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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.04.1908
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1908-04-01
- Erscheinungsdatum
- 01.04.1908
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19080401
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3754 Börscildlalt s. d. Dqchn Buch-»nd-l Nichtamtlicher Teil. ^ 76, 1. April 1S08. führung eigen ist. Dieses sichere Können und das feine Gefühl für richtiges Abwägen der Massen machen sich selbst bei Arbeiten bemerkbar, an die man gewöhnlich keinen be sonders hohen Maßstab anzulegen pflegt, wie cs z. B. die Schulzeugnis-Formulare bilden, deren alte und neue Aus führung hier zu sehen ist, wobei die neuen Formulare gegen über den alten wesentlich vorteilhafter in Erscheinung treten. Wie ein einziger Ton für die Gesamtwirkung einer Druck sache ins Gewicht zu fallen vermag, das zeigt die Ausführung eines Kalenders, der in Schwarz- und Golddruck und ein andres mal noch mit einem grauen Ton versehen ausgeführt worden ist. Bei diesem Beispiel zeigt cs sich, welche wesent lich größere Geschlossenheit mit der letzteren Ausführung erreicht worden ist. Geschmackvolle Proben von Geschäfts- und Einladungskarten, Prospekten, Briesköpfen und der gleichen vervollständigen das Bild der anerkennenswerten Leistungsfähigkeit der Firma, Daneben verdienen auch die technisch vollendet hergcstellten Drei- und Vierfarbendrucke nach Gemälden und Entwürfen für Postkarten ganz besonders hervorgehoben zu werden, ^rnst Kiesling, Kleine Mitteilungen. *Die -Allgemeine Zeitung«, München. (Vgl. Nr. 75 d. Bl.) — Im Anschluß an unsere Mitteilung in Nr. 75 d. Bl. sei im nachfolgenden die Ansprache des Verlags der -Allgemeinen Zeitung-, München (die vom April 1908 ab als Wochenschrift erscheinen wird) an die Leser wiedergegeben, mit der der Verlag in Nr. 148 der »Allgemeinen Zeitung- vom 30. März die bei gelegte Probenummer der nunmehrigen Wochenausgabe zur Durch- »An unsere Leser! »Die »Allgemeine Zeitung- stellt sich ihren Freunden und Anhängern heute in einem neuen Gewand vor. Es liegt der heutigen Ausgabe ein Wochenheft mit dem Titel »Allgemeine Zeitung- bei, das den bisherigen Abonnenten (als Probe nummer) einen Begriff davon geben soll, in welcher Form die -Allgemeine Zeitung- nach dem 1. April d. I. herausgegeben wird. Ihr Erscheinen als Tageszeitung stellt sie mit der Nummer vom 31. März ü. I. endgültig ein. »Wir sind es unfern Lesern schuldig, ihnen die Gründe klarzulegen, die uns zu diesem tiefeinschneidenden Vorgehln nötigen. Seit langen Jahren genügen die Einnahmen der »Allgemeinen Zeitung- bei weitem nicht, die für den Betrieb einer großen, modernen Tageszeitung erforderlichen Mittel zu stellen. Wenn auch eine Reihe nationalgesinnter Männer bisher in uneigennützigster Weise dem Unternehmen große Summen geopfert haben, so erscheint eine Gesundung der finanziellen Grundlagen des Blattes bei der bisherigen Erscheinungsweise ausgeschlossen. Hat doch das Defizit der beiden letzten Betriebs jahre allein den Betrag von 700 000 ^ überschritten. Tageszeitung in eine Wochenschrift war daher, wollte man das jenige erhalten, was der »Allgemeinen Zeitung- in den 111 Jahren ihres Bestehens jene ganz besondere Note im Konzert der europäischen Presse verlieh, eine unumgängliche Notwendig keit. Das Programm der -Allgemeinen Zeitung-, das beim Übergang des Blattes in den Unterzeichneten Verlag am 16. De zember 1905 veröffentlicht worden ist, finden unsere Leser aus der Titelseite der neuen Wochenschrift in erweiterter Form wieder, da die seither von uns begründete -Internationale Wochenschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik- in ihrer bis herigen Form erhalten und als Beigabe allen Abonnenten der -Allgemeinen Zeitung- auch fernerhin geboten werden wird. »Wir ersuchen unsere Leser hiermit höflichst, die neueste Wandlung der -Allgemeinen Zeitung- prüfend mit durchzu machen. Sie werden finden, daß im neuen Gewand der alte Geist lebendig geblieben ist. Um insbesondere auch fürderhin, wie bisher, den bedeutungsvollen Interessen Münchens als Kunststadt Rechnung tragen zu können, haben wir den lang jährigen bewährten Feuilletonisten der -Allgemeinen Zeitung«, Herrn Alfred Freiherrn v. Mensi, gewonnen, der als verant wortlicher Redakteur der Wochensckrift in regelmäßigen Artikeln über alle wichtigen Kultur- und Kunsterscheinungen Münchens berichten wird. »München, 28. März 1908. G. m. b. H.- Das als Probenummer vorgelegte Wochenblatt macht einen sehr ansprechenden Eindruck. Es bringt eine Wochenschau; 3 Leit artikel; 3 Spezialartikel; Mitteilungen aus der Redaktions-Korre spondenz; Feuilleton (3 Artikel); Bücheranzeigen (4 kritische Artikel); kleine Mitteilungen; Hochschulnachrichten; Personalien; Bücher einlauf; Anzeigen. Klein-Folio (33'/,x21^ ew), Text zweispaltig, starkes weißes Papier, klarer, sehr übersichtlicher Druck. Hervor ragende Gelehrte haben Beiträge dazu geliefert. * Verlag für Börse«- und Finanz-Literatur A. G., Berlin. — Das Geschäftsjahr 1907 hat einen Reingewinn von 34 327 01 aufzuweisen. Es wurde vorgeschlagen, auf Steine und Inventar insgesamt 2 697 ^ 60 abzuschreiben, so daß 31 629 ^ 41 H zur Verfügung der Generalversammlung blieben. Nach weiteren Abzügen für Reservefonds (1581 45 H), ver tragsmäßige Tantieme (3004 ^ 76 -U, Vergütung an den Auf- sichtsrat (1600 ^l), Amortisationsfonds (7500 ^6) und Vortrag von 443 ^ 20-Z auf Rechnung 1908 ergab sich eine 3'/? prozentige Dividende (17500 ^). — Die Bilanz zeigt folgende Zahlen: Passiva: Aktienkapital 500000 Akzeptkonto 101 587 87 H; Kreditoren 137 865 ^ 27 H; Reservefonds 9749 61 H; Amorti sationsfonds 43 643 97 H; nicht abgehobene Dividende 575 »^-E; Gewinn 1907: 31629 ^ 41 H. — Aktiva: an Verlagsrechten 477 000 an Schriften (Restforderung) 35 000 an stehendem Satz 9560 an Steinen 24 500 an Kassa 4358 ^ 50 H; an Inventar 6570 an Platten 1 an Verlagskonto (Bücher, Papierbestände und Zeitung) 80 786 ^ 24 -H; Effektenkonto: eigene Aktien 10 400 Debitoren 176 875 ^ 39 — Die * Verband deutscher Dühuerrschriststeller. (Vgl. Nr. 72 d. Bl.) — Der Verband deutscher Bühnenschriftsteller, der sich, wie berichtet, vor kurzem in Berlin unter dem Vorsitz von Max Dreyer und Heinrich Lilienfein gebildet hat, hat seinen Arbeits ausschuß gewählt. Schriftführer wurden Walter Bloem und Richard Fellinger, Schatzmeister Jon Lehmann und Artur Dinter. Ferner gehören dem Arbeitsausschuß an: die Herren Georg Engel, Otto Ernst, Ludwig Ganghofer, Max Halbe, Rudolf Herzog und Erich Korn. Die Aufgaben des Verbandes liegen in der Ausstellung von Normalverträgen mit Agenten und Theater direktionen, sowie in Gewährung von Rechtsschutz an seine Mit- glieder im In- und Auslande. Zur Geschichte deS Briefumschlags. (Vgl Nr. 52, 57 d. Bl.) — Die Bibliothek des Börsenvereins erhielt von Herrn Georg Müller i. Fa.: Alwin Zschiesche Nachf. (Georg Müller) in Meran-Obermais für ihre Sammlungen zwei Briefe aus den Jahren 1732 und 1741, die noch in den dazugehörigen Umschlägen steckten. Herr Müller schreibt dazu: -Unter den .Kleinen Mitteilungen' des Börsenblattes vom 3. und vom 9. März wird des Briefkuverts und seines Alters Erwähnung getan. In dem zweiten Bericht vom 9. März heißt es, daß Brieskuverts in Frankreich schon im achtzehnten Jahr- hundert angewendet worden seien, wie das eine im Staatsarchiv zu Paris aufbewahrte Anzahl Briefe vom November 1782 beweise. -An jene Notizen anknüpfend bin ich in der angenehmen Lage, die Richtigkeit dieser Behauptungen aä ooulog zu beweisen und noch hinzuzufügen, daß nicht im Auslande allein Briefkuverts im Gebrauch waren, sondern auch im lieben Deutschland, und zwar schon fünfzig Jahre früher: im April 1732. »In der Anlage überreiche ich Ihnen 1. ein Schreiben des Pfarrers Mag. Joh. Matth. Groß, Verfasser des historischen Lexikons Evangelischer Jubelpriester, nebst Empfangsbestätigung des Pastors Joh. Balth. Ritter in Frankfurt a. M. vom 16. April und 8. Mai 1732 und einem gedruckten .Avertissement'. Alle drei Stücke befinden sich in dem von Pfarrer Groß nicht nur adressierten und versiegelten, sondern wahrscheinlich auch selbst beschriebenen Briefkuvert. 2. Einen dreiseitigen Brief in 4°. einer Rheingräfin
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