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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.10.1930
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1930-10-21
- Erscheinungsdatum
- 21.10.1930
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19301021
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-193010211
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19301021
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1930
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Litcratnrpreisc. — Aus den von der niederdeutschen Schrift- stcllervereinigung »Kogge« vorgcschlagencn Werken hat der Preis richter vr. Hanns Friedrich Blnnck den diesjährigen Carl-Schü- ne mann-Preis der Schwarzwald-Roinan-Trilogie des Frei burger Dichters Hermann Eris Busse zncrkannt. Die Titel der drei Romane heißen: »Das schlafende Feuer«, »Markus und Sixta« und »Der letzte Bauer«. Der für dieses Jahr bestellte Vertrauensmann der Kleist-Stis- tnng, vr. Ernst Heilborn, hat den Preis in Höhe von 1500 Mark ungeteilt Reinhard Goering für sein Schauspiel »Die Süd polexpedition des Kapitän Scott« Anerkannt. Ein Portrait Professor DcißmannS. — Anläßlich der Einfüh rung des Geheimen Konsistorialrats Professor vr. Deißmann als Rector magnificus der Berliner Universität werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß der verstorbene Professor F. A. Börner Professor Deißmann als Porträt radiert hat, und daß von dieser Radierung einige wenige Exemplare in Frau Professor Börners Besitz sind. Der wissenschaftliche Buchhandel, besonders der theo logische, hat sicher Interesse an der Kenntnis von der Existenz dieses Porträts. Frau Professor Elsbeth Börner wohnt in Charlottenburg. Leonhardstr. 24. LerkekrSnackrickten. Die Post kennt kein Gladbach-Rheydt. — Wir werden wiederholt gebeten, darauf hinzuweisen, daß die Ortsbezeichnung »Gladbach- Rheydt« für die Post nicht existiert. Die Post kennt nach wie vor nur ein »M. -Gladbach« oder »R heyd t«. Sendungen, die nach Gladbach-Rheydt adressiert werden, erleiden mindestens einen Tag Verspätung. Es ist also unbedingt nötig, daß die Sendungen nach wie vor die alte Ortsbezeichnuug »M. - G l a d b a ch« oder »Rheydt« tragen. 'kersonalnackrickten. Gestorben: am 16. Oktober nach kurzem schwere» Leiden Herr Paul Kottula, Mitarbeiter der Firma Gerold L Co., Uuiver- sitäts-Buchhandlung in Wie n. Mehr als 40 Jahre war der Verstorbene für obige Firma vor bildlich tätig: er wurde als bcrufsfrcudiger Buchhändler und als ein Mensch mit besten Eigenschaften sehr geschätzt. Für seine langjährige Treue wurde ihm das Ehrenzeichen des Buchhandels in Silber verliehen. Spreclrjaal An die Herren Verleger! Der größte Teil der Anzeigen im Börsenblatt sind immer noch nur Anpreisungen, Wiedergabe von Zeitungskritiken. Diese machen auf den Sortimenter keinen Eindruck mehr. Soll der Sortimenter zu einer F e st - Bestellung veranlaßt werden, so muß er vor allem sachlich über den Inhalt, Tendenz etc. des Buches, auch bei Roma nen, unterrichtet werden. Jede Buchhandlung hat ihre bestimmte Kundschaft. Sätze wie »Interessenten sind alle«, sind leere Schlag worte, an die man nicht mehr glaubt. Denn ein Buch kann wirklich sehr gut sein, aber trvtzdem kommt es für meine Kundschaft nicht in Betracht. Ich habe mich mehrere Male durch allgemein gehaltene Anzeigen veranlaßt gesehen zu bestelle»: das wurde eine bittere Enttäuschung. Ich konnte das Buch nicht einmal auf den Ladentisch legen, geschweige denn ins Fenster stellen. Die Verkaufstätigkeit wird, wie Herr B. Lachmann im Börsenblatt vom 11. Oktober ganz richtig bemerkt, durch Angaben über Inhalt usw. des Buches viel besser unterstützt als durch Lobhudeleien. Von den grotesken Stil blüten, die da mitunter cmporschießen, gar nicht zu reden. Infor mationen durch sachliche Anzeigen ermöglichen cs, ein Buch mit gutem Gewissen zu empfehlen und dabei zu verkaufen: selbst jedes Buch lesen, ist bei dem heutigen »Betrieb« physisch unmöglich. Also bitte weniger »Jahrmarkt« und mehr Sachlichkeit! Wien. I)r. Herbert Patzelt in Bücherstube in der Burg. Besprechungswesen. Der nachstehend abgedruckte Brief einer größeren Zeitung wird uns von einem Verlag zur Verfügung gestellt, der sich mit den darin gemachten Vorschlägen zur Gestaltung des Besprechungswesens in der betreffenden Zeitung nicht einver standen erklären kann. D. Schrtftl. Im beiderseitigen Interesse hat die ... die Frage der Be sprechung eingesandter Bücher wie folgt geregelt: Im Anschluß an ihren Textteil hat die ... zwei Rubriken eingerichtet: »Eingänge von Neuerscheinungen«, »Eigenbcsprechung der Verlage«. Eine rein sachliche Besprechung durch die . . . selbst kann (unter Umständen unter Abdruck besonders interessierender Stellen) nur in Ausnahmefällen erfolgen. Alle zur Besprechung eingesandten Bücher werden zum min desten in der Rubrik »Eingänge von Neuerscheinungen« im Umfange von 2 bis 3 Zeilen mit ihrem Titel, Verlag, Seitenumfang und Preis angeführt. Wünscht der Verlag sich darüber hinaus über das Buch zu äußern, so steht ihm die zweite Rubrik »Eigeubesprechung der Ver lage« zur Verfügung lNeklame-Millimetcrpreis 55 Pfg.). Bei ihrer Benutzung wird der Ladenpreis des Buches voll in Zahlung ge nommen und für den etwa überschicßenden Raum entgegenkommend ein Rabatt von 50A gewährt. Der Ladenpreis des uns eingesandten Buches beträgt Mk. 5.50. Demnach stehen Ihnen in unserem Neklameteil 10 Millimeter zur Verfügung, ohne daß Ihnen daraus eine Barleistung erwächst. Wir bitten, uns den Text Ihrer Besprechungsnotiz umgehend Zuzusenden, den eventuellen Mehrraum berechnen wir zu dem obengenannten Vorzugspreis. Falls wir bis 15. Oktober die Besprechungsuotiz von Ihnen nicht erhalten haben, werden wir dies als Ihr Einverständnis dafür betrachten, daß das Buch nur unter der Rubrik »Eingänge von Neuerscheinungen« angeführt werden soll. Inhaltsverzeichnis. Bekanntmachung der Krankenkasse Dtschr. Buchhandlungs- gehilfeu betr. Hauptversammlung. S. 1009. Artikel: Zeitschriften-Versand ohne besonderen Auftrag. S. 1009. Erfahrungen eines dtschn. Buchhändlers in Buenos Aires. Von G. Krause. S. 1010. Die Danzigcr Goethe-Woche. Von Frdr. A. Meyer. S. 1011. Für die b u ch h ä n d l e r i s ch e F a ch b i b l i o t h e k. S. 1013. Kleine Mitteilungen S. 1014—1016: Die 100 Jahrfeicr bei Bon's Buchh., Königsberg / Der Württembergischc Buchhändler verein und die Arbeitsgemeinschaft der Jnugbuchhändler in Stuttgart / 7. Buchhäudlerwoche 1931 / Ausstellung auslanddeut- scheu Schrifttums in der Deutschen Bücherei / Kult und Form / Typographische Gesellschaft, Leipzig / 75 Jahre Neue Badische Landeszeitung / Normal-Lehrverträge / Rumäniens größte Bibliothek / Beschränkung von Schriftgießerei-Schriftproben / Literaturpreise / Ein Porträt Deißmauns. V e r k e hr s n a ch r i ch t e n S. 1016: Die Post kennt kein Gladbach- Rheydt. P e r s o n a l n a ch r i ch t e u S. 1016: Paul Kottula, Wien f. Sprcchsaal S. 1016: An die Herren Verleger / Besprechuugs- wesen.
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