Donnerstag, den 2l. Oktober IS2V. Nmschlaq zu 2Z7. >^,,1111,,„INI,,1,11,,,,,,,,,,,,INI,„»»„„INI, ,„Ii»„^ > Ein wertvolles Buch für jeden Theater- und Kunstfreund. ! » » <1 1 1 1 Zn Kürze wird erscheinen: Joseph II. als Theaterdirektor Llngedruckte Briefe und Aktenstücke Aus den Kinderjahren des Burgtheaters Gesammelt und erläutert von Dr. Nudolf Payer von Thurn Direktor der ehemaligen kaiserl. Familienfideikommitz'Bibliothe! in Wien. Mit interessanten Bildern nach alten Stichen. Preis in künstlerischem Einband geb. M 25.— (K 75 —) ord. Ich liefere einzelne Exemplare bar mit 30°/», von 2 Exemplaren an mit 3Zl4?i>, 5 Exemplare einmal bar zur Probe mit 40°/°. rIleit jeher ist Joseph II. als der Gründer des „Hos- und National-Theaters nächst der Burg" gefeiert worden. Aber so ziemlich alles, was man bisher darüber wußte, bewegte sich in gewissen allgemeinen Ausdrücken und rührte aus zweiter Land. Lier nun kommt in einer Reihe von Briefen, die niemals für die Oeffentlichkeit bestimmt waren, der Kaiser seldst zum Wort. Sie sind weitaus zum größten Teile an den mit der Leitung der Loftheater betrauten Oberstlämmerer Grafen Rosenberg gerichtet, der gleichzeitig ein intimer persönlicher Freund deS Kaisers war. Es ist frappierend, welch ein bis in daS Kleinste gehendes Interesse Kaiser Joseph für sein Schauspielhaus und seine Oper, vor allem für das von ihm geschaffene Nationaltheater, während aller Wechselfälle seiner Regierung, in Krieg und Frieden, mit'en in allen Regierungssorgen und allen Verwicklungen der äußeren Politik, zwischen Befehlschretben an kommandierende Generale und Verfassung von orclres cke dalaiile an den Tag legte. Mit der ihm eigenen Impulsivität und Selbstherrlichkeit greift der Kaiser in alle Zweige der ökonomischen und artistischen Theaterleitung unmittelbar ein, er schließt und löst Engagements, bestimmt die Gehalte, das Repertoire, ja sogar die Rollenverteilung und schlichtet die Zwistig keiten der Schauspieler untereinander. Dabei ergibt sich gewissermaßen von selbst eins Parallele zu Friedrich dem Großen, die nicht immer zum Vorteile des Königs ausfällt. Diese wertvolle Publikation, die eine wahre theatergeschichtliche Fundgrube darstellt, sagt wirklich nicht zu viel: Joseph II. als Theaterdireklor- Der Interessentenkreis ist unbeschränkt. Theaterdirektoren, Schauspieler, Musiker, Gelehrte, Bibliophile und das große Publikum, das an der Geschichte und Entwicklung des deutschen Theaters Interesse hak, sind bestimmt Käufer. In den Monaten vor Weihnachten und beim Weihnachtsgeschäft selbst ist mit dem Buche ein guter Absatz zu erzielen. Ich bitte zu verlangen, ein Zettel liegt bei. Leopold Heidrich Verlag Wien I, Spiegelgasse 21. Leipzig, Salomonstraße 16. « WI S