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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.05.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-05-01
- Erscheinungsdatum
- 01.05.1911
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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5294 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Nichtamtlicher Teil. — Sprechsaal. ^ 99 1. Mai 1911. Kleine Mitteilungen. Der Festausschuß sttr die Buchhandlungsgehilfen- Kantatefeier 1911 erläßt nachstehenden Aufruf an die Leipziger Buchhandlungsgehilfenschaft: Altbewährter Überlieferung getreu wird auch in diesem Jahre am Sonntag, den 14. Mai, im Zentraltheater, Großer Festsaal, Einlaß 6 Uhr, Anfang 6 Uhr, eine gemeinsame Kantate-Feier veranstaltet. Der Festausschuß hat bereits die hierzu nötigen Vorbereitungen getroffen, um den Abend zu einem recht fröhlichen und genußreichen zu gestalten. Für jeden Buchhandlungsgehilfen, der an dieser Feier teil zunehmen gedenkt, ist es unbedingt notwendig, sich rechtzeitig, und zwar spätestens bis zum 1. Mai 1911 mittelst Postkarte beim Festausschuß anzumelden. Alle rechtzeitig angemeldeten und pünktlich erschienenen Teilnehmer erhalten die Anmeldekarte am Festabend (Saaleingang) als Ausweis abgestempelt zurück. — Jeder Buchhandlungsgehilfe ist willkommen. Buchhandlungs-Gehilfen-Berlin zu Leipzig. — Die 6. ordentliche Hauptversammlung wird am Freitag, den 12. Mai 1911, */z9 Uhr abends, im Gutenbergkeller abgehalten werden. Auf der Tagesordnung stehen: Bericht über die 4. ordentliche Hauptversammlung vom 2l. April 1911. — I. Mitglieder-Anmel- düngen. — 2. Mitglieder-Aufnahme. — 3. Verwertung der aus der Bücherei ausgeschiedenen Bände. — Nach Erledigung der Tagesordnung findet Aussprache über Vereinsangelegenheiten und berufliche Fragen statt. »Robinson« B. j. B. zu Braunschweig. —Aus besonderen Gründen hat sich der Festausschuß für das 40. Stiftungsfest veranlaßt gesehen, die Feier desselben auf den 17. und 18. Juni d. I zu verlegen. Er ladet zu diesen Tagen alle ehemaligen Robinföne und Freunde des Vereins nochmals herzlich ein und bittet um weitere Bekanntgabe von Adressen an Kollegen Neubert, Güldenstraße 81. Aktiengesellschaft für Kunstdruck in Niedersedlitz bei Dresden. — Bei der am 22. April 19l1 vorgenommenen dies jährigen notariellen Auslosung von Teilschuldverfchreibungen der 4^/,Prozentigen hypothekarisch sichergestellten Anleihe vom Jahre 1902 sind die folgenden Nummern gezogen worden: 126 165 167 177 519 676 693 752. Die Rückzahlung dieser Stücke erfolgt gemäß den Anleihe bedingungen am 1. Juli 1911 mit 626.— für jede Teil- fchuldverschreibung außer bei der Gesellschastskasse bei der Dresdner Bank in Dresden sowie bei den übrigen deutschen Niederlassungen der Dresdner Bank gegen Einlieferung der be treffenden Teilschuldverschreibungen und der dazugehörigen Er neuerungsscheine und noch nicht fälligen Zinsscheine. Werden später fällige Zinsscheine nicht eingeliefert, so wird deren Betrag vom Kapitalbetrage gekürzt und zur Einlösung der Zinsscheine zurückbehalten. Niedersedlitz b. Dresden, am 25. April 1911. Aktiengesellschaft für Kunstdruck. (gez) Hirsch. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 99 vom 27. April 1911.) Die diesjährige Tagung für Denkmalpflege und Heimat schutz. — Die erste gemeinsame Tagung des Tages für Denk- malpflege und des Bundes für Heimatfchutz wird auf Ein ladung der Stadt Salzburg unter Vermittlung des österreichischen Kultusministeriums am 14. und 16. September in Salzburg statt- finden. Die Leitung der Tagung wird Geheimer Hofrat Professor I)r. v. Oechelhäuser - Karlsruhe, der Vorsitzende der Tagung für Denkmalpflege, übernehmen, während der nächsten Tagung der Vorsitzende des Bundes für Heimatfchutz, Professor Schultze- Naumburg vorstehen wird. Der Zentralverband Deutscher Industrieller hat am 28. April in Berlin getagt und nach einem Referat des Geschäfts führers Regierungsrats a. D. Schweickhofer eine Resolution gegen den Entwurf der Reichsverficherungsordnung angenommen. Der Entwurf wird als eine unannehmbare Änderung unserer Arbeiterversicherung bezeichnet. Personalnachrichten. Auszeichnung. — In Anerkennung der Verdienste, die sich die Firma Friedrich Vieweg L Sohn in Braunschweig um die Herausgabe hervorrragender Werke auf dem Gebiete der Mathe matik, der Naturwissenschaften und der technischen Wissenschaften erworben hat, ist ihrem gegenwärtigen Inhaber Bernhard Tepel- mann anläßlich der Feier des 125jährigen Bestehens der Firma von der Technischen Hochschule in Braunschweig, die Würde eines Dr.-Jng. ehrenhalber verliehen worden. Siebzigster Geburtstag. — Am 1. Mai feiert der Begründer des N. W. P. de Vriesschen Antiquariats in Amsterdam feinen siebzigjährigen Geburtstag. Er begründete feine Antiquariats buchhandlung im Jahre 1866 und kann daber heute auf eine fast sechsundvierzigjährige eigene Geschäftsführung zurück blicken. 1871 übernahm er das Verlagshaus feines Vaters ten Bruch und de Vries. Seinem rastlosen Fleiß und seiner tatkräftigen, verständnisvollen Führung ist es gelungen, Antiquariat, Buch- und Kunsthandlung von Jahr zu Jahr zu immer größerem Umfang zu entwickeln. Werke von größter Seltenheit und hohem wissenschaftlichen Wert vermochte er mit glücklicher Hand aufzuspüren und der Käuferwelt zu vermitteln. Seine weitblickende und liebevolle Sammlertätigkeit, die be- sonders allen bibliophilen Richtungen galt, verschaffte der auf blühenden Firma höchstens Ansehen und internationalen Klang. Der niederländische Buchhandel verdankt ihm viel. Mit Um sicht und regem Interesse für die Allgemeinheit hat er viele Jahre hindurch die Geschicke des niederländischen Buch händlervereins, dessen Vorsitzender er im Jahre 1909 war, leiten helfen. Eine äußere Anerkennung wurde ihm für seine Verdienste beim vierzigjährigen Jubiläum der Firma im Jahre 1905 zuteil, indem ihm von der Regierung der Orden von Oranien-Nassau verliehen wurde. — Möge es dem Jubilar noch lange vergönnt sein, mit gleicher Frische und Rüstigkeit sein blühendes Haus, dem seine bisherige unermüdliche Arbeit galt, neuen Erfolgen ent gegenzuführen! Seine zahlreichen Freunde im Buchhandel werden seiner an diesem Ehrentage, ihn beglückwünschend, gern gedenken. Sprechsaal. Mark Twains Autobiographie. Herr Maurice Magnus sendet uns durch seinen Rechtsbeistand folgende Berichtigung: In Ihrer Nummer vom 21. April 1911 haben Sie eine Mit teilung des Verlages Robert Lutz in Stuttgart gebracht, wonach ein Herr Maurice Magnus in Berlin nicht berechtigt wäre, über die Autobiographie von Mark Twain zu verfügen. Ich ersuche Sie hiermit gemäß § 11 des Preßgesetzes in Ihrer nächsten Nummer an derselben Stelle und in derselben Schrift folgende Berichtigung zu bringen: »Es ist unwahr, daß Herr Maurice Magnus nicht berechtigt ist, über die Autobiographie vonMarkTwain zu verfügen; wahr ist vielmehr, daß er auf Grund einer Vereinbarung mit dem Eigen tümer der Mark Twain-Autobiographie, Colonel Harvey, ge troffen in London im April 1910, das ausschließliche Verfügungs recht über die genannte Autobiographie für den Kontinent er halten hat; diese Vereinbarung ist schriftlich unter dem 25. No vember 1910 bestätigt worden.« Hochachtungsvoll Berlin, den 28. April 1911. Maurice Magnus. Da eine Redaktion bekanntlich nicht berechtigt ist, in eine materielle Prüfung der ihr eingesandten Berichtigung einzutreten, so wandten wir uns an die Firma Robert Lutz in Stuttgart mit der Anfrage, ob sie die in Nr. 81 veröffentlichte Dar stellung des Falles aufrecht erhalte. Darauf erhielten wir die Nachricht, daß Herr Magnus sich in der Tat geweigert habe, sich ihr gegenüber über seine Autorisation zu einem Verkauf der Buchrechte der Mark Twainschen Autobiographie auszuweisen und daß auf eine an Colonel Harvey, einen der Geschäftsführer der Firma Harper L Brothers in New Uork, gerichtete Anfrage die Mit teilung bei ihr eingegangen sei, daß Herr Magnus nicht be rechtigt sei, über die angebotenen deutschen Buchrechte zu ver fügen. Mehr ist auch in der in Frage stehenden Notiz nicht be hauptet worden. Red.
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