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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 31.08.1937
- Strukturtyp
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- 1937-08-31
- Erscheinungsdatum
- 31.08.1937
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- Deutsch
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Argentinien 78 888.— Kanada 1 768 496.— (1935: 128 312. -) (1936: 1628 504.—) Australien 129 088.— Mexiko 68 052.— Brasilien 52 632.— Neuseeland 37 274.— China 68 939 — Niederlande 18 008.— Dänemark 19 074.— Panama 59 452.— Deutschland 16 044.— Philippinen 541 980.— Frankreich 7 628.— (1935: 809129.- -) Großbritannien 910 919.— Polen und Danzig 6 226.— (1935: 699 514. -) Schweden 3 550.— Japan 118 751.— Schweiz 7 530.— Indien, Britisch 66 193 — Südafrikan. Union 129 497.— Italien 2 867.— Ein Fräulein S. L. Davis hat gegen die Macmillan Company in New Dort Klage erhoben und fordert nicht weniger als 6 500 000.— Dollar Entschädigung für Urheberrechtsverletzung. In dem von Mac millan verlegten Buch »Oons witti tdo VViuck«, von dem über 1300 000 Exemplare verkauft wurden, sollen Stellen aus einem Buch von Fräu lein Davis enthalten sein. Daher fordert sie für jedes verkaufte Stück 5 Dollar Entschädigung. Dazu erklärt der Vertreter von Macmillan, daß Fräulein Davis' Buch ein geschichtliches Werk ist, und daß die als Plagiat angeführten Stellen als historisch allgemein bekannt sind. Auf Grund des eingereichten Materials, das 461 Seiten umfaßt, hat der Rechtsbeistand der Macmillan Company abgeraten, irgendwelche Ent schädigung anzubieten, um die Sache vor dem Gericht auszufechten. Die National ^s80oiation ok College Ltores, die seit fünfzehn Jahren besteht, hielt vom 26. bis 29. April in Chikago eine Tagung ab. Uber fünfundsiebzig verschiedene Institute aus allen Teilen der Ver einigten Staaten waren durch ungefähr hundertfünfzig Delegierte ver treten. D. P. Bean, Direktor des Verlags der Universität Chikago, sprach über Zusammenarbeit mit den Universitätsverlagen, F. G. Melcher, Schriftleiter des Dubliskers' Woolrl^, über die erzieherischen Aufgaben des College-Stores. Im Aprilheft von Harper's Magazine hat D. Malone, Direktor der Uarvarck UnivorLity ?re88 und Herausgeber des Dictionary ok American Uioßrapdz? eine Liste der vierzig hervorragendsten Ameri kaner zusammengestellt und zwar auf Grund des Raumes, den ihre Biographien in dem Dictionary ok American Dio^rapdy einnehmen. Während in dem englischen Gegenstück, dem Dictionary ok National Ziossrapti^, Shakespeare den größten Platz einnimmt und von den weiteren sechzehn langen Artikeln fast die Hälfte Männer der Literatur behandeln, sind in dem amerikanischen Nachschlagewerk die Hauptaufsätze meist Staatsmännern gewidmet. Unter den vierzig von Malone aus gewählten Unsterblichen sind dreiundzwanzig Staatsmänner, neun Schriftsteller einschließlich eines Schriftleiters (H. Greeley), drei Künst ler, ein Theologe, ein Philosoph (W. James), ein Pädagoge (Charles W. Eliot), ein Wissenschaftler (L. Agassiz), ein Kaufmann (A. Car negie). Für Büchersammler werden die acht Schriftstellernamen und Abstoßung des entbehrlichen Die llberwachungsstelle für unedle Metalle legt im Interesse der Durchführung des Vierjahresplanes außerordentlich großen Wert darauf, daß auch im gesamten graphischen Gewerbe sowie im Ver lagsgewerbe mit allen jenen Metallen aufs haushälterischste umge gangen wird, deren Bezug mehr oder weniger vom Ausland erfolgt und daher die Abgabe von Devisen bedingt. In Betracht kommen in erster Linie Blei, Antimon, Zink, Zinn, Kupfer und Nickel. Nicht nur in den graphischen Betrieben selbst, sondern auch bei den Auftraggebern von Drucksachen muß gründlich Umschau gehalten werden, was irgend wie vom vorhandenen Schrift-, Platten- und Klischeematerial abge stoßen werden kann. Ausdrücklich sei daher auch an die Verleger appelliert, Material, das sich im Laufe der Jahre angesammelt hat, wie vor allem Stereotypieplatten, Notenstichplatten, Gravierplatten, Gal vanos, Zink- und Kupferätzungen, Tiefdruckplatten und Tiefdruck ätzungen, Schriften (einschließlich Stehsatz), Setzmaschinen-Stehsatz und dergleichen eingehend daraufhin durchzuschen, was nicht mehr benötigt wird und für das graphische Gewerbe oder der llberwachungsstelle für unedle Metalle abgegeben werden kann. Für den Verleger, sofern er nicht selbst Buchdruckereibesitzer ist, gilt es nun, zu überlegen, was von diesem Material abgelegt, be ziehungsweise als nicht mehr verwendbar abgestoßen werden kann. Die von der llberwachungsstelle für unedle Metalle festgesetzten und vom Wirtschaftsamt der Fachgruppe 1 (Buchdruck) seit Januar 1937 in kurzen Zwischenräumen veröffentlichten Grundpreise für Altmetall (100 Kilo in NM) betrugen beispielsweise am 19. bzw. 22. August 1937 (links des Bruchstriches steht der untere, rechts der obere Grundpreis): 1. Alte Buchdrucklettern ohne Ausschluß 40.50/42.50: 2. altes Aus- ihre Rangordnung von besonderem Interesse sein. Nach Malone ist die Stufenfolge: Emerson, Hawthorne, Mark Twain, Whitman, Poe, Tho- reau, Henry James und I. F. Cooper. — In der Zaturckax llevie>v nimmt B. De Voto Stellung zu dieser Liste und ihrer Anordnung. Er ist auch der Meinung, daß Emerson an die Spitze gehört; er hat diesen Platz nicht nur in der Vergangenheit eingenommen, sondern hält ihn auch heute noch. Die weitere Reihenfolge nach De Voto würde aber sein: Thoreau, Mark Twain, Hawthorne, Henry James, Melville, Whitman und Lowell. An Stelle von Poe und Cooper würde er Mel ville und Lowell setzen und meint, daß selbst Howells jetzt mehr als Cooper und Poe gelesen wird. Amerikanische Buchhändler sollten die Liste ins Schaufenster hängen und das Publikum um ihre Ansicht bitten. Man würde sich dadurch wieder mehr mit den amerikanischen Klassikern beschäftigen. Im Verlag des amerikanischen Fachblattes ?ub1i8ker8' ^Veekly wird eine neue Suchliste »Ide American Loolrkiuckor« wöchentlich er scheinen. Alle Buchhändler und Bibliotheken, die der neugegründeten »6oolrkincker8 DoaZus« beitreten (Jahresbeitrag 2.— Dollar), erhalten die Liste und können Gesuche und Angebote aufgeben. Bei der gestei gerten Nachfrage nach vergriffenen und seltenen Büchern hofft man auf diese Weise manches für den Sammler aufzutreiben. Das ?ubIi8k6i-8' Woekly wird weiterhin Gesuche und Angebote bringen, der American Lookkinäer bildet eine Ergänzung dazu. Die Universität Texas in Austin hat ein neues sehenswürdiges Bibliotheksgebäude erhalten mit einem Turm von einunddreihig Stock werken. Dieses nach Plänen des New Dorker Architekten Paul P. Crest errichtete Gebäude kostete ungefähr drei Millionen Dollar und bildet ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Die Verlagsfirma Little, Brown L Company in Boston kann dieses Jahr auf ein hundertjähriges Bestehen zurückblicken. Die Vor läufer der Firma gehen viel weiter zurück, aber es war erst im Jahre 1837, als Charles C. Little, geboren 1799, und James Brown, geboren 1800, sich zu gemeinsamer Arbeit zusammenfanden. Den Grundstock bil deten die juristischen, ausländischen und allgemeinen Werke der Firma Hilliard Gray L Co. und deren noch nicht fertiggestellte und ge plante Werke, darunter die Reihe amerikanischer Biographien, Werke von Benj. Franklin, G. Washington und die groß angelegte Geschichte der Vereinigten Staaten von G. Bancroft. Der Rechtswissenschaft nahm sich besonders Little an, schon nach einigen Jahren des Bestehens galt die Firma als führend auf diesem Gebiet. Im Jahre 1847 trat A. Flagg ein und die Firma wurde umgeändert in Little, Brown L Company. 1859 wurde John Bartlett Teilhaber und brachte in die Firma sein weltbekanntes Werk »kamiliar l)uotation8«, dessen erste Auflage 1855 erschienen war. Nach dem Rücktritt von A. Flagg (1884) wurde John Murray Brown, der jüngste Sohn von James Brown, Leiter der Firma. Der gegenwärtige Leiter ist Alfred N. MacJntyre, der 1907, nach Beendigung des Studiums auf der Harvard Universität, eintrat. Eine soeben erschienene Festschrift »One Dunckreck ?ear3 ok DublwkiuZ« gibt eine Geschichte der Firma. -chrift- und Plattenmaterials schlußmaterial 27.—/29.—; 3. alte Buchdrucklettern einschließlich 10°/o Ausschluß 37.—/39.—; 4. alte Setzmaschinenzeilen und Steroplatten mit 2°/» Zinn und 10 bis 12"/o Antimon 27.25/29.26; 5. alte Galvanos 24.25/26.25; 6. alte Messinglinien 54.50/57.—; 7. alte Zinkätzplatten (Buchdruck-Klischees) 26.25/28.25; 8. alte Kupferätzplatten (Buchdruck- Klischees) 74.—/76.60. Soweit Abfallmaterial (Altmetall, Metall abfälle) im eigenen Betrieb des Veräußerers angefallen ist, darf höchstens der untere Grundpreis berechnet werden. Man überlege, ob die Verzinsung und die Kosten, die doch das Stehenbleiben und Korrigieren des Satzes bei einer Neuauflage er fordern, im Einklang zu den zu erwartenden Einnahmen steht, oder ob das Ablegen oder Einschmelzen des einen oder anderen Werkes oder auch nur von Teilen desselben empfehlenswerter ist. Kann man sich hierzu nicht entschließen und hat man mit einer Neuauflage be stimmt zu rechnen, so wird man sich in manchen Fällen damit be helfen können, solche Werke, von denen man weiß, daß sie weniger umfangreiche Korrekturen bzw. Neubearbeitungen erfordern, ganz oder teilweise zu matern und die Matern für einen späteren Platten guß sorgfältig aufzuheben. Platten lassen sich ja auch korrigieren, wenn auch mit mehr Zeitverlust und unter sonstigen verteuernden Umständen. Was nun den vorhandenen Plattenbestand betrifft, so sind die gleichen Grundsätze maßgebend. Ein Teil der Platten wird sicher ohne weiteres eingeschmolzen werden können, besonders wenn noch abgußfähige Matern vorhanden sind und ein anderer Teil des Platten bestandes vorerst gematert wird, sofern Matern nicht mehr vorhanden sind oder nicht mehr genügend abgußfühig sein sollten. Mitunter wird 6<>0 Nr. 200 Dienstag, den 31. August 1937
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