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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.11.1933
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1933-11-28
- Erscheinungsdatum
- 28.11.1933
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- Deutsch
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X« 276, 28. November 1933. Redaktioneller Teil — Sprechsaal Börsenblatt f. b. DtschnBuchharröer. Ausbau zu Hilfe genommen zu werden. Der eingesetzte Sonderaus schuß besteht aus praktischen Volksbibliothekaren und einem Vertreter des Kultusministeriums. Er hat neben der Prüfung der Kataloge die Aufgabe, eine Grundlifte derjenigen Bücher herzustellen, die In jeder Volksbücherei zu führen sind. Internationale Bibliothekartagung. — Der Internationale Ver band der Vibliothckaroercine, der im Jahre 1929 den Weltkongreß der Bibliothekare organisierte und während der letzten Jahre in Stockholm, Cheltenham und Bern getagt hat, ist in Avignon zusam- mengetreten. An den Verhandlungen, die der Zusammenarbeit der Bibliotheken in allen Ländern dienen, nehmen non deutscher Seite teil der Direktor der Tübinger Universitätsbibliothek, Prof. De. Leich, und der Vorsitzende des Verbandes der Volksbibliothekare, Bllcherei- dircktor vr. Wilhelm Schuster-Hamburg. Verbotene Druckschriften. — Die Verbreitung der ausländischen Druckschriften: »Aeltfront gegen imperialistischen Krieg und Fa schismus« (Paris); »1,'action seouoinjqus st politiqus» (Hayange, Frankreich); »Graslitzer Grenzbote« (Graslitz, Tschechoslowakei); »Politische Unzulänglichkeiten« (Denkschrift von Wilhelm Gohr in Danzig); »Mrs ckovisd Lüioniols« (London) ist im Inland bis aus weiteres verboten. Das Buch »Im Westen nichts Neues« von Erich Maria Remar que, Ullstein-Verlag, ist gemäß K 7 der Verordnung vom 4. Februar 1933 für den Bereich des Landes Preußen beschlagnahmt und einge zogen. II v 8IS/S3. Berlin, 17. 11. 33. Geh. StaatspolA. Die Druckschrift »Deutsche Aktion. An den Herrn Reichspräsi denten von Hinbenburgl An die deutsche Reichsregierung! An die deutsche Presse! An das deutsche Volk!«, Herausgeber F. A. Ludwig Sendker, Hannover, ist gemäß 8 7 der Verordnung vom 4. Februar 1933 für den Bereich des Landes Preußen beschlagnahmt und 'einge- zogcn. II 0 L24/L19. Berlin, 3. 11. 33. Geh. StaatspolA. (Deutsches Kriminalpolizeiblatt Nr. 1719 vom LI. November 1933.) (Verspätet eingegangen.) Die Druckschriften »Hitler Hervormer of Misbadiger?« von l>r. M. Bottema C. Az., N. V. Uitgeversmij »Adr. Vlacqu«, Amster dam (II o 954/33. Berlin, 18. 11. 33. Geh. StaatspolA.); — »Die Stunde der Entscheidung ist dal« (II v 961/33. Berlin, LI. 11. 33. Geh. StaatspolA.) wurden gemäß § 7 der Verordnung vom 4. Fe bruar 1933 für den Bereich des Landes Preußen beschlagnahmt und eingezogen. (Deutsches Kriminalpolizeiblatt Nr. 1712 vom 24. November 1933.) Die Verbreitung der ausländischen Druckschriften »Luzickofrbsky Vestnik« (Prag); »Der Bund« (Wien); »Die Spritzer (Rybnik, Polen) ist im Jnlande bis aus weiteres verboten. Der slovcnische Familienkalenber »Druzinska Pratika«, Ljubljana ist gemäß 8 7 der Verordnung vom 4. Februar 1933 für den Bereich des Landes Preußen beschlagnahmt und eingezogen. II 0 857/33. Berlin, 21. 11. 83. Geh. StaatspolA. Das Vcrbreitungsverbot der ausländischen Druckschriften »Der Landbote und Tagblatt der Stadt Winterthur«: »Aargauer Volks blatt«; »Solothurner Anzeiger«; »Basler VolkSblattr; »Zürcher Volkszeitung« ist mit Wirkung vom 1. Dezember 1983 ausgehoben. (Deutsches Kriminalpolizeiblatt Nr. 1713 vom 25. November 1933.) ?ersonalnackrickterr. Georg Arnold so Jahre! Georg Arnold wurde am 28. November 1873 in Leipzig geboren. Seine Ausbildung genoß er 1888—1891 bei der damaligen Firma Bruno Radelli (E. O. Jahn), Grosso-Sortiment und Kommissions geschäft in Leipzig. In den Jahren 1891—1894 erlangte er die ersten Einblicke in den Reisebuchhandel. Rach Beendigung der Rilitärzeit kehrte er in seine Heimat Leipzig zurück, war hier kurze Zeit im Sortiment tätig und von 1897—1997 in zwei bedeutenden Berliner Verlage». Ende 1997 wurde er zu Ullstein als Vertriebsleiter des Buchverlags berufen, wo er bis zur Gründung seiner Selbständigkeit <39. März 1919) verblieb. Ende Oktober 1924 schied er aus der von ihm zu großer Blüte gebrachten Firma Georg Arnold G. m. b. H. aus und gründete die »Märkische Buchhandlung Georg Arnold», Prierosbrück, die sich ausschließlich im Reise- und Vcrsandbuchhandel betätigt. Kantate 1929 wurde er in den Vorstand des Vereins der Reise- und Versandbuchhandlungen gewählt, dem er seit dieser Zeit ohne Unterbrechung angehört, seit 27. April 1929 als Erster Vor sitzender. — Arnold ist einer der markantesten Köpfe des Buchhandels, ein kenntnisreicher und, wenn es sein muß, energisch kämpfender, all seits geschätzter Kollege. Im Rahmen des Börsenvereins gehört er dem Fachausschuß an. Sprecksacrl (Ohne Verantwortung der Schrtftlcttnng: jedoch unterliegen alle Einsendungen den Bestimmungen über die Verwaltung des Börsenblatts.) Eine Anregung. Ist es denn nicht möglich, daß die Verleger aus ihre Rechnungen die Nummer des Postscheckkontos gleichmäßig auf eine Stelle drucken lassen, wo der zahlende Sortimenter sie ein für allemal sucht. Es ist einfach scheußlich, dies Herumsuchen aus den Rechnungen nach dem mal hier, mal dort stehenden Postscheckkonto. Vereinfachung und Arbeitserleichterung ist heute nötiger denn je. Es ist früher mehr fach angeregt, auch die Rechnungen in einheitlichem Format Herstellen zu lassen. Alle Sortimenterkollegen werden dieser Anregung sicher zustimmen. Darm ft ad t. Otto Cartu s. Beim Prüfen dee Dakturen stelle ich täglich fest, baß viele Verleger die Nettobeträge aus den Fakturen nach oben auf volle 19 Pfennig abrunden. Wenn der Ver leger mit einem bestimmten Prozentsatz an bi et et, hat er die Pflicht, auch so auszuliefern und nicht für jedes Buch 1—9 Psg. mehr zu erheben. Es geht sogar soweit, daß ein Verleger infolge Abrundung bei einer einzigen Sendung fast 2 RM zuviel berechnet hat. Ein weiterer Mißstand ist der, daß Reiseaufträge häusig mit kürzerem Zahlungsziel geliefert werden, als vom Vertreter ange- boten. G. B. Sch. Verwechslung. Es kommt oft vor, daß Bestellungen an unsere deutsche Adresse falsch adressiert werden: Kr. Reinhardt Verlag, Lörrach, Postfach. Die Bestellungen kommen dann in das Postfach der Lörracher Sorti ments-Buchhandlung Robert Reinhard und erleiden, obgleich diese sie freundlicherweise sofort weiterleitet, eine Verspätung von 1—3 Tagen. Wir machen daraus aufmerksam, daß sich unser deutsches Postfach nicht in Lörrach, sondern in Weil am Rhein befindet und bitten dringend, dies bei der Aufgabe der Bestellungen zu be achten. Basel 12. Verlag Friedrich Reinhardt. Abonncnteuwerber Hagen. Die Firma Waldow'sche Buchhandlung, Frankfurt sucht den Abonnentenwerber Hagen (s. Nr. 255). Offenbar hat auch nun diese Firma Schaden gelitten. Zweimal wurde bereits Im letzten Jahre der Name Hagen an dieser Stelle genannt. Immer wieder fällt dennoch jemand aus die Betrügereien herein. Vielleicht wird sich die Polizei etwas mehr sllr diesen Mann interessieren, wenn sie erfährt, daß er seine Betrügereien überall fortsetzt. Das Material würde zweckmäßig der Kollege in Frankfurt sammeln. Herford. Erich Otto. Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen: Geschäftsstelle des B.-V. betr. Mitgliedei aufnahmen. S. 911 / Rat der Stadt Leipzig betr. Urheberrechts eintragsrolle. S. 911 / Landesveretn ungarischer Verleoer und Buchhändler betr. Einfuhr wissenschaftlicher Bücher und Zeit schriften. S. 911. Artikel: Berner Übereinkunft. S. 911. »Zehn Tage Deutsche Buchmesse 1933 in Berlin«. Von E. Langen- bucher. S. 913. Ausgaben einer deutschen Dichterakademic. Von R. G. Binding. S. 914. »Die Kamera«. Von E. Langenbucher. S. 914. FtirdiebuchhändlerischeFachbibliothek. S. 915. Kleine Mitteilungen S. 916—18: Bücherbestellungen bei ausländischen Verlegern / Konjunktur-Statistik / Ausgleichsver fahren / Schaufenster-Wettbewerb in Berlin / »Buch und Druck«, eine Buchmesse in Frankfurt a. M. 1 »Leipzig, die Stadt des Buches« / Fachgruppe Buchhandel, Berlin / besgl. Groß-Essen / desgl. Leipzig / Wochenendtresfen des Bürtt. Buchhandels / Vom Bahnhossbuchhandel / Der Literaturpreis der Stadt Mün chen / Prüfung von Katalogen der Volksbüchereien / Inter nationale Btbliothekartagung / Verbotene Druckschristen. Personalnachrichten S. 918: Georg Arnold 89 Jahre! Sprechsaal: S. 918: Eine Anregung / Beim Prüfen der Fak turen / Verwechslung / Abonnentemoerber Hagen. B-rantw-rtltch: Dl. H - l l m u t h La » a - nbuch - r. -Verlag: De r«« r s - n v - r c > n der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deuts«-» BuchhSndlerhan». Druck: B. S-drt« Nachs. Samtl. tu Leipzig. - Anschrift der Schristleitung u. Brpidtttan: Leipzig, Berich,»weg 2» tBnchhäntl-rbau»!, Paftschliibsach 271/7S. 818
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