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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 29.01.1839
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1839-01-29
- Erscheinungsdatum
- 29.01.1839
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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189 9 190 drückend zu machen, daß man aus seinem Kataloge dagegen wählen möge; eine Offerte, die, offen und redlich gemacht, gewiß Berücksichtigung gefunden haben dürfte. Wie ec gehandelt, ist bekannt, schwerlich möchte durch seine an genommene Stellung ihm jetzt dieses Abkunstsmittel ge stattet werden; denn wer ist durch das Verfahren nicht indignirt??— Was Bürgen heißt, weiß jeder Lehrbursche; um so befremdlicher ist es, daß Herr Hoff man n cs nicht wissen will, was ihm die Pflicht gebietet, was seine Ehre verlangt! — Wenn er wirklich 200,000 Gulden reich ist, wie Herr Vollmer behauptet und dem Herr Hoffmann nicht widersprochen hat, so wird ein solches Vermögen den Fleck nicht nbwaschcn —- — es kann ihn nur noch schwärzer ausbilden! Der arme, da durch vielleicht ruinirte Mann könnte seine Lage vorschützen; das kann er nicht! — Auch hier wieder ein Exempel, an dem alle die sich spiegeln mögen, die wie ein Lord bürgen, und — sich zurückziehen, wenn die Tour an die Lords kommt! Correspondenz-N ach richten. Wie uns aus Stuttgart berichtet wird, so beginnt das neue Würtembcrgische Gesetz zum Schuhe des literari schen Eigenthums sich bereits in seinen befürchteten nachtei ligen Folgen zu äußern. Die unter der Firma: Verlag der Elassiker hier bestehende Buchhandlung ist entschlos sen, Würtemberg zu verlassen und sich in das Baden sche, wahrscheinlich nach Pforzheim, zu wenden; der Besitzer eines zweiten hiesigen Geschäftes soll eine gleiche Verände rung beabsichtigen, und ebenso will man wissen, daß eine der größten Verlagshandlungen Deutschlands ihre Druckerei von hier gleichfalls in das Vadensche, und zwar nach Karlsruhe oder Freiburg verlegen wird. Daß eine Anzahl „Literaturfreunde" die Absicht hegen, in Stuttgart eine neue Verlagsbuchhandlung und Druckerei auf Actien zu gründen, gehört auch unter die Neuigkeiten des Tages, worüber das Nähere seiner Zeit zur allgemeinen Kcnntniß kommen wird. Verantwortlicher Rcdacteur: G Wuttig. S e k a n n t in a ch u n g e n. Verichtliche Sekanntmachungen. j422.s Großherzoglich Badisches Oberamt Heidelberg. Sir. 1878. Gegen den Buchhändler August Esrtvnld von Heidelberg haben wir Gant erkannt und den Ausbruch des Zahlungsunvermdgens auf den 7. October v. I. festgesetzt; es ist daher Tagfahrt zum Richtigstellungs- und Vorzugs-Verfah ren auf Freitag, den 15. Februar d. I. Morgens 8 Uhr anbcraumt worden. Alle, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche an die Gantmasse machen wollen, werden aufgefordert, solche in die ser Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich die etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, die der Anmeldende geltend machen will, auch gleichzeitig die Beweisurkunden vorzulegen oder den Beweis mit andern Beweismitteln anzutreten. In derselben Tagfahrt wird ein Massepslegcr und Gläu bigerausschuß ernannt, auch ein Borg - oder Siachlaßvergleich versucht, und es sollen die Nichtcrschcinenden als der Mehrheit der Erschienenen beitrerend angesehen werden. Heidelberg, den S. Januar 1839. Schmidt. öücher, Musikalien u. s. w. unter -er Presse. j423.j Kortsetrung der Aoitsclirikt kür clio .-Utertlium^vissensclillft, KerausAegebeii von Or. Karl 2nninerinaun. b-aclldem diese 2eitscllri5t durcll den Voll des Herrn K. Heil studier längere Aeit unterbroclien wurde, llabe ieli sten Verlag derselben wieder übernommen, und werde, um das Versäumte nackrullolea, mit dem damiarllefte diese» dallrcs LUgleicll das 3uli- und Augustkekt 1838 LUSgeben, und so gellen sslonat rwe! Helle liefern, bis Icei» ljlatt mekr rückständig ist. vurck ruverlässigsre Expedition wird «ick gewiss man- cber 6elellrts bestimmen lassen, diese 2eilscbrilt wieder ru lesen, ick bitte deskalb, ungesäumt Ibren mutbmasslicken lje- dark ä cond. ru verlangen. Die Versendung gescbiebt nur in IVIonatskeften, und bleibt der bisberige Ureis von 6 <^> oder 10 tl. 48 kr. pr. labrgang, mit j jäkriger Pränumeration, bestellen. IVIit dieser 2eitsckrikt ist ein literariscller Anzeiger ver bunden, der lllnen ru Ankündigungen Illres in die classisclle Ullilolvgis einsclllagenden Verlags gegen 1-s. oder 4^ kr. Insertionsgvbüllren pr. 2eile oder deren Kaum ollen stellt, und dessen 8ie sick tleissig bedienen wollen. Umlagen verbreite ick ebenfalls gegen 1 6sbüllren und Vergütung meiner kortosuslagen von und nack 1-eiprig. 0 armstsdt, den 11. lanuar 1839. 6. /.ss/ce. s424.s Auf Heyde, Polizci-Nntcrsuchinists-Ordiiuirg, l. und 2. Theü, die jetzt in neuer Auflage erscheinen, nimmt Bestellungen an V). 'ocinrichohosen in Magdeburg. Anjcigen neuer und älterer Sucher, Musikalien u. s. w. s425ss Der Unterzeichnete hat so eben sein 54. Büchcr-Ver- zeichniß ausgegeben, welches eine auserlesene Sammlung gu ter theolog- und philolog. re. Bücher enthält, und ist durch alle Buch- u. Antiquarhandlungen gratis zu beziehen, cs liegen davon auch immer auf dem Lager vorräthig bei meinen Eom- missionairen, alS bei Herrn Köhler, Buchhändler in Leipzig, Herrn Schm erb er, Buchh. in Frankfurt a. M., u. Herrn Ferd. Steinkopf, Buchh. u. Antiquar in Stuttgart, bei denen sie immer gratis zu haben sind. Nürnberg, den 17. Januar 1839. Ioh. Mich. Thoiilu, Antiquar u. Taxator.
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