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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.08.1929
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- 1929-08-24
- Erscheinungsdatum
- 24.08.1929
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SSchs.-Thüringifcher Vuchhändler-Derband. Einladung zur 43. ordentlichen Verbands versammlung am Sonntag, dem 8. September 1929, 9*/- Uhr, im Saale der »Erholung« zu Weimar. Tagesordnung: 1. Jahresbericht des Vorsitzenden. 2. Bericht des Werbeleiters. Beschlußfassung über künftige Werbung. 3. Ausbildung des Nachwuchses. 4. Tagesfragen des Buchhandels. Bortrag von General direktor vr. Albert Heß, Leipzig. 5. Bericht des Schatzmeisters über das Rechnungsjahr 1928 und 1929. Voranschlag für 1930. Festsetzung des Jahres beitrages. 6. Neuwahl des Vorstandes. Satzungsgemäß scheiden aus die Herren: Breunung, Eichelberg, vr. Kellermann, Kretschmarin und Schroeder. Wiederwahl ist zulässig. 7. Wahl des Ortes der nächsten Verbandsversammlung. 8. Verschiedenes. Änderungen und Umstellungen der Tagesordnung bleiben Vorbehalten. Sonnabend, den 7. September, 20 Uhr, im Stadthaus-Saal: 1. Goethe-Weimar. Vortrag mit Lichtbildern von Professor vr. Hans Wahl, Direktor des Goethe-Na tionalmuseums. 2. Vorbesprechung zur Hauptversammlung. Anträge für die Verbandsversammlung, deren Zulassung vom Vorstand abhängt, sind rechtzeitig dem Vorsitzenden zu unterbreiten. Eine halbe Stunde vor der Hauptversammlung findet wieder zur Besprechung der Vorstandswahl eine Ver sammlung ohne den Vorstand statt. Anmeldungen sind bis zum 1. September an Herrn Buch händler Albert Breunung (Thelemannsche Buchhandlung) in Weimar zu richten. Wir bitten um zahlreichen Besuch, besonders schon am Sonnabend abend wegen des sehr interessanten Vortrages, zu dem auch Gehilfen Zutritt haben. Magde b urg,Rudol st a dt,Delitzsch,Weimar, Gotha, Torgau, den 20. August 1929. Der Vorstand: Friedrich Reinecke. Otto Mark. Paul Pa bst. Albert Breunung. Victor Schroeder. R 0 ls Kretschmann. vr. Hermann Kellermann. Max Eichelberg. Zur Frage der DibliotheLsetats. Mitgeteilt aus dem Seminar für Buchhandelsbetriebslehre an der Handelshochschule in Leipzig. (Vgl. hierzu Bbl. Nr. 216 vom 15. Sept. 1927, Nr. 30 vom 4 Febr., Nr. 162 vom 14. Juki, Nr. 271 vom 22. Nov. und Nr. 273 vom 24. Nov. 1928.) V. Die volkstümlichen Büchereien. 1. Allgemeines und Grundsätzliches. Als Teil der durch die liberalen und sozialen Ideen des 19. Jahrhunderts stark geförderten Volksbildungsbewegung hat das volkstümliche Büchereiwesen von jeher die Öffentlichkeit in ganz anderer Weise beschäftigt als etwa die wissenschaftliche Bibliothek. Die Frage der Finanzierung hat dabei stets eine große Rolle gespielt. Die volkstümliche Bücherei war in den ersten Abschnitten ihrer Entwicklung nicht wie die wissenschaft liche Bibliothek meist Gegenstand der öffentlichen Verwaltung von Ländern und Gemeinden oder der Fürsorge von Fürsten häusern, sondern sie verdankte ihre Entstehung und Förderung größtenteils der privaten Initiative von Vereinen, Organisa tionen und einzelnen Personen. Die finanziellen Mittel dieser Stellen waren naturgemäß beschränkt und reichten oft nicht aus, die mitunter auch recht plan- und ideenlos begonnene Arbeit in zweckmäßiger Weise fortzuführen. Man wandte sich daher um Unterstützungen an Länder und Gemeinden, die dann auch nach und nach immer umfassender die Verpflichtungen über nahmen, die ihnen auf diesem Gebiete des Bildungswesens neu zuwuchsen. Besonders um die Jahrhundertwende warb man so in Wort und Schrift für die volkstümliche Bücherei und die Sicherung ihrer Existenzgrundlagen. Die führenden Männer der Büchereibewegung jener Tage konnten mit Recht auf das Vor bild der angelsächsischen Länder Hinweisen, in denen dem öffent lichen Büchereiwesen aus öffentlichen und privaten Mitteln, zum Teil auf dem Wege der Gesetzgebung, ganz andere Beträge zur Verfügung gestellt wurden als in Deutschland. Man erließ daher Aufrufe, stellte Berechnungen an, veranstaltete Rundfragen und untersuchte die finanziellen Leistungen der Kommunen. So kommt es, daß für eine Betrachtung der Entwicklung und des Standes der Volksbüchereietats in Jahrbüchern und Jahresberichten, in Haushaltplänen, Einzelschriften und Zeit schriften eine Fülle von Material vorliegt, das, umfassender als das für andere Bibliotheksgattungen, schon besser einen Einblick in die bildungswirtschaftlichen Voraussetzungen gestattet. Dieses Material teilt allerdings mit jenem den Mangel, daß es statistisch weitgehend unmethodisch und systemlos, daher auch unzuver lässig ist. Schon die Abgrenzung des Begriffs der volkstümlichen Bücherei begegnet Schwierigkeiten, die bis heute noch nicht ganz überwunden sind. Zu einer klaren, wenn auch nicht in allen Fällen eindeutigen Unterscheidung von der wissenschaftlichen Bibliothek ist es eigentlich erst in den letzten zwei Jahrzehnten gekommen, in denen sich die volkstümliche Bücherei zu einem autonomen Bibliothekstyp mit besonderen Voraussetzungen und 909
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