11, n L I. IVI ^xnoiricn / ^ILX IX 8»v1ien vrxoliiv» I» 8. ^»k»^v: ^«inurr LLLiLir^rLL^^c Nit kiirseklatt «ßvr I)iik«rvnti»I<N»8i08tilL ui»<I Köntxvn<N»xiL«8t>lL Uit 847 ^.dliiläunAeQ und 24 lalelii. 1940. I^vvd. ^8d. 11^1 20.- Der Lebensroman eines großen Deutschen Titelbild (nach einem Gemälde von Hammann) Umfang 4g6 Seiten In Leinen RM 6.zo »^8 NLV1 Der Große Lurkürü von Vrandrnburg Bei Hans Heycks neuem Geschichtsroman handelt es sich um eine lebendige Tatsacken- darstcllung, eine erzählerisch aufgelockerte und ausgerundete Biographie, die in friscb vor- gestellren Szenen, einprägsamer Persönlichkcitszeichnung und allgemcinvcrsiändlicher Deutung die drei letzten Jahrzehnte der Regierung des Großen Kurfürsten (von 1658 bis i688) schildert. In bunter und fesselnder Verflechtung wickeln sich die großen poli tischen, militärischen und kulturellen Entscheidungen ab, kraft deren Friedrich Wilhelm mit seinen klugen Ratgebern und charakterfesten Generalen den jungen brandenburgisch- prcußischcn Staat aus den Bedrängnissen eines zersplitterten und von vielen Seilen be drohten Reiches erhob und festigte. Neben den persönlichen Schicksalen hebt Hcyck in der Darstellung sehr wirksam den „Zwiespalt zwischen landesväterlichcr und nationaldeutscher Verantwortung" hervor. Abgesehen von den Einzelheiten einer untermalenden Licbcshand- lung, fühlt sich der Verfasser eng an die historischen Gegebenheiten gebunden. Daß er ver antwortlich mit ihnen schaltet, macht den erheblichen volksbildnerischen Wert des Buches aus. Christian Jenssen in der Kölnischen Zeitung sZ 2«i44 Nr. 126 Montag, den 3. Juni Itt-iO