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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.04.1883
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1883-04-23
- Erscheinungsdatum
- 23.04.1883
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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SlLL«odQLrtS»-r^o. 28. Llürr. Verl Lg von r. 4. Zettel in Demvsvar ksruer: S8904. I,öv, ckossk, No. 2. l.iöä in Oäur. 75 L. 5. — äo. No. 3. Llslockio in Oäur. 75 L. 6. Loiuooko, Os-rl, Ox. 172. ?l>Llüosn. /ekn loioktoro OlLvierstüeüs. 3 75 L 7. kioburä, Lmil, Lrionsrung Ln 8totroukels. 8Iustts kür äs.» kiuuokorts. 75 L>. 8. kolläo, bläuurd, Ox. 164. 8eolis vbs,rs.Iit6ri,ti8vlle LIu- viorstüoüs. No. 1. Lbsudlisä. 50 L. 9. — üo. No. 2. Vorwürtz. 50 L. 10. — äo. No. 3. Im Lirüoubuiu. 50 L,. 11, — äo. No. 4. LtLnäotlöu. 50 Ä. 12 — äo. No. 5. Rsigeii. 50 IS. — äo. No. 6. F'rLKIingsmorgsll. 75 0>. Nichtamtli Thesen, vorgelegt der Delegirten - Versammlung des Verbandes der Pro vinzial- und Localvereine am 20. April 1883. 1. Der Ladenpreis ist die Grundlage der zeitigen Geschäftseinrich tung des deutschen Buchhandels. So lange an demselben fest gehalten wird, sind öffentliche oder private Unterbietungen des selben unstatthaft. 2. Der sogenannte ortsübliche Kundenrabatt ist eine Unsitte, deren Beseitigung anzustreben ist: s.) durch Vereinigung von Seiten der Sortimenter; l>) durch Regulirung eines den Zeitverhältnissen entsprechenden Laden- und Nettopreises von Seiten der Verleger. 3. Die Grundlage des Geschäftsverkehres ist die Jahresrechnung, übertriebener Baar-Rabatt eine Unsitte. 4. Die Inanspruchnahme des Sortimenter-Rabattes bedingt die Anerkennung und Aufrechthaltung des Ladenpreises, widrigen falls der Genuß des ersteren verlustig geht. 5. Zur Feststellung der Angehörigkeit zum Buchhandel ist eine Matrikel einzuführen. Die außerhalb derselben Stehenden sind Wiederverkäufer und genießen nur einen beschränkten Rabatt. 6. Die Annahme dieser Grundsätze schließt die Verpflichtung in sich, für die Geltendmachung und Verwirklichung derselben einzutreten. Berlin, den 16. April 1883. Carl Müller-Grote. Miscellen. Die Literarconvention zwischen Deutschland und Frankreich ist am 19. ds. zu Berlin vollzogen worden. Nochmals „Circular-Schmerzen". — Der unter dieser Ueberschrist in Nr. 84 d Bl. gemachte Vorschlag scheint mir Be achtung zu verdienen. Ich — ein Verleger — freue mich, zufällig Gelegenheit zu haben, fast alle Circulare zu lesen und finde die Arbeit gar nicht groß; einen Theil übersieht man mit einem Blicke, einen andern wichtigeren liest man genauer und eine Anzahl durch forscht man nach allen Seiten hin: es interessirt daran Inhalt, Ausstattung und Stil! Viele Sortimenter dagegen haben zur Durchsicht der Circulare keine Zeit oder keine Lust, und diese Fir men leisten den Verlegern dann auch nicht das, was dieselben ver langen können und müssen. — Der Sortimentsbuchhandel wünscht das Büchervertriebs-Monopol zu hasten und muß daher auch für 28. Llürü. Vsrlsz von 1'. 1. IVetlsI in 1omv8v»r kornsr. 58914. Uolläs, Läuurä, Ox. 165. No. 1 8srso»ä8 kür VioliUS, 6sUo u kiuuo. 1 25 L. 4. Lxril. Verlag von 1'. .1. Louger in Oölu. 15. 1.008, V. L., Ox. 14. LrinnornnK an LItsuu. Llvnlndln.lt kür kinnokorts nnä Violine, nnä Villlslms, L., ,,1Vsnn iod in (Isins Lugen ssd". Inoä kür 1 8ing-tirnnio 1 16. Lilonbsrg, U., Op. 35. Irüdlingünndsn 8s1onstüo1l kür kinnokorto n. Ldt, lkrnnr, Ox. 576. No. 3. Viel 1'S.nssoä Vöglsin üiogsn. I-isä kür 1 8ingstinrwsn. 1 ^ 17. li-oinooks, Ourl, lkuneruls kür kiunokorte und Lls^sr, Oouis, Ox. 25. krintsmps ä'umour Aururlc» kür kisnv- korts. I ^ cher Theil. den Vertrieb etwas thun. Dazu gehört zuerst, daß er die Circulare liest und zu Vertreibendes bestellt Die Firmen, welche sich auf Ueberschreibung der bei ihnen eingelaufenen Bestellungen an die Verleger beschränken, haben zu irgend welchen Ansprüchen gar kein Recht, und es ist an der Zeit es auszusprechen, daß für diese Firmen, für diese Geschäftsart 25<H Rabatt zu viel ist. Eine solche Thätigkeit, zu der man überdies zumeist gar nicht Buch händler zu sein braucht, ist mit 10—15 U genügend bezahlt; der Rabatt von 25 U» und mehr an die thätigen Sortimenter soll die selben mit für die vielen erfolglosen Bemühungen entschädigen, die sie im Interesse des Absatzes machen müssen. Vielleicht ist die Zeit nicht mehr fern, in der man die 25 A> nur an den wirklich bücher vertreibenden Sortimenter gewährt und nicht auch denen, welche ab und zu ein bei ihnen bestelltes Buch verschreiben oder nur das bequeme Schulbüchergeschäft poussiren. Geben wir Verleger auch die Schulbücher nur den wirklich büchervertreibenden Sortimentern mit 25 N u. s. w., so werden wir ihnen das Geschäft damit wieder zuführen und dadurch wesentlich zu ihrem Wohlergehen beitragen. — Also auch ich bin der Meinung, daß es gut wäre, wenn die Herren, welche Circulare nicht lesen, resp. nichts für den Vertrieb unserer Verlagswerke thun, dies uns durch Rücksendung der Circulare kund geben wollten. Leipzig. U. L. Warnung für Verleger. — Eine neue Industrie betreiben gegenwärtig Bücherfreunde, welche sich neue und alte Bücher zum Buchhändler - Nettopreise für sich und Andere verschaffen wollen. Sie lasten sich nämlich Buchhändler-Bestellkarten mit ihrem Namen, ganz genau den Buchhändler-Bestellzetteln nachgebildet, damit Verleger irregeführt werden, Herstellen, versenden solche aü Ver leger mit dem betreffenden Titel ausgefüllt, indem sie den Passus: „direct, baar gegen Nachnahme zu erheben", unterstreichen, und der Verleger, in der Meinung, einem Buchhändler zu expediren, liefert nun, weil baar, mit dem höchsten Buchhändler-Rabatt. Dieser Fall kam erst neulich wieder in Ulm vor und liegt der betreffende Ver langzettel zur Einsicht bei Hrn. F. A. Brockhaus in Leipzig. asc- Beiträge zur Geschichte des Buchhandels und der Buch- druckerkunst — Biographisches — Aussätze aus dem Gebiete der Preßgesetzgebung, des Urheberrechts und der Lehrevom Ber- lagsvertrag — Mitthcilungen zur Bücherkunde —Schilderungen aus dem Verkehr zwischen Schriftstellern und Verlegern— sowie statistische Berichte aus dem Felde der Literatur und des Buch handels finden willkommene Aufnahme und angemessene Honorirung. — Die gewöhnlichen Einsendungen aus dem Buchhandel werden nicht honorirl.
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