4466 X- 244, 18. Oktober 1934. Künftig ersc! Demnächst erscheint Zosef Volk Roman der de Die Vötev Etwa 550 Setten. In Während der im vorigen Jahr erschienene Band „Im Wolgaland" schon mitten hii^ und Leid -er Kolonisten und schmerzlich-süßer Sehnsucht nach der alten Heimat Kundi auf dem Wege" in die Vergangenheit zurück und erzählt von der Llnruhe selbst, von Wir sieben in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Unvergessen die Zerstörung der Pfalz, Speyers,- schwer liel die Entschlossenen, wollen den Strom hinabfahren, übers Meer, nach Amerika. Zwei Burschen Heben sich al Leben, den andern die Begierde nach allem Unbekannten der Erde. In Aachen trennen sie sich. Der eine aufbauen und reift dort in schweren Abenteuern und im nüchternen Gleichmaß des Kolonistenlebens zum ergreifend einleitet. Ein halbes Jahrhundert später macht sich ein dritter, ein anderer Stammvater, auf den lands tiefste Schmach, wird Späher des Freiherrn vom Stein, fällt französischen Werbern in die Hände, ur Osten, nach Rußland, im Strom mit 200000 anderen deutschen Brüdern, die Napoleons Wille und d^ Strome wird schließlich der nach Deutschland zurückkehrende Sohn des ersten Heim Lin großes und ergreifendes Kapitel deutscher Geschichte wird in diesem Buch vor uni der Reichsleitung der RSOAP., Ausländsabteilung, über di „Hier ist es zum erstenmal einem Dichter des Volkes gelungen, das Schicksal der Auslanddeutschen, den der diktierten Leben zu erfassen. - Ein Meisterwerk von größter nationalsozialistischer, völkischer, sprachliche, ^ draußen bekannte Sailen anschlägt, das Deutsche VeelasS-Slufia! Börsenblatt 6 b.Dtschn. Buchhandel. 4467 !>e Bücher. onten Wege sehen Unruhe: ogen aus en gebunden M 6.80 1,'n das große Thema führte und von deutschem Leben in fremdem Lande, von Freud , greift der Dichter in dem neuen Band seiner groß angelegten Romanreihe „Volk tot und von der Lust zum Wandern; vom Wandernwollen und vom Wandernmüsten. )ie Aushebungs- und Steuerplagen der Fürsten aus den rechtlosen Untertanen. Am Rhein sammeln sich i Volk,- sie treibt die andere deutsche Not, das Fernweh. Den einen lockt die Kolonie, das gefahrenvolle >indet nach Amerika, der andere, Christian Heinsberg, gerät nach Rußland, hilft die Kolonie Bellmann s Es ist der Urahn jenes Wolgaschulmeisters, dessen Sehnsuchtslied nach Deutschland das erste Buch so 1 und gerät mitten in den brodelnden Kessel napoleonischer Rheinbundpolitik. In Erfurt erlebt er Deutsch is seinem Wandernwollen wird - Sinnbild des deutschen Schicksals - ein Marschierenmüssen, nach dem ler Fürsten Schwäche in das Grauen und in die Vernichtung des russischen Winters trieb. Vom gleichen mitgerissen,, auch er läuft, von der Wolga kommend, dem Schicksal in die Arme. fgeschlagen, und man wird in ihm, wenn möglich in noch höherem Maße, da- tlrteil jorangegangenen Band „Zm Wolgaland" bestätigt finden: Menschen in seinem auch draußen mit der Heimat verbundenen und von ihren Sitten und Gebräuchen »«Utting, das Buchfürj-d-nAusIanddeutschen, «»Immer «r s«I, das Buch, das bei jedem Deutschen jelbild des Auslanddeutschen schlechthin. (Z) < «Stuttgart und Berlin