bundesstaaten, den Nachdruck zu verbieten, von Seiten des Börsenvorstandes in Leipzig, möchte aus die sem Grunde jetzt als angemessen erscheinen, und würde auch dieser Schritt abermals ohne Erfolg bleiben, so wäre dann eine angelegentliche Bitte des Börsenvorstandes an den ho hen Bundestag, daß derselbe die würtcmb. Regierung hier zu veranlassen möge, noch das einzige und letzte Mittel, von welchem die von allen andern deutschen Regierungen langst als dringend nothwendig anerkannte Abhülfe zu erwarten sein möchte. Oder soll den würtcmb. Piraten noch eine weitere Reihe von Jahren die gesetzliche Besugniß eingeräumt bleiben, von dem wohl erworbenen Eigenthum aller andern deutschen Bundcsuntcrthancn Beute zu machen? Bedeutender Nachdrucksverkehr in Frank furt a. M. Der Verkauf der Nachdrücke in Frankfurt a. M. und die Lagerung derselben selbst bei den rechtlichsten dortigen Handlungen war in früheren Zeiten zur Nothwcndigkcit ge worden, wovon sich jeder überzeugen konnte, welcher den früheren buchhändlerischen Wirkungskreis von Franks, a. M. persönlich kennen lernte. Seit mehreren Jahren ist der Verkehr mit Nachdrücken so ziemlich aus dem Buchhandel in Frankfurt a. M. ge wichen, hat dagegen seit dieser Zeit eine nach und nach und bis heute so bedeutende Steigerung in den Händen dortiger Antiquare gewonnen, daß cs manchen Verlegern nicht unwichtig sein wird zu erfahren, wie von Frankfurt a. M. aus in diesem Augenblick zum Theil sehr bedeutende Ge schäfte in Nachdrücken, namentlich der besten neueren me dicinischen, theologischen und geschichtlichen Werke, gemacht werden, gar nicht zu gedenken des tüch tigen Schadens, welcher den dortigen Buchhandlungen durch das Eolportiren am Platze selbst erwachst. — Diese sogenannten Antiquare (ehrenvolle Ausnahmen abgerechnet) besitzen nichts weniger als antiquarische Lager; sie beziehen die Nachdrücke ballenweise von Stuttgart, Reutlingen ic., lassen solche nach Empfang brochircn und treiben nun den Debit desselben unter der Rubrik „alte Bücher." — Einer dieser Antiquare ist nicht einmal in Frankfurt a. M. ansässig, sondern wohnt in dem benach barten Bockenheim, kommt Tag für Tag in eine Stadt, in welcher er kein Bürgerrecht besitzt und verletzt ungestraft den Nabrungszweig der ohnehin überflüssig zahlreichen Buch handlungen, welche in ihren Verhältnissen durch Local und Personalkosten, thcure Frachten und Zölle, mannichfache Ab züge an ihrem mühsamen Erwerb erleiden müssen. Ist cs doch dahin gekommen, daß im Dccbr. 1834 solche Antiquare ihr Lager von Kinderschriften öffentlich in den frank furter Blättern zur Auswahl von Weihnachtsgeschenken em pfehlen konnten. — Forscht man nun, ob das mehrfach zur Berathung vor- gclegtc „Regulativ" bei seiner etwaigen Durchführung im Stande sein möchte, diesem Unfug künftig zu steuern und ihn auszurottcn, so möchte Einsender dies bezweifeln. Die besten Gesetze gewinnen nur dann Fuß und Wirkung, wenn sie auch ohne beständige Lamentationen der Benachthclligtcn ernst und bestimmt gc- handhcrsit werden. — Verantwortlicher Rcdactcur: vr. A. v. Binzcr. B e k a n n t m pränumerations - u. Sukscriptions- Anseig en. (236.) L il r Oesvliiolitskreuucle!!! 8 us c 1 i fl 1 i o II8 - eV II 2 61A e eines xvieli t i gen historischen Werkes, unter dem litel: ^ o II kl n II 6 n I t t und 8 6 i II 6 2 ei 1 von u. 8 i m a II 8. I u Urei Ii e i I e ii. Lösten Ilisil, i»it dem wvblgetrollenen und seliün ausgetükrten Portrait 1 u I>. de Witt' s. /.us dein Nollöndiscben übersetzt und mit eigenen Anmerkungen und Lrlöuterungen verseilen, von I e r «I. IV e n in u n n. gr. 8. eartonnirt. Lrlurt 1835. Lrieclrioli Wilhelm Otto. a cl) ungen. pur dieses wichtige bistoriscbe Werk, glaube icll um so melir Ibrsganse eollegialiselie Vbötigksit in rknsprueb nelunen ru dürfen, da iel> es in neuerer /.eit wubl binlöugiicb bewiesen kabe, wie selir ieli mir de» Vbsatx fremden Verlags angelegen sein lasse. Hader bitte icb 8ie denn freundsckaft- liebst um Ibre t Nötigste Verw endung lür das in llede siebende Werk, indem icb das, wie ieli scbon öfters ausgeLprocben, ge wiss auks dankbarste anerkennen werde. Vom 8ubscriptionsprs!se erbalten 8ie 25A, vom Ladenpreise dagegen 33) l! ; binsiebtlicb der Freiexemplare will icb bei die sem Werk« nur in sofern eine Wisiiakme macben, dass icb Ibuen, aber nur bis 2U dessen Lrscbeinen, scbon auk 6 Lxemplare ein, und auf 10 2wei Freiexemplare bewilbge, damit icb micb Ib- rer tl> öligsten Verwendung um so mebr versicbert balten kann. — Die ^k»2eige selbst unterricbtet 8is von de» 8ubscri- ptions-Ledingungen für das Publikum. — /um 8ubscriptions- preise wird kein Lxemplar anders als fest verlangt versandt. — Ulebrbedarf von iknreigen bitte recbt bald 2U verlangen. p. W. Otto. Bücher, Musikalien u. s. rv. unter der Presse. s 237.) Im Verlage des Unterzeichneten erscheint binnen Kurzem eine schöne und corrccte Ausgabe von:
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