RÄaktiouMer TÄ Oer Verein der Buchhändler zu Leipzig An alle ordentlichen Äkitglieder Einladung zu einer außerordentlichen Hauptversammlung am Freitag, dem 26. Mai 1933, nachmittags H Lthr im kleinen Saal des Buchhändlerhauses Portal I. Tagesordnung: Antrag des Vorstandes auf Einsetzung eines Aktionsausschusses. Nach § 17 der Satzung sind alle ordentlichen Mitglieder des Vereins verpflichtet, den Hauptversammlungen beizuwohnen, wenn sie nicht durch Krankheit oder Ausübung öffentlicher Ämter verhindert sind, oder soweit nicht in 8 6 ein anderes zugelassen wird. Entschuldigungsgründe sind schriftlich dem Vorstande vor der Hauptversammlung anzuzeigen. Geschäfte braucht der Vor stand üicht als Entschuldigungsgrund gelten zu lassen. Wer ohne triftige Entschuldigung fehlt, hat den vom Vorstand festgesetzten Betrag von RM 3.— zu zahlen. Die Entscheidung darüber, ob eine Entschuldigung als ausreichend anzusehen ist, trifft der Vorstand nach billigem Ermessen endgültig ohne Angabe von Gründen. Leipzig, am 18. Mai 1933. Oer Vorstand des Vereins der Buchhändler zu Leipzig. A. Hiersemann, Wilhelm Ehrenberg, Vorsteher Stellv. Schriftführer ^nLergerr-Terl Soeben neu erschienen! Faust I und -ie Vübne dev LNaedurgev Festspiele von vr. Fritz Budde, Marburg/Lahn 28 Selten, Groß-Quartformat, 12 Kohlezeichnungen und Fotos Preis kartoniert RM 2.Z0 Die kleine Schrift hat einen sehr reichen und bedeut samen Inhalt. Über eine Charakteristik der drei Grund formen der Löhne weist der Verfasser noch, baß es seit der Shakespeareschen Zeit eine dramatische Lühne nicht mehr gegeben hat und damit Faust in einer diesem Werk fremdartigen Lühnenwelt vor das Auge des Zuschauers getreten ist. Der Verfasser beschreibt die auf dem Schloßberg in Mar burg erbaute neue Lühne und zieht hochinteressante Ver gleiche zwischen dem Resultat des Eindrucks und der kon ventionellen Form. Schließlich wird die Lühnenentwicklung der letzten Fahre kritisch durchleuchtet und in Verbindung und Gegensatz zu der hier neu vertretenen Äühnenform gebracht. Eine kurze und außergewöhnlich prägnante Form zeichnet die Schrift aus, die ohne Frage der ergiebigste und wichtigste Leitrag ist, der seit langem zur deutschen Theaterfrage geschrieben wurde. II! Interessenten sind: Intendanten, Regisseure, Schau- III I spieler, Theatervereine und deren Mitglieder, olle ll I mit dem deutschen Theater in Verbindung stehen- I M den Behörden, theaterwissewchaftliche Institute I (L) I an den Universitäten, alle Bibliotheken, Germa- I U nisten und gebildete Laien. iH Otto Msner Verlagsges. mbH., Berlin G42 Börsenblatt s. b. Deutschen Buchhanbel. IVO. Jahrgang. ?lm ZI. Mai I-ZZ fährt sich zum 17. Male der Tag der See schlacht vor dem Skagerrak, wo die stolze „Orunct durch die deutsche Flotte eine empfindliche Schlappe erlitt. Die Regierung des Neuen Deutschland wird den Skagerrak- Tag — zum ersten Male wieder seit 1918 — zu einem Ehrentag des Deutschen Volkes und speziell der deutschen Marine machen. Schon die ganze letzte Mai-Woche wird im Zeichen der „Skagerrak-Scklachl" stehen. Deshalb darf in keiner Buchhandlung das neue Buch vom „Admiral Lipper" fehlen, das nicht nur wich tiges neues Material über die deutsche See- krieqfüyrunq und besonders über die Skagerrak- Schlacht bringt, sondern auch der Heranwachsen den Jugend viel zu sagen hat. „Lipper war eine Persönlichkeit, die selbst dem Gegner höchste Achtung abnötigte; eine Persönlichkeit, aber auch, die um ihrer ungekünstelten Frische und Tatkraft willen der deutschen Jugend nur zum Vorbild dienen kann" schreibt Admiral vr. ti. c. Raeder, der Chef der Marineleitung, der während des Krieges Lippers Stabschef war, in seinem Geleitwort zu dem Buch. Es wird rechtzeitig, am 26. Mai, auSaeliefert. Broschiert Z.6U RM, Leinenband 4.80 RM. Umfang 264 Seiten. 16 Abbildungen. Hipper". Von ffluxso vIValcle^er-kflsrtr I^euerscsteinuns äe8 k. Kittier Verlas - Heipris 363