Künftig erscheinende Bücher. ^ik 267, 15, November 1912, Im zweiten Tausend erscheint Die weiße Dacht" Eine Rahmenerzählung Gehestet M. 3.50, gebunden M. 4.50 in Leder gebunden M. ö.- Vieses seltsam verwegene Such enthält öle Quint essenz öer modernen Poesie. Zuchthaus und Krankenhaus, Fabrik, Soröell, Salon, Rennplätze, Spielsäle öffnen sich, entlassen ihre Stimmungen, Menteuer und verbrechen. Sie absolute Herr schaft öer Seftie triumphiert. Glühendes Fieber schlägt aus diesen Novellen und übersällt üen Leser, Mer Sann gibt es schnell beruhigenüe Zwischenspiele von traumhafter Stimmung, aus dem Tiefsten kommende, ins Fernste schwingende Vialoge, Johannisnachtzauber und Tagespoesie. Im ganzen ein wundervoll reiches Such einer zauberisch ausgestalteten Rultur. fei,»arisches «ch°, So gewichtlos das Wort bereits klingen mag, hier ist es nicht zu vermeiden: dies ist ein zwingend „modernes" Such. „Modern" ist dieser Däne vor allem in der Seseelung des Maschinellen. Sei diesem Poeten führen die Maschinen ein ganz eigenes, höchst persönliches Lebens er hat die Seele der Maschine entdeckt, dieses Such hat einen unter den deutschen erzählenden Schriften leider selten gewordenen Vorzug: das Leben von heute klingt darin, dichterisch gesteigert, wider, diese grausame und gütige überklare rätselhafte Zeit. (Neue Freie Presse) Ein neu, Otto Soebi Die Geh R Geheftet M. 3.50, in Umfang Otto Rung stellt in diesem neuen Roman die Menschen äußerlich einander nahe brinl ver gegenseitige Verkehr hat eine breite eingebüßt: statt der Seelen berühren Das wesentliche Gemütsieben 1 kammern, zu denen keinem, Menschen, -er Ms repräsentative Tppen ihrer Stadt erst! große Industrielle und Unternehmer, dem verloren geht, und Ingeborg, das klare, i im Geselligen zu erstarren droht. Jedes i Sehnsucht des unfreien Herzens nach Wegen I im Zusammenbruch vermag Houg die Hände i zurück, arm in iho Cs ist ein ehrliches öuc Rütten L Loenin^ Frankfurt a.!N. wenn bis 1. - 40 UN- 7j Einba! 267, 15. November 1912. Künftig erscheinende Bücher. LSrsenblM i/. tz. Dtschri. Suchharch^ 1 4 4 4 ö Werk von Erscheint kammer a n snen gebunden M. 4.50 l5 Seiten polierenden Einfluß öer großen Stadt dar, die nerlich aber einander entfernt und entfremdet, berftäche gewonnen, aber er hat seine Tiefe berufliche oder gesellschaftliche Interessen. ^t stch in verschlossenen Geheim- nicht dem in Liebe vertrauten ^ang gewahrt ist. uns die beiden Hauptpersonen: houg, öer ! der pausenlosen Mbeit öer Sinn des Lebens hte junge Mädchen, bei dem das persönliche aer Geheimkammer, schauen sie mit der halben die sie zusammenführen könnten. Mer auch noch städchens nicht zu suchen, und so bleibt sie allein nvollbrachten Opfern. >ie es unserer Zeit not tut. 3m zweiten Tausend erscheint Das Vermächtnis des Frank Thauma Eine Rahmenerzählung Gehestet M. 2.5S, gebunden M. 3.50 Wir müssen uns erst ein wenig in Rungs Werke Hineinlesen, bevor er uns festhält, aber dann packt er uns ganz, erschüttert uns, zeigt uns Höhen und Nbgründe, führt uns in ein Neuland öer Seelenkenntnis. Otto Rung ist ein Rünstler, der heute schon Ungewöhnliches kann und eines Tages Seöeutendes zu leisten verspricht. Gerade die schwerblütigsten, verborgensten Probleme sind es, an denen er seine Rräfte mißt. In einem Rreis junger Studenten ragt, von der Natur selbst als genialisch bezeichnet, einer hervor: Frank Thauma. Er stirbt jung und hinterläßt eine Summe Geldes, mit der Sestimmung, daß sie nach zwanzig Jahren demjenigen seiner Freunde zukommen soll, der ihrem Verwalter gegenüber den Nachweis führt, daß ihm öer Setrag sein individuelles Lebensziel Zu erreichen ermöglicht. In den schriftlichen Sewerbungen um das Ver mächtnis sehen wir den Film blutiger Menschen schicksale in scharf geprägten Silöern an uns vorbeirollen und fühlen uns dabei von meister licher Gestaltungskraft bewegt und erschüttert. (Hamburger Frcmdenblatt) Mber bestellt mit auch gemischt üt 25"/« Rütten s. Loening^ Frankfurt a.M.