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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.02.1923
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1923-02-08
- Erscheinungsdatum
- 08.02.1923
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- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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Übersicht über die Steigerung brr Löhne im Nuchdruckgewcrbe'!. vbrlmdla« I. d. Dtlchv. vuchdonk-l. Redaktioneller Teil. (dir 33, Februar ^923. s !!!!!!>>!> !. -zffZ l > > l l l l > i !. !. Z 2 2 Z Z ^ A A Ä Ä Ä »L. ^ D 6? i i i > > i > l i ! > "ZA >!!>!!!!>! ! 2 K Ä A 8 ^ K A Z o' i i ! > i ! > > i > ! AZZ ! l I l ! > ! ! ! ! ! Z Klasse U Gehilfen von 21—24 Jahren ck-I ^ L --sF ..ffZ sGZ so? ! ! I I > I ! I > l > 2 >!!!!>!!>> >>!!!>!!!! ! Z loO-ZZKZ!ZZZ Z « Z « - >!>!!!!!>! — o >!!>>>>!,! > 2 N !>!>!!>!!! i ' >!>!>!!!!! s Z § 2 « ,-p A A I I A ^ ^ »O ^ ^ ^ ^ ^ ^ Faktoren drei Gehaltsgruppen maßgebend. Ab I. Januar I92i betrug das Monatsgehalt je nach der Gruppe und dein Lokal« Zuschlag 985 bis 17S0 ckl. über die Entwicklung der Faktoren gehälter seit Januar 1921 gibt dis Tabelle aus S. 163 Auskunft, wobei Sonderzulagen in Orten des besetzten Gebietes usw. nicht mit berücksichtigt worden sind. Die Januargehältcr für 1923 haben wieder wie auch die Ge- hilsenlöhne eine bedeutende Ausbesserung erfahren; sie bewegen sich je nach der Gehaltsgruppe und der Höhe des Lokalzuschlages zwischen 822SÜ und 116350 ckt (ohne Sonder- und Ausgleichs- Zulagen). Die Beschlüsse der Bertragsgenreinschaft sind vom Reichs- arbeitsministcrium für verbindlich erklärt worden (einschließlich der Gehaltsbestimrnungcn). In den letzten Monaten machte sich in den Kreisen der Faktoren eine tiesgchende Unzusriedcnheit wegen der Gehaltshöhe geltend, die zu scharfen Angriffen im Faktorenorgan (»Die Graphische Welt») gegen die Prinzipalität führte. Schließlich wurden den Faktoren in den meisten Kreisen sogenannte Ausgleichszulagcn über das Gehalt hinaus bewilligt. Diese Ausgleichszulagen betrugen z. B. im Dezember im Kreise ll (Rheinland-Westfalen) 2700 bis 6000 .K und im Kreise VI (Thü ringen) 5400 bis 12000 ,lt. An und für sich richtet sich die Höhe der Teuerungszulagen für die Faktoren nach denen der Gehilfen, jedoch mit einemFunktionszuschlag von 30A, in Gruppet, von25A, in Gruppe 6 und von I5A, in Gruppe L. Zur Gruppe X gehören Faktoren, welche die technische oder die kaufmännische und tech nische Leitung eines Geschäfts ausüben und denen im Durch schnitt mindestens 10 Gehilfen unterstellt sind, sowie Faktoren in Großbetrieben, denen Faktoren der 8-GrupPe unterstellt sind. Gruppe 6 besteht aus Faktoren, welche eine Abteilung leiten, oder aus Allcinfaktoren in Betrieben mit weniger als 10 Gehilfen, während zur Gruppe L vorwiegend werktätige Faktoren, Vor steher von Unterabteilungen u. dgl. gehören. Der Deutsche Fak- toren-BuNd hat bisher noch stets den Anschluß an irgendeine ge werkschaftliche Spitzenorganisation abgelehnt. In der letzten Zeit wird aber lebhaft für den Anschluß an die frcigewerkschaftliche «Asa« geworben, der auch der Deutsche Werkmeister-Verband und der vor einigen Jahren in diesem aufgegangene Buchbinder-Werk- meister-Verband angeschlosscn sind. Eine kleine Ncbcnorgani- sation des Faktoren-Bundes ist die seit einigen Jahren bestehende »Freie Faktoren-Vsreinigung«, deren Mitglieder gleichzeitig auch dem seit 51 Jahren bestehenden Verband der Deutschen Buch drucker (Gehilfenorganisation) angehörcn. Aber auch der Faktoren- Bund hat noch viele sogenannte Berbandssaktoren in seinen Reihen. In den vorstehenden Darlegungen sind die hauptsächlichsten Umstände angesührt und näher besprochen worden, die in ihrer gesamten Auswirkung die Preise für Drucksachen bzw. Bücher, soweit der Buchdrucker als solcher in Frage kommt, in hohem Grade beeinflussen mußten. Selbstverständlich ist es der Buch drucker aber nicht allein, sondern nächst ihm sein Schwager Buch binder. Was die Entwicklung der Löhne im Buchbinder gewerbe im verflossenen Jahre anbelangt, so kann man Wohl sagen, daß sie den Löhnen im Buchdruckgewcrbe so ziemlich gleich gekommen ist, wenn sie nicht hier und da sogar überschritten wurde. Eine gemeinschaftliche Festsetzung der Löhne für beide Gewerbe findet einstweilen noch nicht statt, und einmal tagt die Lohnkom mission der Buchdrucker früher als die der Buchbinder, und ein andermal ist es umgekehrt. So ist cs denn nicht zu vermeiden, daß einer sich mehr oder weniger nach dem andern richtet, bzw. daß einer von beiden der »Eisbrecher« sein muß, »nach dem man sich richten mußte«. Dieser Gedankengang kommt auch in Nr. 1 (1923s der »Mitteilungen des Verbandes Deutscher Buchbindereibesitzer« (Seite 2) zum Ausdruck, wo es in dem Berichte über das am 2. Januar d. I. in Berlin getätigte Buchbindcrlohn-Abkommen u. a. heißt: »Mit dem Ergebnis der Tarisverhandlungen im Buch druck war die liebe altvertraute Vergleichsbasis da, diesmal aber, wie gesagt, als unangenehme Überraschung. Denn dies kann un umwunden ausgesprochen werden: angesichts der durchaus offenen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, angesichts sogar des Nachlassens der Großhandelspreise und angesichts der IK2
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