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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 27.01.1915
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1915-01-27
- Erscheinungsdatum
- 27.01.1915
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- Deutsch
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Nr. 21. AMMmHeMellVuMaM »jährlich frei Geschäftsste^Ie od^Z^Nark äi^)ostü^erweijung ^ ^bM. 6t^/en^ejuche werden miNVPf. pro ^ 736^ Mark" j?hrl>ch?Äach ^dem^«us^an?^olgt ^efer^r^ ^ «aum^S-^^/^S.^zÄ 26 für-Nichts Züber L^pzig oder dur^ Kreuzband. an> Nichtmil^lieder in j Mitglieder 40 Hf.. 32 M., SSM^. 100 Dl. — Deilagen werden ^ ^lAMüMMöNnm'Müs'öerSeAM^MW'ffM^rMÄWlä Leipzig, Mittwoch den 27. Januar 1915. 82. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Bekanntmachung. In den Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig sind in der Zeit vom 1. bi; 31. Dezember 1914 folgende Mitglieder ausgenommen worden: 9775*) Ahlen, Emil van, in Fa. Emil van Ahlen, Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung in Gladbeck i/W. 9773) Brieger, Edwin Waldemar Felix, in Fa. Baereckesche Buchhandlung Edwin Brieger in Eisenach. 9774) Horn, Gustav, in Fa. Karl Andre, Buchhandlung (Inhaber Gustav Horn) in Celle. 9777) Hurter, Wilhelm, in Fa. C. F. Schmidt'; Universitäts-Buchhandlung Eduard van Hauten L Wilhelm Hurter in Stratzburg i/E. 9778) Liehner, Franz, in Fa. Carl Liehner, Hofbuchhandlung in Sigmaringen. 9780) Patkiewicz, MiecislauL, in Fa. Sallmayer'sche Buchhandlung M. Palktewicz in Wien. 9779) Reisland, Otto Ludwig, in Fa. O. R. Reisland in Leipzig. 9776) Ttmler, Christian Heinrich Lorenz, in Fa. Frommann'sche Buchhandlung C. Heinrich L. Timler in Jena. 9772) Weinberg, Otto Hugo, in Fa. Otto Hugo Weinberg, Buchhandlung und Antiquariat in Wien. Gesamtzahl der Mitglieder: 3587. Leipzig, den 25. Januar 1915. Geschäftsstelle des Börsenvereina der Deutsche« Buchhändler zu Leipzig. - vr. Orth, Syndikus. *) Die dem Name» Vorgesetzte Ziffer bezeichnet die Nummer in der Mitgliederrolle. Kunst und Kunsthandel. i. Zum Beginn des Jahres. — Die zweite Ausstellung alter Meister aus Leipziger Privatbesitz. — Neuerwerbungen des Leipziger Museums. - Eine Stiftung zu Kunstzwcckcn. Etwas über Sagenhallen. — Zum Tode Anton von Werners und Gotthard Kuchls. — Tic Kunst im Dienste der Verwundeten. Wenn in früheren Jahren die Silvesterglocken läuteten und einen neuen Abschnitt im Leben des einzelnen wie der mensch lichen Gesellschaft verkündeten, dann glaubten wir Wohl für uns selbst und die uns Nahestehenden eine Bitte an das Schicksal frei zu Habens unsere Wünsche aber waren so mannigfach wie unsere Vorstellung von jenem schwer definierbaren Etwas, das wir Menschen das Glück nennen und das nur allzuoft dem Spiegel bild der rata öiorgana gleicht. Diesmal, nach fünf sorgenvollen Kriegsmonaten, nach unermeßlich schweren Opfern, durch die wohl viel erreicht, aber noch keine Entscheidung errungen ist, dies mal geht allen unseren Wünschen der eine voran, daß uns das neue Jahr einen dauernden, des deutschen Namens würdigen Frieden bescheren möge. Ein zeitgenössisches Dichterwort*) hat für diese Stimmung den Ausdruck gefunden: O Zeit so hart! o Zeit so groß! Wir alle tragen das gleiche Los, Ein einziger Gedanke mit uns geht, Ein Glaube — ein Hassen — ein Gebet: Herrgott, laß Deutschland nicht verderben, Kür das unsre Söhne bluten und sterben! *) Die Verse sind enthalten in dem Gedicht: »Wir Mütter« von der bekannten Mitarbeiterin der »Fliegenden Blätter« T. Resa (Teresa Gröhe). So ist heute stärker noch als zu Beginn des Krieges all unser Denken auf das eine Ziel gerichtet, von dessen Erreichung das Glück des einzelnen wie das Geschick des Vaterlandes abhängt. Doch wir dürfen vertrauen, und darum wollen wir mit ungebeugtem Mut draußen und daheim unsere Pflicht tun. Durchhalten! ist die Losung. Wenn wir auch in diesem Jahre versuchen, über Kunst und Kunsthandel monatlich Rechenschaft zu geben, so könnte es nach dem Gesagten fraglich erscheinen, ob unter den jetzigen Zeitver hältnissen dafür ein Bedürfnis vorliegt. Denn im Reiche der Kunst herrscht eine Art Interregnum, so daß von bedeutenden Neuerscheinungen und Veränderungen nicht viel zu sagen sein wird, der Kunsthandel aber mutz notgedrungen in diesen Aus sätzen zu kurz kommen, weil bei den schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen und dem daraus resultierenden Mangel an Unter nehmungsgeist einerseits und an Kauflust andrerseits nutzbrin gende Ratschläge sich schwer geben lassen. Nun, es würde frei lich nicht viel bedeuten, wenn der Kunsthandel nur in diesen Auf sätzen zu kurz käme, wofern er nur in praxi seine Rechnung fände, was wir ihm nach der Geschästsstille der letzten Monate sehr wün schen. Ganz und gar unzutreffend aber ist der Einwand für die Kunst, denn gerade jetzt, in einer für uns alle ernsten, für viele von uns überaus schweren Zeit kann die Beschäftigung mit bedeu tenden und interessanten künstlerischen Fragen eine Ablenkung und ein Gewinn im besten Sinne sein. Läge uns daran, eine besonders wirkungsvolle Einleitung zu diesen Betrachtungen zu finden, so könnten wir keine bessere und näherliegende wählen, als ein kurzes Wort über die zweite Aus stellung alter Meister aus Leipziger Prtvatbesitz, die bis zum 17. Januar im Städtischen Museum der bildenden Künste in Leip« I0l
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