" <Z) Amtliche Veröffentlichunq der Nationalaalerie, Berlin ! Deutsche Zeichenkunst : im neunzehnten Jahrhundert ! Ein Führer zur Sammlung der Handzeichnungen in der Nationalgalerie von : Ludwig Justi Direktor der Nationalgalerie ^ Kleinqum't-AuBsiübe mit Ivo Abbildungen. Mit einer eigens entworfenen Umschlag- " lithographievon Max Liebermann und einer Titelvignette von Max Slevogt » GeheftetMk. 13.-, in Pappband Mk. 15.- Vorzugsausgabe in hundert numerierten Exemplaren auf echt Bütten in Bibliothek-Kartonnage « Mk. SO.-, für handgefertigte Einbände in Maroquin oder Pergament Sonderangebot von Fall zu Fall ^ Oktavausaabe (nicht illustriert) mit Umschlaglithographie von Erich Büttner ^ Geheftet Mk. 2.—, in Pappband Mk. 3.50 berliner Nationalgalerie: das sind nicht nur Säulenballen und hohe Säle voll von Marmorbildern und Ge mälden — cs gibt noch eine andere, intime Nationalgalerie', nur wenigen bekannt und doch nicht minder ein Heiliatum der Schönheit: daS ist die Sammlung der Handzeichnungen! Nirgends in der Welt kann man besser und eindringlicher als hier erkennen, waS die deutschen Meister der letzten hundert Jahre an unvergäng- W liehen Werten der Zeichenkunst geschaffen haben. « Ganz von allein ist dieser glänzend geschriebene Führer zu einer Geschichte der deutschen Zeichenkunst des 79. Jahrhunderts V, geworden, geschildert in ibrsn höchsten Leistungen. Denn es bietet die Sammlung der Nationalgalerie einen 8 lückenlosen Überblick dieser kleinen Kunst, die der hohen Kunst der Zeit an Schönheit, Reife und Vollendung durch- s aus nicht Nachsicht, von den Klassizisten und Nazarenern der Goethezeit bis zu den Impressionisten und Erpressio- ^ nisten der unmittelbarsten Gegenwart. Alle hervorragenden Meister sind vertreten: Schadow und Schinkel, " Krüger und Menzel, Rethel und Schwind, Ludwig Richter und Spitzweg, Maröes, Feuerbach und Böcklin, Leibl und Liebermann, Tboma und Slevogt, Pechstein und Heckel. Aber diese bisher nur von Kennern verehrten Schätze sollen auch dann aus den Sammelmappen erstanden bleiben, wenn es nicht möglich ist, sie auszustellen. Die eingehende VorbereitungSarbeit zu dem für die Benutzung y in der Galerie bestimmten Führer ist vielmehr einer illustrierten Ausgabe zugute gekommen, die für den dauern- , den Gebrauch auch fern von den Originalen gedacht ist. » In dem köstlichen Album wird alles, was die Nationalgalerie und somit auch die deutsche Zeichenkunst an ! s wichtigen Blättern besitzt, in vollendetster Form dargeboten zu einem so niedrigen Preise, wie er unter den Heu- » tigcn teuren Verhältnissen möglich ist, ohne die Güte der Wiedergaben und die sorgfältige Ausstattung aufzugebcn. Unmittelbar nach den Originalen hergestellt, sind die Abbildungen groß genug, um alle Feinheiten zur Geltung zu bringen. Statt der bei so niedrigem Ladenpreise sonst unvermeidlichen Tonätzung konnten die Blätter in einem neuen Druckverfahren wiedergegeben werden, das die Verwendung eines charaktervollen, rauhen Zeichenpapiers statt des üblichen Glanzpapiers gestattet. l