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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 10.11.1931
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1931-11-10
- Erscheinungsdatum
- 10.11.1931
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- Deutsch
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X: 261, 10. November 1031. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. b. Dtschn Buchhandel. Stirbt das plattdeutsche Buch? »Schafft eine plattdeutsche Buch gemeinschaft«. In: Nene Preuß. Kreuz-Zeitung, Berlin, vom 24. Ott. 1931. Um das billige Buch. In: Der Deutsche Weg, Köln, vom 20. Okt. 1931. Gegen die Entschließung des Sächsisch-Thüringischen Buch- Händler-Verbandes auf der Dessauer Tagung lietr. das 2.85 Mk.- Buch. Antiquariatskataloge. kasr L Oo., ^086pü. Kranükurt a. IVl. 1, Hoedstr. 6: Katalog 778: vö lavvruivr, Ulbert, ^ut^verpvn, Kongue rus ä'Hsrentdals. 12: Latalogue äo livres Kr. 85: Varia. 469 Kru. 18 8. tHIIloker L iran8eüdurg, Wien I, Lognerga886 2: Katalog 242: Kino auä raro olä.books ancl autograpds. 199 Krn. 64 8. m. ^.bb. u. 8 l'ak. gr. 8° 1371 Krm^45^8.^""^ ^ Ausgaben. Katalog 410: Veut8ed1auä, Kancles- und Ortsgesekiedte. Ü8tor- reiod und Kaekkolgsstaaten. 5274 Krn. 200 8. llartinann, I'aul, Oolmar, 11 Oraud'rue: Latalogue 6, Oet. 1931, äs 1ivr68 aueieiw et inoäern68 et de gravurea 8ur l'^lsaee et 168 pay8 1imitropli68. Kr. 1780—2125. 20 8. I1ir8eli, Kmil, ziiiucüen 2 KW, Karoliuenplat? 2: Katalog 57: Iut6r6883nte billige Lüeber. 668 Krn. 64 8. Internstiouaul ^ntiquariaat (IVlenno Kertrberger), ^M8teräain 6, grapby, boolrbincling, inauuZeripts, papermaking. 503 Kru. 45 8. vevi, k., 8tuttgart, Lalrveratr. 25: Katalog 248: Kbilo8opbie, ?äclagogilr, ?8^eboanal)'86, Ideologie, Oeb6innvi88eu8ebakt6n. 1085 Krn. 32 8. Inbrerie Italiane liinuite, Lologna, Via Ki^roli 8: Latalogo 20: Kleäeeina antiea. 302 Krn. 45 8. — — 21: leatro — Klueiea — ^rte — ^8ia — ^kriea — America — Klaternatiea eee. 597 Kru. 72 8. 1'o8vaniui L 6., Walter, Alailanü, 19, Via 6erva: Oatalogue: veaux- art8, ouvrage8 i11u8tr68 ete. Loinposant la bibliotbeque Vittorio ?ica. 646 Krn. 31 8. Verweigerung: 9.—12. vereinber 1931. Kleine Mitteilungen »Grcnzfragcn des Urheberrechts.« — Auf der Tagung des Deut schen Vereins für den Schutz des gewerblichen Eigentums (Grüner Verein) am 18. November in Leipzig hält Herr Rechtsanwalt vr. Willy Hoffman n, Leipzig, einen Vortrag über »Grenzfragen des Urheberrechts«. Der Vortrag findet statt im alten Lesesaal der Handelskammer, Tröndlinring, Neue Börse, 20 Uhr. Mitglieder des Börsenvereins sind hierzu herzlichst eingeladen. Karten stehen bei der Geschäftsstelle zur Verfügung. Allg. Deutscher BuchhandlungSgehilfeu-Vcrband (Fachgr. Buch handel im D.H.V.) Ortsgruppe Dresden. — Am Freitag findet um 20 Uhr im Hause der Kaufmannsgehilfen, Canaletto- straße 12, der Vortrag unseres Vorstandsmitgliedes Herrn Kollegen Paul Schuffenhauer, Leipzig: »Ein Tag im Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig« statt. Es er geht nochmals die Einladung, den Vortrag zu besuchen. Die Herren Verleger bitten wir um Beachtung unserer Anzeige auf der 4. Umschlagseite dieser Nummer, in der wir zur Beschickung unserer Ausstellung »Dresdner Autoren« anläßlich der literarisch- musikali,a)en Feierstunde am 22. November einladen. Hermann Stehr liest am Mittwoch, dem 11. November, in Ham burg die »Legende vom steinernen Mann« und aus »Feuersonnen«. Der Abend findet auf Veranlassung der Literarischen Gesellschaft im Curiohaus 20 Uhr statt. Angestellte des Buchhandels erhalten Karten zum ermäßigten Preis von RM 1.— in der Geschäftsstelle beim Ver lag Georg Westermann. Typographische Gesellschaft zu Leipzig. — Tagesfragen aus Mehr- farben-Offset, -Tiefdruck und der Reproduktionstechnik wird Herr Paul Szulman-Berlin in der Sitzung am Mittwoch, dem 11. No vember, 20 Uhr im Sitzungsraume im Deutschen Buchgewerbehause, Dolzstraße 1, behandeln. Gäste sind willkommen. Buchausstellung. — Anläßlich zweier Vorträge des Hauses der Technik in Essen ist der Buchhandlung G. D. Baedeker G. m. b. H., Esse n, Burgplatz, die Ausstellung und der Verkauf von 982 Biichern übertragen worden. Es handelt sich um den Vortrag von Professor Polanyi »Verformung nnd verformter Zustand (Hütten wesen)« am 20. November, und um einen Doppelvortrag von Pro fessor Lambris »Neuere Probleme und Fortschritte besonders ans dem Gebiete der Verkokung der Steinkohle« am 3. uud 4. Dezember. 75 Fahre »Frankfurter Zeitung«. — Am 29. Oktober beging die »Frankfurter Zeitung« ihr 75jähriges Bestehen und feierte gleichzeitig den 100. Geburtstag ihres Gründers Leopold Sonnemann. Die Nummer vom 29. Oktober brachte iu verschiedenen Aufsätzen von be deutenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eine Würdigung des Gründers und einen Rückblick über die Entwicklung seiner Schöpfung. Die Erinnerungen und Gegenwartsäußerungen spiegeln die wichtige Nolle, die die »Frankfurter Zeitung« im geistigen Leben spielt. Aus Anlaß des Jubiläums fand im großen Saal des Palmen gartens eine akademische Feier statt, auf der wiederum hervorragende Persönlichkeiten der Negierung und der Wirtschaft das Wort ergriffen und ihre Glückwünsche ttberbrachten. Der Dichter Rudolf G. Binding sprach den »Dank des großen Unbekannten, den Dank des Lesers« aus. — Als Sondergabe brachte die »Frankfurter Zeitung« in der Reihe der von ihr heransgegebenen Wirtschaftshcfte die neueste Veröffentlichung ihres Handelsteils »Nachkriegskapitalismus«, in der zu den wichtigsten Gegenwartsfragen Stellung genommen wird. Das Heft umfaßt 266 Seiten in Folioformat. Ausländische Zeitschriften und deutsche Bibliographien in Mos kauer Bibliotheken. — Das unter der Leitung von Frau Helene Soko- lowa stehende Institut für Bibliothekskunde an der Öffentlichen Lenin-Bibliothek in Moskau legt einen »Gesamtkatalog der aus ländischen periodischen Veröffentlichungen in den Bibliotheken Mos kaus 1924—1928« (8vodnyj Katalog inowrauu^ed perioäiöewrieü irdanij ^ bibliotekaeir klowrvy) vor, der einen aufschlußreichen Ein blick in die Stellung der reichsdeutschen und sonstigen deutsch sprachigen Zeitschriften im wissenschaftlichen Leben Moskaus gewährt. Der Katalog weist insgesamt rund 6000 Zeitschriften nach. Sie gliedern sich nach Erscheinungsländern wie folgt: Deutsches Reich 1837, Vereinigte Staaten 930, Frankreich 819, Großbritannien und Irland 647, Italien 261, Deutschösterreich 164, Tschechoslowakei 137, Schweiz 132. Diese Länder, die mit je über 100 Zeitschriften ver treten sind, stellen also zusammen 4927 oder rund fünf Sechstel des Gesamtbestandes, während auf die restlichen 40 Erscheinungsländer nur ein schwaches Sechstel der Titel entfällt. Die Zeitschriften des Deutschen Reiches stehen demnach in weitem Vorsprung an der Spitze mit rund 33^ des Gesamtbestandes. Auch rein sprachlich gesehen bleibt das Deutsche im Vorsprung: von den nachgewiesenen Zeitschriften erscheinen (abgerundete Zahlen) in deutscher Sprache 2150, in englischer Sprache 1720, in französischer Sprache 970. Besonders dürste an dieser Stelle noch ein Blick auf die Stel lung der deutschen Bibliographien im Moskauer Bibliothekswesen interessieren. Er zeigt, daß die im Verlage des Börsenvereins er scheinenden und von der Deutschen Bücherei bearbeiteten Biblio graphien die verbreitetsten sind. So war vorhanden das Wöchentliche Verzeichnis in 24 Bibliotheken, das Literarische Zentralblatt in 14 Bibliotheken und das Tägliche Verzeichnis in 5 Bibliotheken. Auch das von der Deutschen Bücherei im Aufträge des Reichsmini steriums des Innern bearbeitete Monatliche Verzeichnis der reichs deutschen amtlichen Druckschriften mar in Moskau mit ständigem Bezug durch 5 Bibliotheken vertreten, vr. W i l h. L u i g, Dessau. Zugabe-Verbot. — Die Reichsregierung hat dem NeichSrat einen Entwurf eines Gesetzes über die Gewährung von Zugaben zu Waren oder Leistungen nebst Begründung zur Beschlußfassung vorgelegt. Paragraph 1 dieses Gesetzentwurfs bestimmt: »Es ist verboten, im Einzelhandel neben einer Ware oder einer Leistung eine Zugabe (Ware oder Leistung) anzubieten, anzukündigen oder zu gewähren. Eine Zugabe liegt auch dann vor, wenn die Zuwendung nur gegen ein geringfügiges, offenbar bloß zum Schein verlangtes Entgelt gewährt wird«. Allerdings wird eine Reihe von Ausnahmen zugelassen. Ausgenommen sind z. B.: Reklamegegenstände von geringem Wert: Zugaben, die in einem bestimmten oder auf bestimmte Zeit zu berechnenden Geld betrag bestehen; Zugaben, die in einer bestimmten oder auf bestimmte Art zu berechnenden Menge gleicher Ware bestehen; Zugaben, die in Erteilung von Auskünften bestehen; im Zeitungs - oder Zeit- s ch r i f t e n g e w e r b e gesetzlich zulässige Versiche rungen zugunsten der Bezieher. Bei dem Angebot, der Ankündi gung und der Gewährung der zugelassenen Zugaben ist es verboten, die Zuwendung als unentgeltlich gewährt (Gratiszugabe) zu be zeichnen, ferner ist es verboten, die Zugabe von dem Ergebnis einer Verlosung abhängig zu machen. — Wir kommen in einem ausführ licheren Artikel auf den Gesetzentwurf noch zurück.
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