274 Börsenblatt f. d. Dkschn. Buchhandel. Fertige Bücher. ,ls 12, 16. Januar 1915. H. O- Saeöeker Verlag in Ejsen-Ruhr Soeben erschien: GeMttderStlidtEffe« von Konrad Ribbcck Herallsgegeben vvn der Stadt Esseil auf Grund einer Stiftung des Herrn Albert von Waldthausen Erster Teil Mit einer mehrfarbigen Wappentafel, einer Ansicht der Stadt Essen vom Jahre 1581 und einem Plane der Stadt auü dem Jahre I82Z 5O5Seiten. Preis geb. in Ganzleinen mitGoldtitel M.5.- orü., M.Z.7S no. in Rechnung oder bar Inhaltsübersicht: I. Kapitel. Die Zeit vor der Begründung des Stiftes. — 2. Kapitel. Alt- fricd und die Gründung des Stiftes Essen. 5. Kapitel. Das Stift Essen unter den letzten Karolingern. Seine Blütezeit unter den sächsischen und fränkischen Kaisern. — 4. Kapitel. Stift und Stadt Essen im IZ. Jahrhundert. — 5. Kapitel. Köln und die Jsenburger im Kampfe um das Essener Stift. — 6. Kapitel. Essen unter der Herrschaft der Erzbischöfe von Köln. — 7. Kapitel. Die äußeren Schicksale des Stiftes und der Stadt Essen vom Sturze der kölnischen Herrschaft bis zur Wahl der Abtissin Elisabeth von Nassau. — 8. Kapitel. Die innere Ent wicklung des Stiftes Essen von 1288—1570. — 9. Kapitel. Die Entwickelung der Stadt Essen von 1288 — 1570. — 10. Kapitel. Die Stadt Essen und die Abtissin Elisabeth von Nassau 1570—1412. — II. Kapitel. Der klevische Bruderzwist und der zweite Essener Nbtissinnenstrcit. — 12. Kapitel. Die äußeren Schicksale des Stiftes und der Stadt bis zum Beginn deS dritten Nbtiffinnen- streiteS. — >5. Kapitel. Innere Verhältnisse des Stiftes und der Stadt Essen im 15. Jahrhundert. ck^uf Grund eines trotz mancher Lücken überraschend reichen Materials wird von dem gewiegtesten Kenner der Geschichte der Stadt Essen zum ersten Male auf wissenschaftlicher Grundlage eine Darstellung der Geschichte des alte» Reichsstiftes und der Stadt Essen im Mittelalter geboten. Neben der bewegten äußeren Geschichte, die durchweg im Rahmen der niederrheinisch-west fälischen Landesgeschichte erscheint, ist eine besondere Aufmerksamkeit der Entwickelung der Ver fassung und Verwaltung von Stift und Stadt, der kirchlichen, sozialen und wirtschaftlichen Zustände, namentlich auch der Münz- und Prcisverhältniffe gewidmet. Die genauere Durch forschung der Überlieferung einer kleinen Stadt und ihrer Umgebung gibt die Möglichkeit, von dem westfälischen Bürgertum des Mittelalters, seinen Standverhältniffen, seiner Betätigung in Verwaltung, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, wie auch von seiner gesamtenAnschauungS- weiseein örtlich gefärbtes, aber doch der allgemeineren Bedeutung nichtentbehrendes Bild zu liefern. Absatzgebiet: Behörden, Handelskammern, Bibliotheken, Geschichtsforscher re. Weißer Verlangzettel <kffen°Nuhr, Januar 1915. H. HaL-eker, Verlag.