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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 17.04.1871
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1871-04-17
- Erscheinungsdatum
- 17.04.1871
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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(10716.j Ein crslilrcner Buchhändler, in allen Branchen des Buchhandels, sei es im Sortiment, im Verlag oder im Antiquariat, wohl bewandert, sucht eine, seinen Kenntnissen entsprechende Stel lung. Nähere Auskunft crtheilt Herr A. Rottner im Hause F. A. Brockhaus in Leipzig. (10717.) Ein junger Buchhändlergehilfe, den ich als achtbar und fleißig empfehlen kann, sucht zum l. Mai o. I. eine 2. Gehilfenstelle in einem größeren Geschäfte. Nähere Auskunft ertheilt gern Slitttgart. Karl Aue. Besetzte Stellen. (10718.) Ten vielen Bewerbern zur Nachricht, daß die offene Gehilfenstcllc in unscrm Geschäft besetzt ist. Leipzig, den 13. April 1871. I. C. HinrichS'sche Bnchhdlg. Vermischte Anzeigen. (10719.) Lerlin, «len II. äpril 1871. k. ?. Herr Lranr Lbbardt bat «lurelr Kireu- lar, datirt: »aris unä Krüssel, 31. blärr 1871 (auch al'gedruckt im körsenblatt kür «len deulsciien Luclilmnilel vom 5. äpril >l. .1.) Ihnen Mtkeilungen gemocht über «lie Kründe, welclie ilin l,ewogen hohen, «Io« seil «lem 1. »eeenilier 1867 unter seiner Liima erschie nene dournal „La 8aison" vom 3. »ecem- her 1870 oh in Müsse! unter «lem »itel „Les blödes «ie Io 8aison" foitrusetren unä jetrt für dasseliie dournal, resp. einen Ilieil «lessvlbiui, den ollen litel „Io 8aison" wie- «ler »ukrunelimen. llie bei «lieser Kelegenbeit erfolgten äuslassungon «les Herrn Lliliardt über mich uml mein VerirSltniss ru ilim rwingen mici« ru «ler formellen Lrklürung, «loss «lieselben nicht etwa unk einer falschen änsclmuung «ler 8ocl>Iog«, son«lern ouf einer «bsicLchicäen Lntsici/an- cher Läaisacäen beruhen. Im 8peeiellon l«obe ich ru llerrn Lb- barstt's ängsben Lvlgendes ru bemeilcen: 1. »er litel La 8sison ist von mir per sönlich erfuiulen rvoriien. " 2. »er Verlog «lieses, am 1. »ecember 1867 auf meine Veranlassung in »ans ge gründeten un«l von llerrn Lbbardt, mei nem früheren Kebilfcn, besorgten dournals ist mein alleiniges Lig«ntl«um, bestätigt durch «len »rief «les llerrn Lbkardt vom 25. November desselben lalires, nach wel- « kem ferner llerrn Lbkardt die ägentur für Lrankreieb, sowie für den kiinrel-Ver trieb nacl« dem ülirigen «luslande übergeben wurde, geslütrt auf mein vorbergegsngenes 8cbreiben vom 22. November 1867. 3. Kiebt minder gehört die litel-Vig- nelte mir allein: es sind von derselben nur rum llobufe des stets von mir für llecknung des llerrn Lbbardt besorgten Druckes «iss dournals klick«;« sngeferligt worden, deren 8elbstko>ten mit einem ge lingen «Aufschlags selbstredend llerrn Lb- iiorilt in Anrechnung gebracht wurden, ohne damit aber das liecht an der Vignette ihm ru verkaufen. - Lin anderes klicke des Kopfes Hobe ich llerrn Lbkardt bei äusbrueb des Krieges geliehen, um ikm ru ermöglichen, das dournal ohne 8törung in »aris weiter fortrusetre», wohin ich ihm auch, solange es möglich war, klicke« der äbbildunge» der neuen Kümmern der blodenwelt, sowie der Keilagen sandle, »ei dieser tlelsgenbeit, unler'm 2. August 1870, bestätigte llerr Lbbardt aus freien 8>ücken mir noch ausdrücklich, dass aus diesem, ausnalimsweise von ibm besorgten »rucke der 8sison kein »rSeedenrfall für die Lukunft geschallen werden solle. 4. Wenn llerr kbhardt jetrt den ii,m klar bewussten, rein äusserlicben »mstanil, dass das dournal unter seiner Lirma er schienen sei. rum (alleinigen) beweise sei nes angeblichen Verlagsrechtes anführt, so braucht den Herren Kollegen gegenüber nur bemerkt ru werden, dass diese Lorm des halb nickt ru umgeben war, weil das lllstt in »aris und nickt in Koriin erschien, ohne dass dieser »instand irgendwie auf mein Verlags - Ligenthum hätte Linlluss üben können, »as gleiche Verbältniss bst jetrt wiederum statt, wo das dournal — nach wie vor mein alleiniges Ligentbum — in Krüssel unter der Lirma der Herren «V. K. Lebögue L ko. erscheint. 5. »ie von llerrn Lbbardt besorgte und jetrt als ein Reichen seiner «Autonomie von ihm erwähnte Lieferung von franrö- sisclien llolrreiebnungen für «lie Aodenwelt geliöitv ru seinen contractliolien Lunetio- nen, nur ompling er daru stets specielle «Vulträge von 8eilen der kedaction in Vvrlin. 6. Lu «ler Druckerei in Leiprig stand llerr Lbbardt — ganr entgegen seiner I'eiiauptung — in keinem anderen Verhält nis», als der Lieferung der »ebersetrung und der kssorgung der korreclur. Vom dournal sell>8t liatte er jede einzelne Kum mer mir sbrukauien: seine kemvrkung, dass er „8slr, »ruck, kapier, wie alle üb rigen 8pesen beraklte", ist jedenfalls ver früht. llerr Lbkard t §c/m/chei mr> nock über- rroöi/ianscnch L/«o/er, «Ine 8ummo, deren llölie bei dem bekannte» guten Lnrt- ange der 8sison allerdings blanebem un- egreiilicb sein wird. Lur Aufklärung «larüber wüssten persönliche »ragen berührt werden, denen ich durchaus fern bleiben möchte. — »er bei Weitem grösste Ibeil der genannten 8umme (ca. reimlausend Ibsler) ist ein aller 8sldo, und habe Ick llerrn Lb- bsrdt, mit dem conlraellicb drei-, resp. seebsmonatlieber kreilit abgemaekt war, schliesslich gestattet, diesen betrag in Inn eren Katen, bis Lnde des dabres 1873, gegen ergütung von 5 resp. 6H, Linsen abrulra- gen. Ick besitre rwar über diese Katen- rablungen äecepte seitens des llerrn Lb- liardt, dock will ick freimütbig bekennen, «lass es niir lieber wäre, Herrn Lbliardt's kemerkung, «lass er „«Vlies beralllt" habe, bestätigen ru können. 7. Kack Ausbruch des Krieges lies« mich llerr Lbbardt über einen blonat lang obne jede Kacbricbt, während es ibm ein Leichtes gewesen wäre, das blatt ohne Unterbrechung von Leiprig und Krüssel aus fortrusetren; er verheimlichte mir so gar während dieser Leit seinen veränderten Xulentbaltsoit (Krüssel statt kürkeburg), und uw das dournal selbst aufrecht ru er kalten, blieb mir schliesslich nichts än dere« übrig, als rur Kündigung ru schrei ten. Dieselbe erfolgte am 18. Oetober durch llerrn kecbtsanwalt blevn Hierselbst, mit dem bemerken, «lass ich — notbgedrun- gen — das blatt selbst weiter forlfükren würde. Line Verwahrung hiergegen ist seitens des llerrn Lbbardt nie ei folgt. — Kacblior erst stellte sieb heraus, «lass llerr Lbkardt schon am 15. Oetober den mir gehörigen lilei „Ls 8»ison" unter dem Kamen seines naclilierigen Druckers, des llerrn ä,I. kl er lens in Krüssel, beim Ministerium «les Innern daselbst für sich batte deponiren lassen, ferner, dass er am 3. Oetober bereits widerrechtlich und ohne mein Wissen ein klicke der litel- Vignette aus l eiprig sieb ru verschallen gewusst hatte. 8o eimögliebte er es «len» auch, mit einer eigenen, selbständigen Lort- setrung «ler 8aison früher kerausrukom- men, als mir es möglich war. «las unter brochene Lrsckeinsn des Lisltes in Wirk lichkeit wieder aufrunebmo». lind jetrt auf einmal will llerr Lbbardt davon reden, dass ick seine «Vusweisung als Deutscher aus »aris mir ru Kutro cemacbt habe, „um selbst ein blatt unter dem llilel »La 8ai- son«: bersusrugeben". 8. 8obald ick von «ler besitreigreikunx meines litels durch llerrn Lbkardt er fahren, liess ick ibm durch llerrn ädvocat Ld. de Lin ge in Krüssel das Widerrecht liche dieser Handlungsweise Vorhalten, und erklärte darauf auch llerr LI, Hardt am 1. »ecember v. d. in der ämtsstube des llerrn de Linge und im Leisein seines Druckers, des llerrn liierte ns, bei lle- gründung seines neuen dournals von einer Lenutrung «les litels „La 8aison" sbssken ru w ollen. Wie dieses formelle Versprechen seitens dos llerrn Lbkard t gehalten wurde, beweist sein, nur rwei läge später ruerst erschienenes wöchentliches dournal «Hockes cks la §«rson", welches im mein dournal so genau naebslimt, dass nur eine ülystilication des »ublicums damit bead- siclitigt sein kann. — /skr«, wo nach »err» Lbbardl's eigener änreige in der Kum mer seines dournsls vom 1. äpril d. L immer mehr äbonnenten das alte Klatt in seiner früher bestandenen Linriektung ver langen, gebt er «lsru ül,er. von seinem bündigen Versprechen sich ganr losrusage» und ausser der Ksekslimung der alten, von mir eingerichteten Lrsckeinungsweise (alln vierrelin Inge) auch sammt der Iilel- Vignelte meinen allen lilel „La Saison" vo/kskänckr'-l anrueignen. Damit rugleick gibt sich llerr Lbbardt, indem er Ihnen sagt, «lass er erst kürrlick mein kircular vom I. Kovember 1870 rn 6esiel«t bekommen, den änseliein, als ob das Weiterersebeinen «ler 8aison mit den älodenweit-Illustrationen ilim etwas Keues sei, während er dock schon in der Kum mer 4 der „Ilsockes che /a Saison" vom 24. »ecember v. d. anreigte, dass man dieses dournal nickt verwechseln möge mit dem dournal „La Saison", das er bei dieser Kelegenbeit als eine „IlläDIlkIiOK ch'nne /c»iiie«VLLL)l«VK»L/aörion6e « Ler- iin (die Worte „ällemande" wie „Iraduc- tion" sind wie liier «lurcl« grosse 8ckrikt kervorgebolien) bereieknet. — detrt »Iso, wo es llerrn Lbl,ardl praktisch erscheint, «len llitei „ La 8sison" nebst der litel- Vignette obne jede «Venderung für sieb ru ge brauchen, tritt er plütrlick mit den Ihnen bekannten änsebuldigungen gegen mich hervor und sucht durch die hochtönende »brass, dass er — ein ausgewiesener Deut scher — das Opfer meines Ligennutres ge-
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