Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.02.1941
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1941-02-18
- Erscheinungsdatum
- 18.02.1941
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19410218
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-194102186
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19410218
- Nutzungshinweis
- Freier Zugang - Rechte vorbehalten 1.0
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1941
- Monat1941-02
- Tag1941-02-18
- Monat1941-02
- Jahr1941
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
III. Fachbuchliften Das Fachbuchauswahlverzeichnis 1941 ist in vier Haupt liften und zweiundzwanzig Einzellisten unterteilt. Die Aufgliederung ist.folgende: Allgemeines Schrifttum für Beruf und Betrieb mit den Einzellisten: Die deutsche Wirtschaft Der Betrieb Die Arbeit Nähr ft and mit den Einzellisten: Landwirtschaft Gartenbau Jagd Fischerei Industrie, Handwerk und Energiewirtschaft mit den Einzellisten: Technik, allgemein Handwerk, allgemein Bergbau Steine und Erden Eisen und Metall Chemie Textil — Leder — Bekleidung Papier — Druck Holz Bau Nahrung und Genuß Energiewirtschaft Handel, Banken, Versicherungen und Verkehr mit den Einzellisten: Handelsgewerbe — Fremdenverkehr — Hygienisches Gewerbe Bank- und Börsenwesen — Versicherung Verkehr IV. Übrige Werbemittel Plakat Eine starke Propagandawirkung besitzt das offizielle Plakat mit dem Leitwort: »Das Fachbuch — ein Weg zu Leistung und Erfolg«. Durch den Aushang in Schaufenstern und Räumen der Buch handlungen, der öffentlichen Büchereien, in Behörden, Betrie ben, Berufs- und Fachschulen sowie in den Dienststellen der Or ganisationen wird die Aufmerksamkeit weitester Kreise auf diese Propagandaaktion hingelcukt. Die rechtzeitige kostenlose Belie ferung aller genannten Stellen mit Plakaten ist Aufgabe des Buchhandels. Werbeschrift Aus Anlaß der Fachbuchwerbung 1941 wird auch eine kleine Werbeschrift »Wir werben für das Fachbuch« zur Verteilung kommen. V. Fachbuchschenkungen Wie in den Vorjahren wird der Gedanke der Fachbuch schenkung wieder ausgenommen. Es ist bereits zum Brauch ge worden, aus Anlaß von Lehrlings- und Gesellenprüfungen oder bei sonstigen Auszeichnungen Fachbuchschenkungen vorzunehmcn. Namentlich junge Menschen werden auf diese Weise früh zeitig auf die Bedeutung des Fachschrifttums aufmerksam gemacht und für die Dauer ihres Berufslebens als dankbare Leser ge wonnen. Es liegt daher im wohlverstandenen eigenen Interesse nicht nur großer, sondern auch mittlerer und kleinerer Betriebe, die Fachbuchschenkung zu einer notwendigen Einrichtung werden zu lassen. VI. Die Mitarbeit der Büchereien Bei der Durchführung der Fachbuchwerbung 1941 ist ent scheidender Wert aus die Zusammenarbeit mit den Leitern der ortsansässigen Volks- und Werkbüchereien zu legen. Denn neben den wissenschaftlichen Bibliotheken und den Dienstbüchereien der Behörden, deren Bestände zu einem großen Teil fachlichen Cha rakter tragen, verfügen die Volksbüchereien und Werk- büchereien über eine reiche Auswahl an Fachbüchern. Außer dem allgemeinen Schrifttum für Berusserziehung und Leistungssteigerung sind dort vielfach Bücher zu finden, die für einzelne Berufe und Arbeitszweige wichtig sind. Ihre Be stände politischen, geographischen, wirtschaftskundlichen Schrift tums, die Literatur über Körpecertüchtignng und Freizeitgestal tung stehen jedem zur Verfügung, der Grundlagen für die Erwei terung seines Wissens und Steigerung feines Könnens sucht. Uber die Art der Beteiligung an der Werbeaktion sind den Volksbüchereien besondere Richtlinien von der Reichsstelle für das Volksbüchereiwesen zugegangen. VIl. Die örtliche Werbearbeit Der vorliegende Arbeitsplan enthält das Programm der zentralen Werbemaßnahmen und Veranstaltungen. Die örtliche Werbearbeit wird sich darüber hinaus den jeweiligen Verhältnissen und Gegebenheiten anpassen. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß sämtliche am Kachschristtum interessierten Dienst stellen, Organisationen und Verbände — insbesondere auch die Leiter der staatlichen Volksbüchereistellen und der Büchereien — aktiv in die Propaganda eingeschaltet und zu allen Besprechun gen der örtlichen Werbegemeinschasten geladen werden. Besonders wichtig für die örtliche Propagandaarbeit sind die Werbemittel, die auf breitester Grundlage eingesetzt werden. Hierzu gehört die rechtzeitige Verteilung der Pla kate. In Verbindung mit dem Buchhandel sollen möglichst viele kleinere Fachbuchausstellungen in Betrieben, Schulen, Lehrwerkstätten usw. stattfinden. In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die propagandistische Bedeutung der Büchereien, insbesondere der Volks- und Werkbüchereien hingewiesen. Die Vielgestaltigkeit des Fachschristtums, das in den vorliegenden Listen in klarer Gliederung zusammengefaßt ist, ermöglicht eine große Zahl von Einzelausstellungen. In fachlichen Vorträgen kann Bezug auf das Fach schrifttum und seine Bedeutung auf das Berufsleben aller Arten genommen werden. Die Presse- und Rundfunkmaßnahmen, die im Rahmen der Fachbuchwerbung notwendig werden, stehen in den Gauen und einzelnen Orten unter der Leitung der zustän digen Reichspropagandaämter. Der berufstätige Volksgenosse muß dort aufgesucht werden, wo ihn das praktische Beispiel vom Werte des Fachschrifttums überzeugt. Der planmäßige Einsatz der verschiedenartigen Werbemaßnahmen muß immer unmittelbar im Anschluß an die Berufspraxis erfolgen. Die Erfahrung hat besonders auch wäh ren des Krieges immer wieder gezeigt, daß niemand sich den vielfachen Anregungen der öffentlichen Buchwerbung verschließt, wenn sein Interesse nur mit dem genügenden Nachdruck ge weckt wird. Dies trifft in unserer Zeit besonders zu, wo der Krieg jedem einzelnen die Notwendigkeit der Leistungssteigerung im Dienste seines Volkes auferlegt. Wilhelm Haegert, Ministerialdirigent, Leiter der Abteilung Schrifttum im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Mitteilung d.Neichsschrifttumskammer, Abt. m Abgelehnte Ausnahmegesuche Der Herr Präsident der Retchsschrlsttumskammer hat am 4. 11. 1940 die Ausnahme des Herrn Walter Bax, Köln- Klettenberg, Olbergstraßc 79, am 19. 1. 1941 die Ausnahme des Herrn Heinz Cremer, Essen- Ruhr, Asthöwerstr. 8, am 12. 11. 1949 die Ausnahme des Herrn ErichHabcrer, Mann heim, Nichard-Wagner-Str. 18, am 14. 11. 1949 die Ausnahme des Herrn Alsred Kind, Ersurt, Mühlhäuser Str. 9, ' am 2. 12. 1949 die Ausnahme des Herrn Friedrich Krell, Berlin W 39, Heilbrunner Str. 19, am 12. 11. 1949 die Aufnahme des Herrn Johann Marx, Graz, Griesgasse 24, p., sKortsetzung s. S. S9> 58 Nr. 41, Dienstag, den 18. Februar 1941
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder