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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.03.1926
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- 1926-03-05
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- 05.03.1926
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I.2IP2I6 kW Oster-Neuigkeiten in Reclams Universal-Bibliothek Gerhart Hauptmann: Bahnwärter Dhiel. Novellistische Studie. Mit einem Nach wort von Lans v. Lülsen. Nr. 6617. Geh. 40 Pf., Band 80 Pf., Ganzleder Mk. 5.—. Gerhart Sauptmann, der aus der Löhe seines Lebens und Ruhmes steht, erscheint erstmalig in der Universal-Bibliothek, und zwar mit einem Werk, das wie ein Vermittler zwischen den großen Massiven seiner epische» und seiner dramatischen Dichtung steht. Kaum ein anderes Werk ist so wie dieses geeignet, allerorten verstanden und in seiner tiefsten Bedeu tung erfaßt zu werden. Otto Ludwig: Shakespeare-Studien. Mit einem Nachwort von l)r. Wilhelm Greiner. Nr. 6618-20. Geh. Mk. 1.20, Band Mk. 2.—. Die Shakespeare-Studien sind das Ergebnis eines ernsten RmgenS mit dein iibern,sichtigen englischen Dramatiker, das Jahrzehnte im Leben Otto Ludwigs fast ganz liegt hier der seltene Fall vor, daß ein kongenial Schaffender weder ästhetisch noch historisch, sondern rein künst lerisch in eindringlicher und umfassender Weise sich mit dem größten dramatischen Genius auseinandersetzt. Robert Walter: Der saturnische Liebhaber« Tragikomödie in drei Akten. Nr. 6621. Geh. 40 Pf. Im Mittelpunkt dieser dreiaktigen Tragikomödie steht der Lügen- baron Münchhausen. Er erlebt sein letztes großes Abenteuer, an dessen Wahrhaftigkeit er zerbricht: Greisenliebe zu einer blut jungen Intrigantin. Sprachbilder voll Glanz und Kraft leuchten auf, ein quellender Reichtum von Poesie tritt in Erscheinung. Rudolf Huch: Der Herr Neveu und seine Mondgöttin. Eine kuriose Affäre aus der Perückenzeit. Nr. 6622/23. Geh. 80 Pf., Band Mk. 1.20, Laibleder Mk. 2.40. Eine der köstlichsten Probe» neuer deutscher Erzählungskunst. Die reich bewegte, anmutig verschlungene Lanolung ereignet sich in der Zeit des ausgehenden Barock am Lose eines deut schen Duodezfürsten. Der Sold ist ein junger Künstler, dem nach mancherlei komischen und tragischen Irrungen und Wirrungen das ersehnte Glück wird. Achim v. Winterfeld: Henrik Ibsen. (Dichter-Biographien 26. Band.) Nr. 6625. Geh. 40 Pf., Band 80 Pf. Eine für weite Kreise verfaßte Biographie dieses Kämpfers gegen die Lüge in jeder Vermummung wurde von vielen lite- rartsch interessierten Lesern längst als Bedürfnis empfunden. Winterfeld füllt diese Lücke in ausgezeichneter Weise aus. Es gelingt ihm, Ibsens Gestalt und Lebensschicksal plastisch dar. zustellen. Lr charakterisiert Ibsens Werke und ihre Stellung in der Entwicklung des Dramas. Leopold v. Sacher-Masoch: Don Juan von Kolomea. Mit einem Nach. wort von Wolfgang v. Einsiedel. Nr. 6624. Geh. 40 Pf., Band 80 Pf. Der Seid der Novelle ist Ädriger seiner Leidenschaft. Das Eigentümliche seines Charakters besteht darin, daß er sich des- halb von seiner Frau ab- und anderen Frauen zuwendet, weil er seine eigene Würdelosigkeit der geliebten Frau gegenüber nicht erträgt. Er bleibt nur stark gegenüber Frauen, die er nicht liebt. So erfährt das Don-Iuan-Motiv eine ganz neue Auslegung: Don Juan nicht mehr als Getriebener romantischer Sehnsucht, sondern Don Juan aus Resignation. E. Marlitt: Das Geheimnis der alkeu'Mamsell. Roman. Mit einem Nach, wort von Arthur Rehbein. Nr. 6626—29. Geh. Mk. 1.60, Band Mk. 2.40. Es dürfte allgemein interessieren, daß selbst ein Gottfried Keller allen Angriffen zum Trotz begeistert für Marlitt- Er- zählungskunst eingetreten ist: »Ich habe das Frauenzimmer bewundert! Das ist ein Zug, ein Fluß der Erzählung, ein Schwung der Stimmung und eine Gewalt in der Darstellung dessen, was sie sieht und fühlt — ja, wie sie das kann, be kommen wir das alle nicht fertig ..." — Dieses in die tlniver- sal-Bibliothek aufgenommene .Hauptwerk der volkstümlichen Schriftstellerin gibt ausgezeichnet die Art ihres Schaffens wieder, Gustave Flaubert: Die Legende von Sankt Julian dem Gastfreien. Erzählung. Aus dem Französischen übersetzt von Ernst Sander. Nr. 6630. Geh. 40 Pf., Band 80 Pf., Ganzleder Mk. 5.—. Stände nicht der Name des großen französischen Dichters iiber diesem Werk, so würde man es zweifellos alS eine der schön- sten mittelalterlichen Legenden bezeichnen. So aber bürgt des Dichters Name dafür, daß der wundervolle Stoff: die endliche Entsühnung des in schwere Schuld verstrickten Seiden durch fruchtbaren Dienst an der Allgemeinheit, zu einem Gebilde strengster Form zusammengerafft und in leuchtender Sprache dargestellt worden ist. * Neue veränderte Ausgabe: Die Peinliche Gerichtsordnung Kai ser Karls V. von 1532 (Carolina). Lerausgegeben und erläutert von vr. Gustav Nadbruch, Professor an der Universität Kiel. Nr. 2990/90 a. Geh. 80 Pf., Band Mk. 1.20. Publikumsprospekte werden mit den Neuigkeiten versandt
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